FINDORFF AKTUELL

Findorff jung und cool


Neues Findorffporträt im Film

Ein modernes Findorffbild vermittelt unser Stadtportal bremen.de mit einem neuen Findorffvideo. Unter der Rubrik »Bremen persönlich: Menschen aus Findorff zeigen ihren Stadtteil« präsentiert der neue Film Findorff und den Findorffmarkt mal etwas anders - nämlich jung und modern. Das gefällt uns. Unser Findorff mal ganz cool! Mit dabei Björn True (wie immer grossartig) und viele(s) mehr. Aber seht selbst....

 

 

Unser Wasser in Gefahr - Stadtgespräch mit Beatrice Claus


Für gutes Wasser in Bremen

Mehr für den Wasserschutz tun: Unser Video zum Stadtgespräch mit Beatrice Claus vom WWF Deutschland

Den Gewässern in Deutschland geht es schlecht - auch in Bremen ist der Zustand der Flüsse und Kanäle schlecht. Laut aktuellen Erhebungen des World Wide Fund for Natur (WWF) erreicht kein Fließgewässer in Bremen gute oder sehr gute Ergebnisse. Damit verstößt auch Bremen gegen die Ziele der europaweiten Wasserschutzgesetzgebung. Die sog. Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) schreibt nämlich vor, dass alle Gewässer (wieder) einen guten ökologischen und guten chemischen Zustand erreichen sollen. Das berichtete Beatrice Claus, Leiterin der Kampagne zum Schutz des Wassers beim WWF Deutschland im Klimacafe in Findorff, die dort auch die Kampagne „#ProtectWater - Ihre Stimme für unser Wasser“ vorstellte. Leben in Findorff und die Klimazone hatten die bundesweit bekannte Wasserexpertin zu einem Vortrags- und Diskussionsabend eingeladen.

 

In Bremen sind Bebauungen, Vertiefungen und der starke Tidenhub die wichtigsten Ursachen für die schlechte Qualität der Gewässer. Nur neun von 33 Fließgewässern (27 Prozent) erreichen hier einen mäßigen ökologischen Zustand. Die restlichen Gewässer sind als unbefriedigend und schlecht eingestuft. Weser, Lesum, Wümme und Ochtum leiden besonders aufgrund der Weservertiefungen unter massiven Problemen: Die Vertiefungen der letzten Jahrzehnte haben den Tidenhub von unter 50 cm auf aktuell 4,20 Meter anschwellen lassen. Bremens Fließgewässer und ihre Ufer wurden so zu schwer besiedelbaren Lebensräumen gemacht - und auf diese Weise ihrer „ökologischen Seele“ beraubt, beklagte Beatrice Claus im Klimacafe. Die bremischen Weserufer sind nahezu komplett in Steine gepackt. Aktuell führt der enorme Tidenhub auch an Bremens schönstem Fluss, der Wümme, zu bedrohlichen Uferabbrüchen und Verschlickungen.

 

Weiteres Problem: Die mangelnde „Durchlässigkeit“ der Flüsse für Fische. Insbesondere das Hemelinger Weserwehr ist kaum fischpassierbar. Dadurch ist das ganze Flusssystem der Weser bis Hessen und Thüringen für Lachs, Aal und andere Fernwanderer weitgehend unerreichbar. Viele Fische überleben die Passage am Weserwehr nicht. Neben den Weservertiefungen nannte Beatrice Claus zu viel Nitrat aus der Landwirtschaft und Quecksilber aus der Kohleverbrennung als Hauptursachen für den schlechten Gewässerzustand. Claus forderte den Verzicht auf die Weservertiefung und angesichts der Nitrat- und Quecksilberbelastung eine Wende in der Landwirtschaft und einen zügigen Ausstieg aus der Kohlestromerzeugung. Der WWF hatte gemeinsam mit vielen europäischen Umwelt- und Naturschutzverbänden die Kampagne »#ProtectWater - Ihre Stimme für unser Wasser« gestartet, um eine drohende Aufweichung der Richtlinie zum Wasserschutz zu verhindern.

 

 

Samstag den 27. April


4. Findorffer Pflanzfest

Am Samstag, den 27. April findet das diesjährige Findorffer Pflanzfest statt. Unter dem Motto "Findorff blüht auf" laden wir gemeinsam mit der Klimazone Findorff, Bremen im Wandel, dem Beirat Findorff und vielen Partnern zum bunten Pflanztag an die Münchener Straße ein. Wir wollen die Baumbeete und Kübel im grauen Straßenraum mit Pflanzen und Blumen wieder bunter gestalten. Dabei kommen möglichst bienenfreundliche, heimische Pflanzen zum Einsatz. Bitte bringen Sie Pflanzenspenden zum Fest mit. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am KlimaCafe an der Münchener Straße 146.

 

Wir freuen uns auf viele Stadtgärterinnen und Stadtgärtner!

 

 

Große Schweinerei im Bürgerpark


Die ersten Glückschweine des Jahres 2019

Das ist die erste große Schweinerei im Bürgerpark ! Insgesamt neun Ferkelchen hat die Bentheimer-Sau „Bernadette“ am 12. Januar 2019 im Tiergehege des Bürgerparks geboren. Im vergangenen Jahr ist der Nachwuchs bei der dreijährigen Bernadette leider ausgeblieben, umso erfreulicher ist es, dass Bernadette in ihrem 2. Wurf gleich neun gesunde kleine Ferkel geboren hat, teilt die Bürgerparkverwaltung mit. Der kleine „Schweinchenhaufen“ hält sich meistens unter der Wärmelampe auf. Bei dem guten Wetter tollen die jüngsten tierischen Bewohner jedoch zum Entzücken der Parkbesucher durch das Schweingehege. Mitte März wird weiterer Nachwuchs bei den Schafen und Ziegen im Tiergehege des Bürgerparks erwartet....

 

 

Oberschule Findorff bundesweit im Blickpunkt


Schulleiter Uwe Lütjen im Interview

Das Kollegium der Oberschule Findorff  ©Oberschule Findorff
Das Kollegium der Oberschule Findorff ©Oberschule Findorff

Ein Tag im Leben eines Schulleiters: Uwe Lütjen, Leiter der Oberschule Findorff steht im Mittelpunkt eines bundesweiten Berichtes des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu Ganztagsschulen.

„Das war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Uwe Lütjen über seine Schule, die Oberschule Findorff. In der Reihe „Ein Tag im Leben eines Schulleiters“ berichtet er auf www.ganztagsschulen.org  aus dem Schulalltag.

 

Hier gehts zum vollständigen Interview...

 

 

Stadtgespräch mit Prof. Dietmar Zacharias


Bäume in der Stadt - Bäume in Gefahr

Stadtgeprächsgast Prof. Dietmar Zacharias mit Ulf Jacob, Sprecher Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff (re.)
Stadtgeprächsgast Prof. Dietmar Zacharias mit Ulf Jacob, Sprecher Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff (re.)

 

Die Bäume in der Stadt haben eine große Bedeutung für die Wohn- und Lebensqualität. Bäume säubern die Luft, produzieren Sauerstoff und spenden Schatten. Sie verbessern das Stadtklima, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und kühlen ihre Umgebung – das ist in Zeiten des Klimawandels von enormer Bedeutung. Doch Bäume in Städten haben mit extremen Herausforderungen zu kämpfen. Wie der Baumschutz in Bremen verbessert werden – darauf gab es Antworten von Dietmar Zacharias, Professor für angewandte und ökologische Botanik an der Hochschule Bremen im Gespräch mit Ulf Jacob, Sprecher des Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff.

 

Gerade größere und ältere Bäume sind von hervorragender Bedeutung für die „grüne“ Qualität einer Stadt. Bäume in der Stadt müssten alt werden dürfen, erläuterte Dietmar Zacharias. Vor allem die stark zunehmende Versiegelung von Flächen mache es Stadtbäumen schwer zu überleben. Die Belastungen im städtischen Raum seien enorm, der Klimawandel verstärke den Druck auf Stadtbäume. Hinzu kämen Hitze, Trockenheit, Streusalz und Krankheiten. In Bremen droht ein dramatischer Verlust von alten Bäumen. Bäume in der Stadt werden oft nur noch 30 – 40 Jahre alt. Deshalb gehören Altbäume ins Zentrum des Baumschutzes. Wichtigste Voraussetzung dafür ist: Bäume brauchen Platz und eine "Kontinuität des Standortes". Baumschutz sei mehr als Stammschutz, sagte Prof. Zacharias. So müsste mindestens der Kronenbereich tabu sein für jegliche Eingriffe und Belastungen. Die Baumschutzverordnung als Grundlage des Baumschutzes entfaltet allerdings nur Wirkung bei konsequenter Anwendung und Kontrolle. Hier hapert es in Bremen. Gerade bei Baumaßnahmen kommt es häufig zu Schädigungen oder Fällungen von Bäumen. Auf Baustellen müssten daher Schutzmaßnahmen greifen und besser kontrolliert werden. Es brauche vor allem eine ökologische Baubegleitung, forderte Ulf Jacob. Und sie bedarf der Ergänzung durch Festsetzungen zum Baumerhalt in Bebauungsplänen und Auflagen im Baugenehmigungsverfahren. Wichtig sei, dass die Baumstandorte vor Planungsbeginn bekannt und in einem Baumbestandplan verbindlich dokumentiert werde, so Jacob. Zur Sicherung eines gesunden Stadtklimas brauchen auch Straßenbäume bessere Bedingungen. Sie benötigen ausreichend dimensionierten Wurzelraum, um eine gesunde Baumentwicklung zu gewährleisten. Auch die BürgerInnen können mithelfen, damit es in Bremer Stadtteilen grüner wird nach dem Motto: Weniger Stein und mehr Baum und Strauch im eigenen Garten.

Nicht zuiletzt bietet das diesjährige Findorffer Pflanzfest am 27. April wieder reichlich Gelegenheit, aktiv zur Begrünung der Münchener Straße beizutragen. 

 

Mehr zur Veranstaltung hier...

 

 

Als Kulturdenkmal ausgezeichnet


Stadtwald ab jetzt unter Denkmalschutz

Allee im Stadtwald, Foto Daniel Elfert
Allee im Stadtwald, Foto Daniel Elfert

110 Jahre nach Fertigstellung ist auch der Stadtwald offiziell unter Denkmalschutz gestellt worden. „Der Stadtwald hat auch für das Gartendenkmal Bürgerpark hohe lokalhistorische Bedeutung und ist gemeinsam mit dem Bürgerpark als Kulturdenkmal einzustufen" – so heißt es u.a. in der Begründung des Landesamtes für Denkmalpflege. Im Gegensatz zum Bürgerpark steht im Stadt mit seinen 66,5 Hektar großen Fläche der Waldcharakter im Vordergrund. Für die Pflege und Unterhaltung des Stadtwaldes ist – ebenso wie für den Bürgerpark – der Bürgerparkverein alleinverantwortlich.

Naturliebhabern bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten zur Beobachtung einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt und das Aufspüren verwunschen wirkender Orte. Der Bürgerparkverein freut sich sehr über die Ausweisung des Stadtwaldes als Gartendenkmal. Zum einen wird hiermit der gartenhistorische Wert der Anlage dokumentiert und gleichzeitig das über einhundert jährige Engagement des Bürgerparkvereins für die Pflege und den Erhalt der Anlage gewürdigt, Mehr dazu hier...

Aus Findorff. Für Findorff. Nach dem Stadtteilmagazin ist vor dem Stadtteilmagazin:


FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 9 erscheint.

Die Winterausgabe Nr. 9 erscheint ab 26. Januar 2019. Lassen Sie sich als LeserIn überraschen und buchen Sie als AnzeigenkundIn bereits jetzt für die Frühlingsausgabe Nr. 10 »Ihr« Anzeigenpaket mit bis zu 25 % Rabatt bei Mehrfachschaltungen. Oder buchen Sie für 2019 zwei PR-Artikel mit bis zu 30 % Rabatt. Interessiert? Gern anrufen unter Telefon 0421 / 5795552 oder kontakten per E-Mail über www.findorff.info/beratung. Wir rufen Sie umgehend zurück. Noch einfacher: Buchen Sie mit wenigen Klicks online auf www.findorff.info das Anzeigenmotiv Ihrer Wahl.

 

»FINDORFF GLEICH NEBENAN« Nr. 09 ist bereits online


Die aktuelle Winterausgabe als E-Paper lesen!

Sie wohnen nicht in Findorff, möchten aber weiter wissen, was im Stadtteil passiert? Ob in Hamburg, London, Paris, Moskau oder New York: Sie können die neueste Ausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN jederzeit auch online lesen. Klicken Sie einfach oben auf den orangen Button oder unten auf »vergrößern« und schon erfahren Sie die neuesten Neuigkeiten über Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil – wo immer Sie auch gerade sind. Viel Vergnügen! Neu: Jetzt können Sie das Magazin auch abonnieren und sich die gedruckte Ausgabe zuschicken lassen. mehr...

Und es dreht sich doch ...


Findorffer Wahrzeichen wieder im Betrieb

Das Windrad auf dem Schornstein des Schlachthofgebäudes war aus Sicherheitsgründen lange Zeit nicht in Betrieb. Doch jetzt läuft das Windrad wieder, derzeit noch in einem abgesicherten Modus immer nur tagsüber, und nicht am Wochenende, wie uns Matthias Otterstedt vom Schlachthof berichtete. Wie es aussieht, kann die Windanlage bald auch wieder in den Normalbetrieb gehen.. Hier gehts zum Video...

 

Hier mehr zur Geschichte des neuen Findorffer Wahrzeichens...

 

 

Stadtgespräch im Klimacafe mit Oliver Platz


Verkehr erschwert Stadtentwicklung an der Plantage

Ulf Jacob im Gespräch mit Oliver Platz (re.), dem Präsidenten der Bremer Architekenkammer
Ulf Jacob im Gespräch mit Oliver Platz (re.), dem Präsidenten der Bremer Architekenkammer

Bremen baut – aber wie?! Oliver Platz, Präsident der Architektenkammer Bremen, war Gast des letzten Stadtgesprächs des Jahres im Klimacafe. Bremen will wachsen, Bremen baut, Menschen zieht es in die Stadt. Oliver Platz, der selber seit Anfang der 2000er Jahre ein Architekturbüro leitet, setzt beim Bauen in Bremen klar auf den Vorrang der Innenentwicklung und auf Quartiere der kurzen Wege. Die Stadtteile der Zukunft sollten gemischt und klimagerecht sein und sie müssten umweltfreundliche Mobilitätsangebote schaffen, so Platz. Auch Grün beim Bauen - etwa mit mehr begrünten Dächern - gehöre selbstverständlich dazu. Als Beispiel nennt Oliver Platz das Kellogs Areal. Hier auf der Überseeinsel will Investor Klaus Meier ein lebendiges Viertel und einen Mix aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit schaffen – zukunftsgerichtet und nachhaltig. Auch die Findorffer Plantage soll eigentlich neu entwickelt werden. Innenstadt- und Bahnhofsnah wie kaum ein anderes Quartier in Bremen bietet sich die Plantage geradezu als autofreies Viertel an, sagt der Präsident der Architektenkammer. Die beiden wichtigsten Eigentümer der Gründstücke an der Plantage haben bereits konkrete Pläne entwickelt, doch kommen diese nicht voran. Ein wesenlicher Grund: Die gesetzliche Pflicht, mit jedem Bauvorhaben neue Parkplätze zu schaffen, macht gerade das neu Bauen im Bestand schwer bis unmöglich. Außerdem ist diese Vorschrift ein erheblicher Kostentreiber dar und erschwert kostengrünstiges Bauen. Das sog. Stellplatzortsgesetz verhindert in Bremen oft sinnvolle Innenentwicklung und moderne Mobilitätsangebote. Es ist für die dicht bebaute Stadt wie für die Plantage heute nicht mehr zeitgemäß. Bremen sollte, wie Berlin oder Hamburg, dieses starre Stellplatzgesetz endlich abschaffen und damit auch mehr Spielräume für Entwicklung an der Plantage ermöglichen.

 

 

»Wir haben Mist gebaut«: Bauunternehmen übernimmt Verantwortung


Findorffstraße bleibt bis Ende März 2019 gesperrt

 

»Wir haben Mist gebaut«: Mit offenen Worten sprach die verantwortliche Baufirma kamü über die jetzt festgestellen Baumängel am Kanalbauwerk Findorffstraße. Eigentlich sollte der letzte Abschnitt der Baustelle in der Findorffstraße in dieser Woche wieder für den motorisierten Verkehr freigegeben werden. Doch daraus wird leider gar nichts: Bei der Abnahme des letzten Bauabschnitts zwischen der Kreuzung Admiralstraße und Plantage hat hanseWasser die gravierenden Baumängel festgestellt. Die geforderte hydraulische Leistungsfähigkeit des neuen Abwassersammlers ist nicht gegeben. Wie sich jetzt herausstellt, ist der Kanal in ganzer Länge zwischen Brandtstraße und Plantage nicht sachgemäß eingebaut worden. Konkret:  der neue Kanal liegt bis zu 25 Zentimeter zu tief im Untergrund-  mit erheblichen negativen Folgen für das Abflußverhalten und das Stauvolumen des Abwasser.

»So etwas haben wir noch nie erlebt«, sagte ein Sprecher von hansewasser gegenüber »FindorffAktuell«. hanseWasser hat die Baufirma kamü aufgefordert, den Mangel schnellstmöglich zu beheben und hat Schadensersatz geltend gemacht. Nach Angaben von hansewasser wird die Baugrube zwischen Admiralstraße und Plantage in der ersten Januarwoche erneut geöffnet werden müssen. Voraussichtlich drei weitere Monate dauert dann die Neuverlegung der Rohre. Als Ursache werden seitens der Baufirma erhebliche Berechnungsfehler und menschliches Versagen angegeben. Trotz allen berechtigten Ärgers und weiteren Monaten der Einschränkungen meinen wir: Die Baubeteiligten stehen zu den gemachten Fehlern und übernehmen Verantwortung. Das ist gut so. Und: Menschen machen Fehler. Wichtig ist auch, wie damit umgegangen wird und dass diese sich nicht wiederholen! Hier mehr zum Thema...

 

 

Nach Parkchaos in Findorff


Beschluß zum Verkehrskonzept Freimarkt

Die Grünen und die SPD haben einen gemeinsamen Eilantrag in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen. Darin wird der Senat aufgefordert, bis zum Frühjahr 2019 ein überarbeitetes Verkehrskonzept für den Freimarkt vorzulegen. Das Sofortprogramm soll u.a. folgende Maßnahmen enthalten:

  • verbesserte Informationen zur Nutzung des Fern- und Nahverkehrs und zu Bus- und Straßenbahnverbindungen sowie eine Ausweitung des Angebots von BSAG und VBN
  • verbessertes nutzerfreundliches Park&Ride-Konzept
  • die Erweiterung von Park&Ride-Parkplätzen mit Shuttle-Verkehren und dafür die Prüfung der Zugänglichkeit des Bahngeländes über die Zufahrt Hemmstraße
  • effektive Sperrung des Bürgerparks
  • Schutz des alten Baumbestand am Torfkanals
  • effektivere Überwachung der Verkehrsregeln
  • verkehrslenkende Maßnahmen für die Ortsteile Bürgerweide und Weidedamm

Der Findorffer Beirat hatte diese Woche u.a. einen bereits ein ähnlich lautendes kurzfristiges Maßnahmenprogramm  zum Schutz der anliegenden Quartiere und des Bürgerparks verabschiedet.

Ziel muss es sein, bereits zur nächsten Osterwiese, die vom 12. bis zum 28. April 2019 stattfindet, den Kern der Maßnahmen umzusetzen,

 

Download
Dringlichkeitsantrag Verkehrskonzept Freimarkt Bürgerschaft (19/882 S)
2018-11-30_Drs-19-882 S_71416.pdf
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Grundschule Augsburger Straße


»Vorlesetag« in Findorff

Vorlesetag an der Grundschule Augsburger Straße in Findorff. Wie jedes Jahr im November hatten DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu aufgerufen, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Doris Weiße, Konrektorin der Ganztagsgrundschule Augsburger Straße, konnte eine Reihe von Stadtteilbewohnern gewinnen, den Kindern vorzulesen. Dabei waren unter anderem Pastor Klaus Kramer von der Martin-Luther-Gemeinde, Dieter Leinfelder vom Bremer Theater, Ulf Jacob vom Beirat Findorff, Jutta Susemiehl von der SG Findorff, Hubertus Hess-Grunewald, Präsident von Werder Bremen, die Findorffer Autorin Suse Lübker und Barbara Hüchting vom Findorffer Bücherfenster. Kindern und VorleserInnen hat es großen Spaß gemacht. Einhellige Meinung aller Beteilgten war: Das wird nächstes Jahr wiederholt!

Ischa Parkplatzchaos


Freimarkt: Bürgerpark war »Park«platz

 

War ja Freimaak... für die Wohnquartiere an der Bürgerweide und den Bürgerpark waren das 2,5 Wochen Verkehrschaos und Auto-Tortour. Obwohl nur für Anlieger erlaubt, quetschten sich zum Bremer Freimarkt die Besucherfahrzeuge in die Wohnstraßen, parkten wild und quer Beet. Absperrungen und »Anlieger frei«-Schilder wurden systematsich ignoriert. Gleiches galt den Bürgerpark: hier wälzte sich eine Blechlawine in den Park. Geparkt wurde dann sogar auf den für den Autoverkehr gesperrten Spazierwegen. ...  Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsproblem.

 

Wir meinen: Hier muss umgehend gehandelt werden. Es braucht mehr Kontrollen rund um die Uhr, Falschparker müssen konsequent geahndet und ggf. auch abschleppt werden. Die Zufahrten zum Bürgerpark und zum Quartier Bürgerweide müssten zur Not gesperrt werden. Und: Es braucht ein echtes Verkehrskonzept für den Freimarkt und die Osterwiese. Gefordert ist besonders der Bremer Freimarkt als Veranstalter, der Senator für Wirtschaft als Genehmigungsbehörde sowie die Innenbehörde und das Ordnungsamt. Lesen Sie auch hier den aktuellen Artikel zum Parkchaos am Bürgerpark

 

Mehr dazu im Film und dem aktuellen Beitrag bei Radio Bremen

 

Bürgerlust statt Bürgerfrust: vor Ort mitmachen und einmischen


Aktuelle Termine Stadtteilbeirat Findorff

 

Die Stadtteilbeiräte sind in allen Fragen zu beteiligen, die im Stadtteil geplant sind oder durchgeführt werden: Stellungnahmen der Beiräte sind z.B. bei Fragen der Schul- und Kita-Entwicklung gefragt, aber auch bei Konzepten für Freiflächen. Die Stadtteilparlamente erhalten Akteneinsichts- und ein Informationsrecht gegenüber Behörden und städtischen Gesellschaften. Im Streitfall können die Beiräte Fragen bis in die Stadtbürgerschaft bringen. Neben ihren Globalmitteln verfügen die Beiräte seit Neuestem auch über sogenannte Stadtteilbudgets. Das neue Beirätegesetz stärkt die Informationsrechte der Beiräte und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Politik auf Stadtteilebene. Die Sitzungen des Beirats und seiner Fachausschüsse finden unterschiedlich häufig statt. Hier finden Sie alle aktuellen Termine der öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats Findorff und der Ausschüsse sowie die Tagesordnungen der anstehenden Sitzungen. mehr...

Buten un Bienen


Aktion »Autofreier Sonntag« zum Marathon

 

Auch jedes Jahr führte der Bremer Marathon durch Findorff. Und wie immer war die Stimmung großartig – besonders beim inoffiziellen Straßenfest an der Hemmstraße, zu dem Leben in Findorff und die Klimazone aufgerufen hatten. Durch den Marathon war die Hemmstraße fast einen Tag lang autofrei. Highlight war das Marathon-Aktionspicknick: Nachbarn stellten Tische und Stühle raus und nahmen die Straße in Beschlag, machten Musik und den Läufern Mut  - dieses Jahr unter dem Motto: Bienenfreundliches Findorff. Es gab selbstgemachten Findorfhonig der Marke "Buten und Bienen". Passend dazu war buten un binnen vor Ort und berichtet ausführlich aus Findorff.

 

Danke an alle die das Marathonfest in Findorff gefeiert haben - vor allem Rebecca und Tim, hier mehr im netten Film von buten un binnen

 

Neu in der Klimazone Findorff


Viele praktische Mitmachangebote

Wie können wir gemeinsam für den Klimaschutz im Alltag aktiv werden? Die Klimazone Findorff bietet jetzt viele Angebote und Ideen zum Mitmachen an. Alle sind herzlich Willkommen daran teilzunehmen, auszuprobieren und dabei zu sein. Wichtig: Eigene Ideen, was ihnen immer schon auf den „Nägeln“ brennt, was sie immer schon einmal machen wollten, sind ausdrücklich erwünscht! Am besten gelingt das mit gegenseitiger Unterstützung und Motivation: eben in guter Nachbarschaft!

Alle Mitmachangebote hier...

 

Klimaschutz zum Mitmachen!  Alle sind willkommen! Einfach Kontakt aufnehmen entweder: info@klimazone-findorff.de oder im KlimaCafe, Münchener Straße 146 - geöffnet Mi, Do, Fr. von 15.00-18.00 Uhr oder am InfoMobil, Findorff-Markt immer Donnerstags von 08.30-13.00 Uhr.

 

Aktuelle Informationen zu den Angeboten und Veranstaltungen unter www.klimazone-findorff.de

 

 

Positive Signale durch den Bürgermeister


Chancen der Neuplanung für das Westbad nutzen

Im Rahmen der Übergabe des von TURA und dem GTP initiierten Offenen Briefes, in dem eine angemessene an den Bedarfen des Bremer Westens ausgerichtete Neuplanung des Westbades gefordert wird, kam es zu einem Gespräch der Vertreter der beiden Vereine mit Bürgermeister Carsten Sieling. Dieser zeigte Verständnis für den artikulierten Unmut. Er sah in der notwendigen Neuplanung eine gute Chance, das Westbad an den veränderten gesellschaftlichen Erfordernissen des Bremer Westens auszurichten und es zukunftsorientiert als kinder- und familienfreundliches Bad aufzustellen.

Auch dem Bürgermeister ist klar, dass das Westbad den größten Einzugsbereich aller Bremer Bäder hat. Vor dem Hintergrund der steigenden Einwohnerzahlen in diesem Bereich bestand Einigkeit zwischen den Gesprächspartnern, bei der Neuplanung des Westbades daher für eine ausreichende Ausstattung an Wasserflächen für SchwimmerInnen und NichtschwimmerInnen, zur Wassergewöhnung sowie zum Lehrschwimmen zu sorgen und die Ausgestaltung der Wasserflächen an den realen Bedarfen der örtlichen NutzerInnen auszurichten. Die dramatischen Badeunfälle dieses Sommers zeigen die Notwendigkeit auf, wie wichtig es für Kinder und Jugendliche ist, schwimmen zu lernen. Der Bremer Westen verzeichnet aufgrund seiner Bevölkerungsstruktur einen besonders hohen NichtschwimmerInnenanteil. Diesen gesellschaftlichen Gegebenheiten muss bei der Neuplanung des Westbades Rechnung getragen werden.

Vor diesem Hintergrund passen steigende Bevölkerungszahlen und verkleinerte Wasserflächen einfach nicht zusammen, so die gemeinsam getragene Einschätzung.

Der Bürgermeister äußerte gegenüber den Vertretern der beiden Vereine die Erwartung, dass die NutzerInnen wie Schulen und Kitas, örtliche Vereine und nicht organisierte Besuchergruppen sowie die Beiräte des Westens angemessen an der Planung beteiligt werden. »Das heutige Gesprächsergebnis mit seinen hohen Übereinstimmungen der Einschätzung von Notwendigkeiten ist eine sehr gute Grundlage für einen konstruktiven Planungsprozess zur Neugestaltung des Westbades«, konstatierte das TURA Vorstandmitglied Gerd Schweizer. »Wir bedanken uns bei Bürgermeister Carsten Sieling für das sehr offene Gespräch.«

 

Gerd Schweizer, Vorstand Tura und Helmut Zachau, Bremen Vorstand GTP 

 

Lesen Sie auch auf Seite 43 den Zwischenruf von Gerd Schweizer, der vor dem Gespräch mit dem Bürgermeister in der aktuellen Ausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN erschienen ist. mehr...

Mehr Grün auf's Dach:


Das Video zum Dachbesichtigungstag:

Spring (2016) - EVESENT - Happy Strings 7 (2018) - STUDIO WANTED - licensed under creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/

 

Das war unser »Dachbesichtigungstag«: Unter dem Motto »Wir steigen Euch aufs Dach« haben wir gemeinsam einige grüne Dächer in Findorff mit fachkundiger Führung der Firma Groenloof und des Garten- und Landschaftsbauverbandes besichtigt - mit spannenden Aus- und Einblicken und Erkenntnissen. Zum Beispiel: schon eine extensive Begrünung reduziert die Hitzebelastung enorm, erhöht die Lebensdauer eines Daches und bietet neuen Lebensraum für Insekten, um nur ein paar Vorteile zu nennen. Jetzt liegt der Ball beim grünen Umweltsenator, der die versprochende Gründachverpflichtung beim Bauen endlich auf den Weg bringen muss! Denn Grüne Dächer bieten nicht nur Lebensraum für Pflanzen und Tiere und helfen, die Folgen des Klimawandels wie Überhitzung und Starkregen in der Stadt abzumildern – sie wirken auch positiv auf das Klima im Haus und verlängern die Haltbarkeit eines Daches.

 

Lesen Sie auch die aktuellen Artikel im »Dächer sollen grüner werden« Weser Kurier und »Gründach als Modellprojekt« im Weserreport....

 

Der Dachbesichtigungstag war eine gemeinsame Veranstaltung von Klimazone-Findorff, Leben in Findorff, Bündnis grünes Bremen und der Bremer Umwelt Beratung e.V.

 

Findorfftunnel endlich sanieren


Beirat stellt Tunnel-Ultimatum

So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF

Der Beirat Findorff fordert den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Stadtentwicklung auf, die Neugestaltung des Findorfftunnels sofort anzugehen. Der Beirat erwartet einen Zeitplan, der die Beschlußlage in der Bürgerschaft und im Beirat umsetzt, das heisst vorrangig eine neue  farbliche Gestaltung und Beleuchtung sowie die Säuberung des Findorfftunnels beinhaltet. Dazu gehört auch eine künstlerische Aufwertung des Tunnels, die im Rahmen einer sicheren und sauberen Stadt, zur Vermeidung von Angsträumen, mit in die Planung einfließen soll, heisst es in einem gemeinsamen Beschluss des Beirates von dieser Woche.

 

SPD und Grüne hatten sich zuletzt Anfang 2017 in einem Bürgeschaftsbeschluß auf die Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Seit Jahren fordern wir, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt gemachten Vorschläge haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. mehr...

 

 

Großes Interesse an Findorffer Stadtwildnis - Hotspot der Artenvielfalt


Seltene Tiere und große Pflanzenvielfalt

Die Findorffer Stadtwildnis ist eine ökologische Oase mitten in der Stadt. Gemeinsam mit vielen Inzteressierten haben wir die Stadtnatur auf der Bahnbrache an der Hemmstraße »entdeckt« . Auf dem rund drei Hektar großen ehemaligen Bahngelände zwischen Findorff, Doventor und Utbremen/ Walle hat sich eine echte Wildnis mit einer großen Artenvielfalt entwickelt. Mitten in der Stadt kommen hier über 100 Pflanzenarten vor, Auch eine Vielzahl von Vogelarten, Schmetterlingen und Insekten sind hier zu finden. Auch einige sehr seltene und gefährdete Arten wie die Blauflüglige Ödlandschrecke - eine sogenannte Rote Liste Art, die streng geschützt ist. Hier erläutert der Findorffer Naturexperte Eisend, warum die Findorffer Wildnis inzwischen zu einem Hotspot für die Artenvielfalt in der Stadt geworden ist. Mehr...

 

Forderung der SPD


Geplant: neues Gewerbegebiet in Findorff?

Die SPD fordert, auf der Findorffer Bahnbrache ein neues Gewerbegebiet zu bauen - siehe dazu den Bericht auf buten un binnen
Die SPD fordert, auf der Findorffer Bahnbrache ein neues Gewerbegebiet zu bauen - siehe dazu den Bericht auf buten un binnen

Die SPD-Fraktion fordert, in Bremen mehr Gewerbeflächen zu entwickeln. Unter anderem soll auch auf dem Güterbahnhofsgelände zwischen dem Hauptbahnhof und Findorff (Hemmstraße) ein neues Gewerbegebiet entstehen (siehe auch Bericht Radio Bremen). Die derzeit im Bau befindlichen neuen Gewerbegebiete etwa an der Hansalinie Bremen, bei dem allein fast 300 Hektar Fläche überbaut und neu versiegelt werden, reichten nicht aus, so die SPD. Diese fordert den Senat jetzt auf, (..) »neben weiteren Flächen auch das Güterbahnhofsgelände im Rahmen der Neuaufstellung des Gewerbeentwicklungsprogramms in eine Planung zur Erschließung einzubeziehen«. Leben in Findorff bewertet diese neuen Ideen skeptisch: Ein neues Gewerbegebiet in dieser zentralen Lage bringt erhebliche neue und ungelöste verkehrliche Probleme mit sich. Bereits heute sind die Belastungen für die Innenstadt und Findorff mit LKW- und Individualverkehr viel zu hoch. Gleichzeitig stockt die Entwicklung des direkt angrenzenden Gewerbegebietes Plantage seit Jahren, das Innenstadtkonzept und die per Bürgerschaftsantrag geforderte Enwicklung als Kultur - und Kreativstandort ist nicht umgesetzt, die versprochene Sanierung und Aufwertung des Findorfftunnels liegt auf Eis. Besser wäre es, an der Umsetzung der vielen Versprechungen und Ideen rund um den Güterbahnhof und Findorff zu arbeiten. Solange diese Maßnahmen zur Stärkung der wirtschafltichen Entwickung und der Stadtentwicklung nicht realisiert sind, helfen solche Vorschläge nicht weiter.

Leben in Findorff und die Bremer Energiegenossenschaft BEGeno haben sich seit langer Zeit für die Aufwertung des ehemaligen Bahngeländes zwischen Findorff und der Innenstadt eingesetzt und u.a. vorgeschlagen, hier alternative Nutzungsformen wie einen Solarpark einzurichten.  SPD und Grüne hatten das in der Bürgerschaft unterstützt (siehe unten).

 

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2014-10-21_Drs-18-621 S_782a2.pdf
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Buntes Programm in der Münchener Straße


Unser Video zum Findorffer Pflanzfest

Das war das Findorffer Pflanzfest 2018: Viele StadtgärtnerInnen in Aktion - anklicken und Video starten!

Die Initiative Leben in Findorff und das Projekt Klimazone Findorff haben gemeinsam mit dem Beirat Findorff und vielen Partnern zum dritten bunten Pflanzfest an die Münchener Straße eingeladen. Zum Frühlingsauftakt kamen über 30 fleissige StadtgärtnerInnen - übrigens bei bestem Pflanzwettter - und halfen dabei,  die Münchener Straße zum Start in den Frühling bunter und grüner zu gestalten. Freie Beetflächen und die bekannten »Findorffer Grünpoller« wurden neu und bunt bepflanzt. Die Initiatoren wollen mit der Aktion auch dazu beitragen, den grauen Straßenraum aufzuwerten und dafür sorgen, dass die als sogenannter Klimaboulevard gebaute Straße auch endlich einen echten Beitrag zur  Anpassung an der Klimawandel leistet. Mit dabei waren auch die Bremer Umweltberatung mit ihrer Beratung zur Fassadenbegrünung, Familien in Findorff (FiF) mit dem Projekt »Kinder in Stadt und Natur« und einer Büchertauschaktion, Bremen im Wandel und der BUND Bremen mit Informationen zum Thema Artenvielfalt in der Stadt.

 

Lesen Sie auch den Artikel im Weser Kurier und sehen Sie den Filmbeitrag bei buten un binnen. Hier mehr...

 

 

Stadtgespräch mit Staatsrat Ronny Meyer


Mehr Gründächer und Klimaprogramme für Stadtteile

Gast des ersten Stadtgesprächs im Klimacafe war Ronny Meyer, als Staatsrat verantwortlich für die Bereiche Umwelt, Natur und Klima in Bremen. Mit Ronny Meyer haben wir über Klimaschutzziele, aber auch über die Chancen von mehr Grün und lebenswerten Stadtteilen angesichts von mehr Verkehr und Bauboom in Bremen diskutiert. Ronny Meyer kündigte im Stadtgespräch an, mehr für Gründächer und den Baumschutz beim Bauen zu tun, außerdem sprach er sich angesichts der verfehlten Klimaschutzziele in Bremen für einen Kohleausstieg und für eigene Klimaprogramme auf Stadtteilebene aus. Mehr zu Ronny Meyer, zu den Plänen für mehr Grün beim Bauen und den Gästen des Stadtgesprächs hier...

Für neue ESPABAU-Wohnungen sollen geschützte Bäume gefällt werden


Dachbegrünung als Ausgleich gefordert

Die ESPABAU hat beantragt, für den Um- und Neubau an der Leipziger Straße 12 Bäume zu fällen. Angesichts der drohenden Baumverluste verlangt LiF, dass die ESPABAU - neben den gesetzlich erforderlichen Neupflanzungen - eine Dachbegrünung aus Ausgleich vorsieht. Die neu entstehenden Flachdächer sind dafür bestens geeignet. Gründächer kommen auch den BewohnerInnen direkt zu Gute, denn begrünte Dächer wirken wie eine Klimaanlage und kühlen im Sommer zum Beispiel das Gebäude.  ESPABAU will die beiden Mehrparteienhäuser (Leipziger - und Halberstädter Straße) um je sechs Wohneinheiten aufgestocken. Außerdem soll der dazwischen liegende Flachbau an der Dresdener Straße abgerissen und durch einen Neubau mit 18 Wohnungen ersetzt werden. Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde, wird erst jetzt klar, dass viele große Bäume für das Bauvorhaben an Leipziger/ Dresdner Straße fallen müssen. Mehr...

Es tut sich etwas am Findorffmarkt


Neues Restaurant am Marktbunker kommt

Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.
Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.

 

Im Bunker am Findorffmarkt soll ein neues Restaurant eröffnen, das mit seinem gastronomischen Angebot den Findorffmarkt bereichern wird. Im Inneren des 75 Jahre alten Marktbunkers werden außerdem rund 20 Musikprobenräume entstehen, wie der Weser Kurier kürzlich berichtete. Im Sommer 2018 soll der Bunkerausbau beendet sein. Der Bunker wird über die gesamte Länge zur Marktseite einen dreieinhalb Meter hohen gläsernen Anbau erhalten. Im Innenraum ist Platz für eine Küche und ein Lokal für rund 50 Gäste. Auf einer Außenterrasse mit Blick auf den Markt können dann ca. 50 weitere Gäste Platz finden. Wer das Restaurant betreibt und weitere Informationen. Mehr...