FINDORFF AKTUELL

Ein außergewöhnlicher Adventskalender


Kreative Einblicke: FindorfferInnen öffnen ihre Türen

Lassen Sie sich verzaubern und einstimmen auf die Weihnachtszeit. An mehreren Tagen im Advent öffnen FindorfferInnen ihre »Türchen« und lassen Sie teilhaben an ihren (vor)weihnachtlichen Ideen. Familien aus Findorff, das »nahbei« und die Martin-Luther-Gemeinde haben sich zusammengetan und diesen besonderen Adventskalender organisiert. Jeweils um 18:00 Uhr treffen sich Menschen aus Findorff bei den einladenden Familien. Es gibt immer einen kleinen kreativen Teil wie bspw. Theater, Gedichte, Lesung, Musik, den die Familien vorbereitet haben. Dann werden aus einer Liedermappe drei bis fünf Lieder gesungen. Dazu gibt es einen alkoholfreien Punsch. Die Aktionen finden draußen statt, bei sehr schlechtem Wetter fallen sie leider aus. Es wird eine Spendenbüchse bereit stehen. Das gesammelte Geld wird für einen guten Zweck gespendet. Alle Termine und mehr...

 

Rodung im Dezember geplant – fast 100 Bäume bedroht


Bürgerprotest gegen Fällaktion: mehr grüne Qualität!

Protest in Findorff gegen die geplante Fällaktion © Foto: Leben in Findorff
Protest in Findorff gegen die geplante Fällaktion © Foto: Leben in Findorff

Findorffer BürgerInnen und VertreterInnen des Beirates protestierten gemeinsam mit Findorffer Einrichtungen und dem BUND Bremen gegen die geplante großräumige Fällaktion von rund 100 Bäumen an der Kastanienstraße. Die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Bremen beabsichtigen hier, ab 12. Dezember 2016 den vorhandenen zum Teil alten Baumbestand komplett zu roden. Die Fällaktion betrifft eine ganze Reihe wertvoller Großbäume. Die meisten der Bäume befinden sich auf städtischen Gebiet. Genau 56 sind stadtbremische Bäume, 43 stehen auf dem Gelände der Bahn. Die Bahn hat die Genehmigung zur Fällung  beantragt. Der Beirat unterstützt die Anwohnerinitiative mit dem Ziel, möglichst viele der vorhandenen Bäume zu erhalten. Die Rodungsmaßnahme sei nach Informationen aus dem Hause des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr »... aufgrund der vorliegenden Gefahrensituation alternativlos.«. Die Einhaltung von Mindestabständen zwischen Gehölzen und Stromleitungen der Bahn seien zu gering, warnt die Deutsche Bahn (DB). Für das betroffene Findorffer Stadtquartier stelle dieser Grünraum allerdings eine wichtige stadtklimatische Ausgleichfläche dar und biete wertvollen Lebens- und Aufenthaltsraum für Mensch und Tier, so Vertreter der Anwohnerinitiative und des Beirates. Der Findorffer Beirat hat deshalb einstimmig gefordert, die geplante pauschale Fällung auszusetzen und setzt sich dafür ein, möglichst viele der vorhandenen Bäume zu erhalten. Die Bäume seien unterschiedlich betroffen und nicht von allen gehen gleichermaßen Risiken für aus. Für gefällte Bäume muss ein angemessenes Ausgleichs- und Ersatzkonzept erarbeitet werden. Eine 1:1 Ersatzpflanzung ist – insbesondere im Hinblick auf kleinklimatische Wirkungen, Beschattung, Standortökologie – keinesfalls ausreichend. Die Ersatzpflanzungen sollten nicht nur kleinwüchsige Arten umfassen, sondern sie sollten auch standortangepasst und ökologisch wertig sein. BILD und TAZ brachten ausführliche Artikel. buten un binnen berichtete in der Sendung am 25. November: zum Videomehr...

Dienstag, den 06. Dezember 2016


Öffentliche Beiratssitzung: Bau, Umwelt und Verkehr

 

Eingeladen zum nächsten Treffen sind alle interessierten BürgerInnen. Wer Interesse hat, sich mit Ideen aktiv zu beteiligen, kann sich vorab melden beim Ortsamt West: Telefon 0421 / 3618064 oder per E-Mail. Jede/r ist ohne Anmeldung willkommen, um sich in lebendiger Diskussion zu beteiligen. Die Themen:

  • Veränderungen am Bahndamm an der Kastanienstraße, dazu: Herr Hieke, Deutsche Bahn
  • Bauvorhaben Kissinger Straße, dazu: Herr Plagemann, Gewoba sowie
    - Entscheidungsbedarfe in Stadtteilangelegenheiten
    - Ergebnis der Klausurtagung des Fachausschusses am 18.11.2016
    - Ergebnis der Ortsbegehung Findorffstraße am 25.11.2016
    - Stellungnahme zu einem Kanalprojekt in der Plantage
    - Stellungnahme zu einem Kanalprojekt in der Tübinger Straße
    - Stellungnahme zur Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen vor der Kita in der Magdeburger Straße
  • Mitteilungen des Amtes/Verschiedenes
  • nicht  öffentlich: Baugenehmigungsverfahren im Stadtteil

Beginn 18:00 Uhr, Vereinshaus Findorff, Hemmstraße 240, 28215 Bremen

 

Weitere Termine der öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats und der Fachausschüsse sowie die Tagesordnungen der aktuell anstehenden Sitzungen finden Sie stets frühzeitig und aktuell auf den Seiten des Stadtteilbeirats Findorff und des Ortsamtes Westmehr...

Familienspaß auf der Bürgerweide noch bis Sonntag, den 11. Dezember 2016


Wasser-Show »Circo Aquatico« lässt Fantasie sprudeln

 

Erstmals geht die in Südeuropa bekannte Wasser-Show »Circo Aquatico« der Gebrüder Zoppis, einer italienischen Zirkusdynastie, auf Deutschlandtournee – und die hat jetzt noch bis zum 11. Dezember ihr Zelt auf der Bürgerweide aufgestellt. 30 Artisten aus aller Welt sind in der Manege dabei. Sie spielen Meeresbewohner und zeigen eine Mischung aus Ballett, Balance-Akten, Jonglage sowie Handstand- und Luftdarbietungen. Fontänen und Springbrunnen sorgen in Verbindung mit viel Licht und bunten Farben für eine sprudelnde Kulisse. Circo Aquatico bewegt sich auf dem Niveau von Zirkus Roncalli: Erzählt wird eine Geschichte von Gut und Böse, von Freundschaft und Fröhlichkeit. Der »Circo Aquatico« spricht Kinder von eins bis 100 an – ein echtes Unterhaltungsangebot für die ganze Familie. Rund 1.400 Menschen finden in der Manege einen Platz. Bisher war der Zirkus in Italien, Spanien, Österreich und in Griechenland auf Tournee und 2,3 Millionen ZuschauerInnen haben die Show bereits gesehen: »Circo Aquatico« ist unser Kulturtipp für Im November und Dezember für die ganze Familie. mehr...

Kultur trifft Technik: Willkommen im »Alten Pumpwerk« in Findorff


Abwechslungreiches Programm im 1. Halbjahr 2017

Das »Alte Pumpwerk« in Findorff isteine wunderbare Kulisse für Konzerte, Kleinkunst, Oper und mehr – und die kommenden kulturellen Highlights in der historischen Maschinenhalle versprechen immer ein besonderes Erlebnis! Im 1. Halbjahr 2017 bietet das Alte Pumpwerk seinen Gästen den Brecht Liederabend »Auf ein Wort« mit Julie Comparini, Alte Festmusik auf historischen Instrumenten »Natürlich Blech!«, satirische Führungen durch das Alte Pumpwerk mit Pago Balke, das Monodram »P'tit Albert oder eine Suppe im Irrenhaus« mit dem Schauspieler Dirk Audem, Modern Jazz mit dem Ed Kröger Quintett featuring Ignaz Dinné im Rahmen der jazzahead!, Barockmusik mit den MusikerInnen von Los Temperamentos aus dem neuen Programm »Entre dos Tiempos«, Museumsführungen und mehr mit dem Bläserensemble »namen.los« im Rahmen der »Langen Nacht der Museen« und zum Abschluss im Sommer 2017 eine musikalische Reise »Von Odessa bis Istanbul« mit Klezmer und Balkanklängen der Bremer Band Klezgoyim. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Mehr Infos? Klicken Sie auf das Plakatmotiv.

Auch für das 1. Halbjahr 2017 gibt es ein gedrucktes Programmheft, das in Findorff und Bremen ausliegt. www.altespumpwerk.de


Zwei neue Ausstellungen im Dezember


»Bremer Stadtansichten« und »Holz auf Holz VI«

© Isa Fischer
© Isa Fischer

Zwei neue Ausstellung starten im November und Dezember: Ende November beginnt die Ausstellung »Bremer Stadtansichten« mit aquarellierten Tuschezeichnungen von Isa Fischer. Zur Eröffnung am Donnerstag, 24. November 2016 in der Stiftungsresidenz Ichon-Park um 17:00 Uhr ist die Künstlerin anwesend und lädt alle Interessierten und Freunde ein. Die Einführung spricht Ute Duwensee. mehr...

Unter dem Motto KUNST GANG veranstaltet die DKV-Residenz in regelmäßigen Abständen Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern aus dem In- und Ausland. Am Donnerstag, den 1. Dezember ist die Ausstellungseröffnung von »Holz auf Holz VI« mit Werken von Peter Holz. Der Künstler ist zur Ausstellungseröffnung anwesend und freut sich auf anregende Gespräche. mehr...

 

© Pressefoto
© Pressefoto

Einweihung an der Nürnberger Straße


Jetzt mit Fahrstuhl: Oberschule Findorff barrierefrei

Ehem. Schulleiter S. Michael, Beiratssprecherin G. Bredehorst, M. Kampmann (Bildungsbehörde), Schulleitung B. Kiesche & U. Lütjen
Ehem. Schulleiter S. Michael, Beiratssprecherin G. Bredehorst, M. Kampmann (Bildungsbehörde), Schulleitung B. Kiesche & U. Lütjen

Der neue Außenfahrstuhl der Oberschule Findorff am Standort Nürnberger Straße ist fertiggestellt und wurde letzte Woche feierlich eingeweiht. Seit mehr als 20 Jahren hatten sich Schulleitung, Eltern und der Beirat Findorff für diesen Fahrstuhl eingesetzt. Jetzt sind die ­Klassenräume und die Schulaula in dem über 100 Jahre alten Schulgebäude endlich im Sinne der Inklusion barrierefrei zugänglich. Außerdem sind weitere Baumaßnahmen vorgesehen, damit sich die Schule auf den Ganztag einstellen kann. Eine weitere gute Nachricht: Die mobilen Container, die als »Notlösung« schon viel länger als geplant auf dem Schulhof stehen, sollen zum Schuljahr 2018/2019 endlich verschwunden sein.

Kanalbaumaßnahmen starten an zentraler Verbindung im Stadtteil


Findorffstraße: abschnittsweise voll gesperrt

© Foto: Leben in Findorff
© Foto: Leben in Findorff

Am Montag, den 14. November 2016 startet die Kanalsanierung in der Findorffstraße. Dafür muss die Straße abschnittsweise vollgesperrt werden. Parallel werden Umleitungen eingerichtet. Los geht es mit dem Abschnitt vom Einmündungsbereich Eickedorfer Straße bis Grünbergstraße / Buddestraße. Das Ende der Kanalbaumaßnahmen ist für September 2018 geplant. Leider ist es bisher nicht gelungen, die Sanierung als einmalige Gelegenheit zu nutzen, um die Findorffstraße neu zu gestalten und Sicherheit und Komfort für Radfahrer- und FussgängerInnen endlich nachhaltig zu verbessern – entsprechende Vorschläge liegen längst auf dem Tisch. mehr...

Kinder und »Delfine« spielen gern. Wenn sie Pech haben, kommen sie in überfüllte Räume wie die »Ölsardinen«. © www.pixabay.com
Kinder und »Delfine« spielen gern. Wenn sie Pech haben, kommen sie in überfüllte Räume wie die »Ölsardinen«. © www.pixabay.com

»Zwischenruf« Nr. 6 von Benjamin Krause und der Elterngruppe für den Erhalt des Horts »Delfine«


»Hortschließung ist politische Flickschusterei!«

In Bremen fehlen nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 650 und 2.000 Krippen- und Kitaplätze. Nun soll es eine »Verlagerung von Hortplätzen an Grundschulen und sofortige Nutzung der frei werdenden Räume für die Kindertagesbetreuung...«  geben. Was diese Verlagerung von Hortplätzen an Schulen ganz konkret für Findorff heißt, mussten jetzt die Eltern der Kinder im Hort »Delfine« erfahren. Der von dem freien Träger »Familien in Findorff« (kurz »fif«) betriebene Hort soll im Sommer 2016/17 seine Tore schließen. Benjamin Krause gehört zur Elterngruppe, die sich für den Hort »Delfine« vom »Familien in Findorff« e.V. engagieren. Die Elterngruppe empfindet nicht nur die kurzfristig geplante Verlagerung als skandalös, sondern auch, das man die Eltern weder rechtzeitig informiert noch in die Entscheidungsprozesse einbezogen hat.

 

Benjamin Krause und die Elterngruppe erhielt jetzt auch Unterstützung durch den Findorffer Beirat. Der Fachausschuss Bildung hat folgenden Beschluss gefasst, der an die Senatorin für Kinder und Bildung gegangen ist: »Der Stadtteilbeirat Findorff begrüßt die grundsätzliche Entscheidung zur Umwandlung zum gebundenen Ganztag bei der Schule an der Admiralstraße. Fachliche Qualitätsstandards müssen dabei aber gegeben sein. Der Beirat fordert einen zügig umsetzbaren Zeitplan, wann welche Schritte auf dem Weg zum gebundenen Ganztag erfolgen und bittet um Darlegung der entsprechenden Qualitätsstandards auch unter Berücksichtigung baulicher Notwendigkeiten und der Ferienbetreuungszeiten. Der Beirat erwartet, dass  bis zur Einführung des gebundenen Ganztags die Zahl von 160 SchülerInnen im Offenen Ganztag nicht überschritten wird. Die Betreuung im Hort des Vereins Familien in Findorff muss bis zum gebunden Ganztag sichergestellt werden, damit der Verein, deren Mitarbeiter/-innen und die Eltern Planungssicherheit haben.« Die Reaktion steht bisher noch aus. Lesen Sie Zwischenruf Nr. 6. mehr...

 

Mehr zum Thema auch in in einem Bericht im Weser Kurier unter der Überschrift »Solidarität mit den Delfinen« und in einem Interview unter dem Titel »Ganztagsschule in Bremen: Qualität und Bildungsgerechtigkeit«, das Ralf Augsburg im August 2016 mit Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan führte.

Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Seniorenvertreterin


Lesenswert: SeniorInnen haben den »Durchblick«

Die Landesseniorenvertretung Bremen vertritt die Interessen der ca. 180.000 SeniorInnen (60 Jahre alt und älter) im Lande Bremen und auf Bundesebene. Sie besteht aus der Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen und dem Seniorenbeirat der Seestadt Bremerhaven. Die Wahrnehmung aller Aufgaben erfolgt ehrenamtlich und unabhängig. Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Vertreterin für unseren Stadtteil. Ihr Anliegen, neben vielen anderen Themen, für die sie sich engagiert: »Gemeinschaftliches Wohnen zur Miete im Alter«, denn sie ist überzeugt: Viele SeniorInnen leben allein in Findorff und möchten gern gemeinschaftlich im Alter leben. Wer sich auch für das Thema Interessiert und sich mit ihr zum Beispiel über Erfahrungen oder gute Ideen austauschen möchte, kontaktet die Findorffer Seniorenvertreterin auf kurzen Wegen über Kontakt. Außerdem ist für nächstes Jahr ein Stammtisch geplant. Wer sich über weitere für SeniorenInnen relevante Themen informieren möchte, dem empfieht Johanne Thurn die Nachrichten für SeniorInnenn im »Durchblick«, den man sich monatlich kostenlos im Internet herunterladen kann. Die aktuelle sowie alle vorherigen Ausgaben des »Durchblick« gibt es als Download kostenlos unter www.seniorenlotse.bremen.de 

Filmwettbewerb »Ausweg gesucht«


Thema Alkohol: Ronja Jürgens gewinnt Filmpreis.

 

Bei dem Bremer Filmwettbewerb »Ausweg gesucht« hat Ronja Jürgens aus Findorff einen Sonderpreis des Fördervereins Medienpädagogik gewonnen. Der von ihr eingereichte Kurzfilm heißt »Nur noch heute« und handelt davon, wie schnell man auf die falsche Spur gerät und wie man auch wieder herauskommt. Inhaltlich dreht es sich in dem Erstlingswerk um eine Jugendliche, die auf die falsche Spur gerät, weil sie zu viel Alkohol trinkt und dann nach und nach viel verliert. Darauf hin wird sie ... aber, das wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Starten Sie jetzt einfach das Video. Mehr Informationen und die weiteren GewinnerInnen unter www.ausweggesucht.de

 

2. »Runder Tisch« zur geplanten Bebauung auf dem Spielplatz Corveystraße


Ergebnisoffen oder steht das Ergebnis bereits fest?

Der zweite »Runde Tisch« zur geplanten Bebauung des Spielplatz Corveystraße fand Ende September im Alten Pumpwerk statt. Ziel der erneuten Runde war es »eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung im Konflikt zwischen professioneller Kinderbetreuung und dem Spiel von Kindern im öffentlichen Raum zu erzielen«. Unter der Leitung von Anne Dwertmann (Lidice Haus) wurde wieder drei Stunden lang engagiert für eine gute Lösung für Kita-Standplätze in Findorff diskutiert. Nach Aussagen des Vertreters des Senators für Bildung und Kinder, Wolfgang Bulling, wäre der Bau eines kleinen Hauses als Ersatz für das abgerissene Spielhaus Corveystraße für maximal 50 Kinder möglich, der zwar nach den üblichen Richtlinien gebaut,von den Elternvereinen jedoch nicht »ausgereizt« werden müsse. Als Standort präferiert die Behörde wegen der günstigeren Zuwegung weiterhin die ursprünglich vorgesehene Fläche gegenüber der Kita Augsburger Straße. Kritik gab es erneut dafür, dass auch am 2. »Runden Tisch« seitens der Behörde keine ausgearbeiteten und nachvollziehbaren  Entwurfspläne vorgelegt wurden. Auch seien noch längst nicht alle möglichen Alternativen im Bestand des Stadtteils ausreichend geprüft worden, so eine Vertreterin der Initiative gegen die Bebauung des Spielplatzes. Sie plädierte für »kleinteilige Lösungen«, wie sie auch der Verein »Familien in Findorff« erfolgreich bspw. in ehemaligen Geschäftsräumen im Stadtteil praktiziere.

 

Die Initiative »Leben in Findorff« weist darauf hin, das die engagierte Bürgerbeteiligung an den bisherigen »Runden Tischen« und in den geplanten Arbeitsgruppen nicht dazu benutzt werden sollte, um eine möglicherweise bereits feststehende Lösung öffentlich zu legitimieren. Moderatorin Anne Dwertmann wies zum Abschluss der Diskussion in diesem Zusammenhang auch darauf hin, das man sich nichts vormachen solle, da am Ende der Beirat in Findorff entscheiden würde; eine formal richtige, aber politisch in dieser Phase wenig hilfreiche Aussage. Auch vor dem Hintergrund der Planungen für eine zweiten Kita in unmittelbarer Nähe auf dem Sportgelände wäre der Bau an der Corveystraße nach Ansicht von »Leben in Findorff« zudem auch ökonomisch fragwürdig. Um diverse planungs- und baurechtliche Fragen zu klären, wird es in Kürze Gespräche in kleineren Gruppen mit Vertretern der Sozial- und der Baubehörde sowie Immobilien Bremen geben. 

 

Der dritte »Runde Tisch« ist für Anfang 2017 geplant. Frau Pala, Leiterin des Ortsamtes West, hat sich freundlicherweise bereit erklärt, für die Kommunikation und die frühzeitige Bekanntmachung der nächsten Termine einen E-Mail-Verteiler einzurichten: Anmeldungen für den Verteiler sind für alle interessierten BürgerInnen per E-Mail möglich. 

 

Mehr zum Thema in den Artikeln des Weser Kuriers »Weit entfernt von einer Lösung« und »Zu wenig Orte für Kinder« und mehr zur Kita-Situation in Bremen bei Radio Bremen. Beteiligen Sie sich unten an unserer Umfrage und diskutieren Sie mit in unserem Gästebuch.

 

Download
Aktuelles Kita-Ausbau-Konzept für Findorff des Senators für Bildung und Kinder
Bitte herunterladen!
Kita-Ausbau-Konzept_Findorff_Senator für
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB

Geplante Kita auf dem Spielplatz Corveystraße


Macht neuer Standort Bebauung verzichtbar?

 

Eine Fläche auf der Bezirkssportanlage Findorff kommt als Standort für den Neubau einer Kita in Frage, wie das Bildungsressort auf der Beiratssitzung letzte Woche mitteilte. Die neue Fläche wäre in direkter Nähe des umstrittenen Kitaneubaus auf dem Spielplatz Corveystraße angesiedelt. Um so wenig wie möglich Spiel- bzw. Sportflächen zu überbauen, sollte ein Bauvorhaben an dieser Stelle konzentriert werden, meint Leben in Findorff. Die Pläne für eine Kita auf dem Spielplatz wären damit verzichtbar. Zudem gibt es Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Spielplatzbebauung. mehr...

Stimmen Sie ab und schreiben Sie in unser Gästebuch


Geplante Spielplatzbebauung: Was meinen Sie?

Video von Kindern zum Thema »Bebauung von Spielplätzen« in Bremen


»Kinderreporter« 2016: Team aus Findorff dabei

Das Bewerbungsvideo:. Findorffer Kids sind gut drauf und verteidigen ihren Spielplatz. Weiter so!

 

Vier Kinder aus Bremen-Findorff sind für das Kinderrechteprojekt »Kinderreporter 2016 – Kinder haben was zu sagen!« des Deutschen Kinderhilfswerkes ausgewählt worden. Bei diesem Projekt befragt die Kindergruppe Menschen in ihrer Stadt zu Themen, die sie bewegen und bei denen sie Veränderungen in ihrem Wohnumfeld erreichen wollen. Die vier Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren haben sich für das Thema »Bebauung von Spielplätzen« entschieden. Denn der Spielplatz an der Corveystraße, auf dem die vier oft spielen, soll einem nach Ansicht vieler Beobachter überdimensionierten Kita-Neubau weichen. Dagegen wollen sich die Kinder wehren. Beworben hatten sich die Kinder mit einem kurzen Video, bei dem sie das Thema eindrucksvoll schildern. Aus den vielen Einsendungen wurden jetzt die Gewinner vorgestellt. Mit dabei: Die Kinderreporter aus Findorff mit Ihrem Bewerbungsvideo »Rettet den Spielplatz!« Weitere Bewerbungsvideos sind unter www.juki.de/kinderreporter zu sehen.

 

»Kinder und Jugendliche haben was zu sagen, wir müssen ihnen nur zuhören. Die vier jungen Bremerinnen und Bremer werden jetzt Menschen in ihrem Stadtteil zur geplanten Bebauung des Spielplatzes an der Corveystraße befragen. Wir als Kinderrechtsorganisation werden sie dabei unterstützen, sich hierzu Gehör zu verschaffen«, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. »Wir werden die Kinderreporter-Gruppe dann zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres in Berlin zu einem Workshop einladen, damit sie sich mit den anderen Kinderreportern über Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen für die Fortführung der Befragungen geben können. Im November werden die Umfrageergebnisse dann in Bremen im Rahmen einer Kinderpressekonferenz vorgestellt und mit Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgern aus der Verwaltung diskutiert«, so Hofmann weiter.

 

Das Projekt »Kinderreporter 2016 – Kinder haben was zu sagen!« wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Kleine, feine Imagekampagne für den Stadtteil


Kostenlos: die Findorff-Postkarten-Edition

 

Letztes Jahr haben wir eine kleine, feine Imagekampagne für Findorff gestartet: Die »Leben in Findorff« Postkarten-Edition bietet Unternehmen, Institutionen, Initiativen, Einzelhändlern und Gastronomen die Möglichkeit entweder mit »ihrem Motiv« dabei zu sein und/oder die Kunden mit unserer kostenlosen Findorff-Postkarten-Edition zu erfreuen: Die bringen wir für Sie in Ihr Geschäft oder Ihren Veranstaltungsort gern kostenlos vorbei – inklusive der praktischen Paperbox. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Sie wünschen ein eigenes Postkartenmotiv? Mehr Informationen gibt es hier...

 

Bau & Stadtentwicklung


Über 1.600 Unterschriften gegen eine Bebauung

Nachdem sich in Findorff unter dem Motto »Keine Bebauung des Corvey-Spielplatzes« Mitte Mai eine Bürgerinitiative gegründet hatte und innerhalb kürzester Zeit 1.600 Protest-Unterschriften im Stadtteil gesammelt wurden, waren engagierte BürgerInnen auch in der Bremer Neustadt aktiv geworden. Offensichtlich mit Erfolg: Pläne, den Spielplatz in der Neustadt zu bebauen, würden laut Behördensprecherin Annette Kemp nicht verfolgt. Dagegen sind die Bebauungspläne für Spielplätze in Findorff, Osterholz und im Viertel weiterhin aktuell. mehr…

Verkehr & Mobilität


Anmelden bei Georgs: Nie war CarSharing einfacher!

 © Mathias Rätsch
© Mathias Rätsch

Ab sofort können Findorffer, die sich für CarSharing entscheiden, auf kurzen Wegen bei cambio einsteigen – indem sie bei Georgs Fairkauf in der Admiralstraße 143 anmelden. Persönlicher Ansprechpartner ist Georg Gersberg. Einfach und unkompliziert mit gültigem Personalausweis, Führerschein und auch gleich mit vorausgefülltem Anmeldebogen vorbeikommen. Wenn alles erledigt ist, nimmt man die Kundenkarte gleich mit und die Freischaltung für die Buchung der Autos kommt dann per E-Mail am nächsten Werktag. mehr...

Klima & Energie


Comeback: Findorffer Wahrzeichen ist wieder da!

 © Jens Werner
© Jens Werner

Es hat leider viel länger gedauert, als gedacht: Als im Mai 2015 die Windturbine am Kulturzentrum Schlachthof wegen eines Schadens abgebaut werden musste, hofften die Verantwortlichen, dass das nur ein kurzes Zwischenspiel sein würde. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail und so dauerte es mehr als ein Jahr, bis alles geklärt war und neue Flügel gebaut werden konnten. Doch jetzt ist es endlich soweit: Das »Findorffer Wahrzeichen« ist zurück. Die Windturbine wurde zunächst am Boden zusammengebaut und anschließend von einem Kran wieder auf den Schornstein gehievt. Die Kosten für den erneuten Aufbau konnten übrigens durch eine Crowdfunding-Campagne zusammengebracht  werden. mehr...

Umwelt & Grün


Findorff blüht auf: mit Wildblumen und Hochgrün

© Ulf Jacob
© Ulf Jacob

Den tristen, grauen Straßenraum der Münchener Straße bunter und attraktiver zu gestalten – das waren gute Gründe für das 1. Findorffer Pflanzfest. Unter dem Motto »Findorff blüht auf!« hatten der Findorffer Beirat, der Verein Findorffer Geschäftsleute und die Initiative Leben in Findorff mit Unterstützung des Tafelobstgartens und des BUND hier zu einem bunten Frühlingsfest eingeladen. Dank der großartigen Pflanzenspenden und der vielen »Pflanzenpaten« verwandelte sich die Straße in kurzer Zeit zu einem wahren Stadtgarten. Nach der erfolgreichen Premiere des Findorffer Pflanzfestes wird daran gedacht, jährlich ein Frühlingsfest an der Münchener Straße zu veranstalten. mehr...

Stadtteil & Politik


»Es muss klar sein, das wir der Jugendbeirat sind.«

© Pia Straßburger
© Pia Straßburger

Zehra Aggün engagiert sich seit November 2015 gewähltes Mitglied im Jugendbeirat Findorff für die Interessen von Jugendlichen im Stadtteil. Leben in Findorff traf das politische Nachwuchstalent und führte mit ihr ein Interview zu verschiedenen Findorff relevanten Themen. Außerdem natürlich die Frage nach ihrer persönlichen  Zwischenbilanz im Jugendbeirat Findorff: Wie fällt Dein Resümee nach einem halben Jahr Amtszeit aus? mehr...