VERKEHR & MOBILITÄT

Erste Maßnahmen im Quartier Bürgerweide


Auftakt für Entlastung und mehr Wohnqualität

In der Brandtraße in Findorff wurde jetzt das erste Tempo-30-Piktogramm angebracht, weitere sollen folgen. Der Bremer Staatsrat für Bau und Verkehr, Jens Deutschendorf hatte sich mit Vertretern des Beirates und der Bürgerinitiative Bürgerweide getroffen, um sich persönlich ein Bild der Lage zu machen und über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu diskutieren. Deutschendorf kündigte weitere Maßnahmen zur Entlastung der Situation im Quartier an. Der Beirat Findorff hatte als ersten Schritt beispielweise gefordert, die Kreuzungen freizumachen mit Pollern, vermehrt Fahrradbügel aufzustellen und große Tempo 30-Markierungen auf die Fahrbahn zur Verkehrsberuhigung aufzubringen. Die Bürgerinitaitive wünscht sich  u.a.

  • Bewohnerparkplätze/Anwohnerparken
  • einheitliche Parkregelung für das gesamte Quartier
  • Verkehrsleitsystem Messe und eine
  • Stärkung Fahrradverkehr

 Wir meinen: Die neuen Piktogramm sind ein erster Schritt für mehr Sicherheit und Verkehrsberuhigung im ganzen Quartier. Weitere Maßnahmen müssen jetzt folgen. Doch angesichts der Autoflut in der Stadt und insbesondere in diesem engen Quartier in Findorff sind die Möglichkeiten naturgemäß begrenzt, solange es keine echte Verminderung des KFZ-Verkehrs gibt. Die vollständigen Forderungen finden Sie nachfolgend als Download.

 

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Weser Report.

 

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Forderungen der Initiative Bürgerweide
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Bürgerinitiative gegründet


Parkchaos Findorff-Bürgerweide

Findorff ist ein dicht bebauter Stadtteil – oft mit sehr wenig Platz im Straßenraum. Besonders kritisch ist die Situation beispielsweise für die Anwohner der Brandstraße und den Nachbarstraßen im Ortsteil Bürgerweide. Beidseitiges Parken versperrt hier die Fußwege. Größere Fahrzeuge – auch die Feuerwehr im Notfall – kommen kaum durch. Nach Jahren der Diskussion sollten jetzt endlich Maßnahmen umgesetzt werden, bevor der nächste Freimarkt kommt und die Situation wieder schlimmer wird. Der Beirat Findorff hat als ersten Schritt beispielweise gefordert, die Kreuzungen freizumachen mit Pollern, vermehrt Fahrradbügel aufzustellen und große Tempo 30-Markierungen auf die Fahrbahn zur Verkehrsberuhigung aufzubringen. Der Beirat hat außerdem angeboten, diese Maßnahmen aus dem Stadtteilbudget zu finanzieren.

 

Geeignete Maßnahmen für das Quartier Bürgerweide sind etwa:

- Kreuzungen freimachen mit Pollern und Fahrradbügel

- beschädigte Poller ersetzen und neu setzen

- Bäume mit Fahrradbügel schützen

- große Tempo 30-Markierungen auf die Fahrbahn aufbringen

- Anwohnerparken einführen wie auf der Schwachhauser Seite der Bürgerweide

 

Zur Entlastung des Quartiers vordere Bürgerweide hat sich jetzt eine Bürgerinitiative gegründet. Die Initiative fordert unter anderem auch, eine sogenannte temporäre Spielstraße einzuführen. Sie trifft sich jeden ersten Freitag im Monat im Nahbei, Findorffstraße 108 jeweils um 19 Uhr. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen. Kontakt: Frau Bettina Rabe

 

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Weser Kurier