FINDORFF AKTUELL

In eigener Sache: Findorff ist bunt. Wir sind es auch.


Neues Stadtteilmagazin: »Findorff gleich nebenan«

 

Findorff ist heute mehr als je zuvor ein beliebter und begehrter Stadtteil: In den letzten Jahren haben sich die Lebens- und Wohnqualität deutlich erhöht. Findorff ist vielfältiger und bunter geworden. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass sich diese farbige Vielfalt erstmals auch in einem qualitativen, redaktionell und optisch vielfarbigen Stadtteilmagazin für Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik  widerspiegelt. Dass es in Findorff einen großen Bedarf an Informationen über lokale Themen gibt, beweisen die hohen Klickraten und die rund 1.000 Newsletterabonenten von www.findorffaktuell.de, das Stadtteilportal unserer Inititiative »Leben in Findorff« , dessen Startseite Sie gerade angeklickt haben. Dieses lebendige Portal haben wir 2010 gestartet und werden es auch künftig ehrenamtlich betreiben – um es Schritt für Schritt mit dem neuen Stadtteilmagazin »FINDORFF GLEICH NEBENAN« zu verknüpfen. Unser Ziel: weiterhin kostenlos schnelle, aktuelle Informationen, Videos und umfassende Tipps und Termine im Internet; ergänzt durch Interviews und Themen in einer klassischen und kommerziell ausgerichteten Stadtteilzeitung, die Unternehmen, Dienstleistern und Einzelhändlern die Möglichkeit bietet, in einem werblich attraktiven Umfeld dabei zu ein.

 

 

Für Unternehmen, Institutionen, Initiativen, Dienstleister, Einzelhändler und Gastronomen besteht ab sofort die Möglichkeit mit »ihrer Anzeige« oder einem PR-Artikel in der sicherlich besonders stark beachteten Erstausgabe dabei zu. Man kann ganz einfach online oder offline buchen, wobei eine direkte Buchung online mit wenigen Klicks günstiger ist. Mitglieder der Findorffer Geschäftsleute e. V.  erhalten übrigens einen Preisnachlass von 10 %. Werden mehrere Anzeigen gebucht, gibt es Preissnachlässe von bis zu 20 %.

 

In den ersten Gesprächen mit den Entscheidern in ansässigen Unternehmen haben wir viel Zuspruch für »FINDORFF GLEICH NEBENAN« erhalten. Vielen Dank an alle, die unser neues Stadtteilmagazin, das ausschließlich durch Anzeigen finanziert wird, bisher unterstützt haben. »FINDORFF GLEICH NEBENAN« wird am Samstag, den 28.  Januar 2017 erstmals erscheinen. Das Magazin wird an diesem Tag in alle Haushalte in Findorff kostenlos verteilt werden. Wer in einem lokalen Umfeld mit »seiner Anzeige« danach in der 2. Ausgabe Anfang April dabei sein möchte: Anzeigen- und Druckunterlagenschluss ist der 17. März 2017. Ideen und Anregungen für oder Fragen zum neuen Stadtteilmagazin gern per E-Mail. Formulare als Download und weitere Infos für Anzeigenkunden gibt es unter www.findorff.info/anzeige-buchen. Ausführliche  Informationen gibt es unter www.findorff.info

Menschen in Findorff: Petra Haslop, Mediatorin, über ihren Lieblingsort in Findorff – das »NAHBEI«


»Ich finde es so schön, dass man willkommen ist.«

Video: © marvin productions für Rätsch CommunicationsSound: »Life of Riley« von www.incompetech.com

 

In der 11. Folge von »Menschen in Findorff« stellen wir Petra Haslop vor, die seit 2011 als Mediatorin mit eigener Praxis tätig ist. Sie unterstützt dabei Beziehungen zu klären oder zu verbessern. Im Gespräch mit »Leben in Findorff« vermittelt sie uns mehr über den Begriff »Mediation«, verrät uns auch, was ihre ganz persönliche Motivation war, Mediatorin zu werden – und wer an ihren Angeboten teilnimmt. Warum und wie man in Streitfällen auch einen ganzen Stadtteil »Hilfe zur Selbsthilfe« anbieten könnte und was sie sich für Findorff und sich selbst wünscht – das verrät uns Petra Haslop jetzt. Starten Sie das Video.

 

Mehr unter www.mediation-haslop.de. Die aktuellen Termine für Veranstaltungen mit Petra Haslop gibt es hier. Sie möchten Petra Haslop eine Nachricht schreiben? Mehr Infos hier oder über Kontakt.

Freitag, den 20. bis Sonntag, den 22. Januar 2017


Über 100 Aussteller: 11. Bremer Altbautage starten

energiekonsens veranstaltet bereits zum 11. Mal die Bremer Altbautage. Die Messe für energieeffizientes Bauen und Sanieren findet wie schon in den vergangenen Jahren parallel zur hanseBAUstatt. Dieses Messe-Duo ist über die Jahre zu einem festen Termin für viele Bremer Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer geworden und wird in diesem Jahr erstmals durch die Immobilientage der Sparkasse verstärkt. Insgesamt warten so über 400 Aussteller auf Ihren Besuch. Für den anhaltenden Zuspruch zu den Bremer Altbautagen sorgt nicht zuletzt der Qualitätsstandard an die Aussteller. Dieser setzt Kompetenzen im Bereich der energetischen Sanierung voraus und garantiert qualifizierte Planer, Berater und Handwerker für die Umsetzung energieeffizienter und klimafreundlicher Baumaßnahmen. Denn noch sind rund 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland auf den Gebäudebereich zurückzuführen. Ein großes Optimierungspotenzial, an dem MAN ansetzen wIll. In diesem Jahr steht der Klimaschutz im Handwerk im Mittelpunkt der Altbautage. Welche Klimaschutzmaßnahmen im Bauhandwerk umgesetzt werden und wie der Nachwuchs dafür fit gemacht wird, zeigt die Sonderschau »Klimaschutz ist unser Handwerk«. Der energiekonsens-Stand informiert Hausbesitzer, wie »Clever heizen« funktioniert. Kostenlose Fachvorträge und Bauvorführungen an allen drei Tagen geben wertvolle Praxistipps rund um die Themen energieeffizientes Bauen und Sanieren.

 

Die Bremer Altbautage (Halle 7) sind gemeinsam mit der hanseBAU (Halle 5 und 6)  jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 9,00 € (ermäßigt 7,00 €), das 2-Tages-Ticket 12,00 €, Bürgerweide, 28215 Bremen, mehr unter www.energiekonsens.de

Glühweinspaß in Findorff noch bis zum Samstag, den 11. Februar 2017


Eiskalt: Das »Winterdorf« geht in die Verlängerung.

Pressebilder © Schlachthofkneipe

 

Alle Glühweinstände sind zu. Alle? Nein, ein kleines Dorf in Findorff trotzt den widrigen Bedingungen und wird seine Öffnungszeiten bis zum 11. Februar ausdehnen. Nur die Öffnungszeiten ändern sich leicht. Ab sofort hat das Winterdorf mittwochs bis montags immer ab 17:00 Uhr geöffnet. Warum wird verlängert?

»Das Winterdorf ist ein Ort, an dem man gemütlich mit Freunden und Nachbarn ein bis zwei Heißgetränke zu sich nehmen kann. Und da der Winter gerade erst anfängt, können wir natürlich jetzt nicht aufhören diese Gelegenheit zu bieten.« sagt Oliver Trey von der Schlachthofkneipe.Was ist das Findorffer Winterdorf?

Das Findorffer Winterdorf ist ein kleines gemütliches Dorf mit Glühwein, Feuerzangenbowle, heißen Cocktails, Knipprollo, Feuer, Licht, einer stimmigen Atmosphäre und allem, was sonst noch dazu gehört. Neben einer liebevoll gestalteten Deko, werden alle Hütten von Hand aus Holz gebaut und durch Licht und Feuerinstallationen stimmungsvoll in Szene gesetzt. Dazu kommt die natürliche Umrandung aus Wald, welche den Biergarten der Schlachthofkneipe so unverwechselbar und gemütlich werden lässt.

Natürlich ist das nicht alles. Das Winterdorf führt zu 22,4% vegane Kreationen und setzt zum Großteil auf Fairtrade-Produkte. Der Masterei-Fruchtglühwein wurde extra von Gaby Greger, der Weinspezialistin aus dem Findorffer Weinladen, ausgesucht. Selbstredend darf das mittlerweile berühmte Knipprollo der Schlachthofkneipe nicht fehlen, welche uns zusätzlich mit einer extra angepassten Wintercocktailkarte, sowie vielen anderen Produkten in der Kneipe begeistern. www.schlachthofkneipe.de/winterdorf

 

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag ab 17:00 Uhr, Außengelände am Schlachthof, Messegelände, 28215 Bremen, Kontakt: Oliver Trey, Schlachthofkneipe Bremen, Telefon 0179 / 7 55 25 61 oder per E-Mail

Sanierung der Findorffer Sportanlagen wird finanziert


Ausgleich macht Weg frei für Kitabau-Alternative

 

Die Sportdeputation hat jetzt über eine halbe Million Euro für die Sanierung der Sportplätze auf der Findorffer Bezirkssportanlage bewilligt. So wird die Aschenbahn auf der Bezirkssportanlage Findorff durch eine moderne Kunststofflaufbahn ersetzt. Außerdem soll ein neuer Kunstrasenplatz als Ausgleich dafür gebaut werden, dass eine Randfläche am Utbremer Ring für den Neubau einer Kita benötigt wird. Besonderes zu begrüßen ist die vereinbarte Ausgleichsregelung und die Finanzierung eines neuen Kunstrasenplatzes, da sie den Weg frei macht für den Bau einer größeren Kindertagesstätte am Rand der BSA in unmittelbarer Nähe zum Corveyspielplatz. Die umstrittenen Pläne für eine parallele Bebauung direkt auf dem Spielplatz Corveystraße wären damit verzichtbar. mehr...

Neue Ausstellung noch bis Samstag, den 18. März 2017


kleine galerie: Conny Himme »long time no see«

»Chinese Mona Lisa«, 2016 © Conny Himme
»Chinese Mona Lisa«, 2016 © Conny Himme

Statt der sonst üblichen Winterpause im neuen Jahr lädt die »kleine galerie eichenbergerstraße« herzlich zu einerneuen Ausstellung: Unter dem Titel »long time no see« zeigt die Künstlerin Conny Himme ausgesuchte Werke ihres Schaffens. Geöffnet jeweils Samstag von 14:00 bis 18:00 Uhr, außer am 4. März 2017. Die Künstlerin ist an allen Tagen anwesend. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 18. März 2017.

 

Mehr Informationen auch unter www.helgabusch.de  und www.connyhimme.de

 

kleine galerie eichenbergerstraße, Eichenberger Straße 62, 28215 Bremen, Telefon 04264 / 24 86. Geöffnet ist freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 14:00  bis 18:00 Uhr

Vorsatz für 2017: eigene Potenziale erschließen


Infocafé für berufliche WiedereinsteigerInnen

 

Möchten Sie mit frischem Elan und viel Energie ins neue Jahr durchstarten? Sind Sie auf der Suche nach neuen Impulsen für ihren beruflichen Wiedereinstieg? Das Team von Perspektive Wiedereinstieg – Bremen und der Verein Familien in Findorff e. V. lädt am Montag, den 23. Januar herzlich zum Vernetzungs- und Infocafé ein. »Perspektive Wiedereinstieg« ist ein kostenfreies Beratungsprojekt für Frauen und Männer, die nach der Familienzeit zurück in den Beruf möchten. Wir unterstützen WiedereinsteigerInnen mit kostenfreien Beratungen und Coachings sowie Workshops und Seminaren. Kommen Sie  ins Gespräch – das Team von Perspektive Wiedereinstieg freut sich auf Sie! Die Teilnahme ist kostenlos, bitte Anmeldung unter Tel. 0421 / 169 37-23 oder Tel. 0421 / 16937- 22 oder per Mail oder hier per Mail. Mehr Informationen zum Programm auch unter www.pwe-bremen.de 

 

Zeitdauer:  von 10:00 bis 12:00 Uhr, fif-Café, Herbststraße 83, 28215 Bremen-Findorff

 

Kultur trifft Technik: Willkommen im »Alten Pumpwerk« in Findorff


Abwechslungreiches Programm im 1. Halbjahr 2017

Das »Alte Pumpwerk« in Findorff isteine wunderbare Kulisse für Konzerte, Kleinkunst, Oper und mehr – und die kommenden kulturellen Highlights in der historischen Maschinenhalle versprechen immer ein besonderes Erlebnis! Im 1. Halbjahr 2017 bietet das Alte Pumpwerk seinen Gästen den Brecht Liederabend »Auf ein Wort« mit Julie Comparini, Alte Festmusik auf historischen Instrumenten »Natürlich Blech!«, satirische Führungen durch das Alte Pumpwerk mit Pago Balke, das Monodram »P'tit Albert oder eine Suppe im Irrenhaus« mit dem Schauspieler Dirk Audem, Modern Jazz mit dem Ed Kröger Quintett featuring Ignaz Dinné im Rahmen der jazzahead!, Barockmusik mit den MusikerInnen von Los Temperamentos aus dem neuen Programm »Entre dos Tiempos«, Museumsführungen und mehr mit dem Bläserensemble »namen.los« im Rahmen der »Langen Nacht der Museen« und zum Abschluss im Sommer 2017 eine musikalische Reise »Von Odessa bis Istanbul« mit Klezmer und Balkanklängen der Bremer Band Klezgoyim. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Mehr Infos? Klicken Sie auf das Plakatmotiv.

Auch für das 1. Halbjahr 2017 gibt es ein gedrucktes Programmheft, das in Findorff und Bremen ausliegt. www.altespumpwerk.de


Kinder und »Delfine« spielen gern. Wenn sie Pech haben, kommen sie in überfüllte Räume wie die »Ölsardinen«. © www.pixabay.com
Kinder und »Delfine« spielen gern. Wenn sie Pech haben, kommen sie in überfüllte Räume wie die »Ölsardinen«. © www.pixabay.com

»Zwischenruf« Nr. 6 von Benjamin Krause und der Elterngruppe für den Erhalt des Horts »Delfine«


»Hortschließung ist politische Flickschusterei!«

In Bremen fehlen nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 650 und 2.000 Krippen- und Kitaplätze. Nun soll es eine »Verlagerung von Hortplätzen an Grundschulen und sofortige Nutzung der frei werdenden Räume für die Kindertagesbetreuung...«  geben. Was diese Verlagerung von Hortplätzen an Schulen ganz konkret für Findorff heißt, mussten jetzt die Eltern der Kinder im Hort »Delfine« erfahren. Der von dem freien Träger »Familien in Findorff« (kurz »fif«) betriebene Hort soll im Sommer 2016/17 seine Tore schließen. Benjamin Krause gehört zur Elterngruppe, die sich für den Hort »Delfine« vom »Familien in Findorff« e.V. engagieren. Die Elterngruppe empfindet nicht nur die kurzfristig geplante Verlagerung als skandalös, sondern auch, das man die Eltern weder rechtzeitig informiert noch in die Entscheidungsprozesse einbezogen hat.

 

Benjamin Krause und die Elterngruppe erhielt jetzt auch Unterstützung durch den Findorffer Beirat. Der Fachausschuss Bildung hat folgenden Beschluss gefasst, der an die Senatorin für Kinder und Bildung gegangen ist: »Der Stadtteilbeirat Findorff begrüßt die grundsätzliche Entscheidung zur Umwandlung zum gebundenen Ganztag bei der Schule an der Admiralstraße. Fachliche Qualitätsstandards müssen dabei aber gegeben sein. Der Beirat fordert einen zügig umsetzbaren Zeitplan, wann welche Schritte auf dem Weg zum gebundenen Ganztag erfolgen und bittet um Darlegung der entsprechenden Qualitätsstandards auch unter Berücksichtigung baulicher Notwendigkeiten und der Ferienbetreuungszeiten. Der Beirat erwartet, dass  bis zur Einführung des gebundenen Ganztags die Zahl von 160 SchülerInnen im Offenen Ganztag nicht überschritten wird. Die Betreuung im Hort des Vereins Familien in Findorff muss bis zum gebunden Ganztag sichergestellt werden, damit der Verein, deren Mitarbeiter/-innen und die Eltern Planungssicherheit haben.« Die Reaktion steht bisher noch aus. Lesen Sie Zwischenruf Nr. 6. mehr...

 

Mehr zum Thema auch in in einem Bericht im Weser Kurier unter der Überschrift »Solidarität mit den Delfinen« und in einem Interview unter dem Titel »Ganztagsschule in Bremen: Qualität und Bildungsgerechtigkeit«, das Ralf Augsburg im August 2016 mit Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan führte.

Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Seniorenvertreterin


Lesenswert: SeniorInnen haben den »Durchblick«

Die Landesseniorenvertretung Bremen vertritt die Interessen der ca. 180.000 SeniorInnen (60 Jahre alt und älter) im Lande Bremen und auf Bundesebene. Sie besteht aus der Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen und dem Seniorenbeirat der Seestadt Bremerhaven. Die Wahrnehmung aller Aufgaben erfolgt ehrenamtlich und unabhängig. Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Vertreterin für unseren Stadtteil. Ihr Anliegen, neben vielen anderen Themen, für die sie sich engagiert: »Gemeinschaftliches Wohnen zur Miete im Alter«, denn sie ist überzeugt: Viele SeniorInnen leben allein in Findorff und möchten gern gemeinschaftlich im Alter leben. Wer sich auch für das Thema Interessiert und sich mit ihr zum Beispiel über Erfahrungen oder gute Ideen austauschen möchte, kontaktet die Findorffer Seniorenvertreterin auf kurzen Wegen über Kontakt. Außerdem ist für nächstes Jahr ein Stammtisch geplant. Wer sich über weitere für SeniorenInnen relevante Themen informieren möchte, dem empfieht Johanne Thurn die Nachrichten für SeniorInnenn im »Durchblick«, den man sich monatlich kostenlos im Internet herunterladen kann. Die aktuelle sowie alle vorherigen Ausgaben des »Durchblick« gibt es als Download kostenlos unter www.seniorenlotse.bremen.de 

2. »Runder Tisch« zur geplanten Bebauung auf dem Spielplatz Corveystraße


Ergebnisoffen oder steht das Ergebnis bereits fest?

Der zweite »Runde Tisch« zur geplanten Bebauung des Spielplatz Corveystraße fand Ende September im Alten Pumpwerk statt. Ziel der erneuten Runde war es »eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung im Konflikt zwischen professioneller Kinderbetreuung und dem Spiel von Kindern im öffentlichen Raum zu erzielen«. Nach Aussagen des Vertreters des Senators für Bildung und Kinder, Wolfgang Bulling, wäre der Bau eines kleinen Hauses als Ersatz für das abgerissene Spielhaus Corveystraße für maximal 50 Kinder möglich, der zwar nach den üblichen Richtlinien gebaut,von den Elternvereinen jedoch nicht »ausgereizt« werden müsse. Als Standort präferiert die Behörde wegen der günstigeren Zuwegung weiterhin die ursprünglich vorgesehene Fläche gegenüber der Kita Augsburger Straße. Kritik gab es erneut dafür, dass auch am 2. »Runden Tisch« seitens der Behörde keine ausgearbeiteten und nachvollziehbaren Entwurfspläne vorgelegt wurden. Auch seien noch längst nicht alle möglichen Alternativen im Bestand des Stadtteils ausreichend geprüft worden, so eine Vertreterin der Initiative gegen die Bebauung des Spielplatzes. Sie plädierte für »kleinteilige Lösungen«, wie sie auch der Verein »Familien in Findorff« erfolgreich bspw. in ehemaligen Geschäftsräumen im Stadtteil praktiziere.

 

Der dritte »Runde Tisch« ist für Anfang 2017 geplant. Frau Pala, Leiterin des Ortsamtes West, hat sich freundlicherweise bereit erklärt, für die Kommunikation und die frühzeitige Bekanntmachung der nächsten Termine einen E-Mail-Verteiler einzurichten: Anmeldungen für den Verteiler sind für alle interessierten BürgerInnen per E-Mail möglich. 

 

Mehr zum Thema in den Artikeln des Weser Kuriers »Weit entfernt von einer Lösung« und »Zu wenig Orte für Kinder« und mehr zur Kita-Situation in Bremen bei Radio Bremen. Beteiligen Sie sich unten an unserer Umfrage und diskutieren Sie mit in unserem Gästebuch.

Video von Kindern zum Thema »Bebauung von Spielplätzen« in Bremen


»Kinderreporter« 2016: Team aus Findorff dabei

Das Bewerbungsvideo:. Findorffer Kids sind gut drauf und verteidigen ihren Spielplatz. Weiter so!

 

Vier Kinder aus Bremen-Findorff sind für das Kinderrechteprojekt »Kinderreporter 2016 – Kinder haben was zu sagen!« des Deutschen Kinderhilfswerkes ausgewählt worden. Bei diesem Projekt befragt die Kindergruppe Menschen in ihrer Stadt zu Themen, die sie bewegen und bei denen sie Veränderungen in ihrem Wohnumfeld erreichen wollen. Die vier Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren haben sich für das Thema »Bebauung von Spielplätzen« entschieden. Denn der Spielplatz an der Corveystraße, auf dem die vier oft spielen, soll einem nach Ansicht vieler Beobachter überdimensionierten Kita-Neubau weichen. Dagegen wollen sich die Kinder wehren. Beworben hatten sich die Kinder mit einem kurzen Video, bei dem sie das Thema eindrucksvoll schildern. Aus den vielen Einsendungen wurden jetzt die Gewinner vorgestellt. Mit dabei: Die Kinderreporter aus Findorff mit Ihrem Bewerbungsvideo »Rettet den Spielplatz!« Weitere Bewerbungsvideos sind unter www.juki.de/kinderreporter zu sehen.

 

»Kinder und Jugendliche haben was zu sagen, wir müssen ihnen nur zuhören. Die vier jungen Bremerinnen und Bremer werden jetzt Menschen in ihrem Stadtteil zur geplanten Bebauung des Spielplatzes an der Corveystraße befragen. Wir als Kinderrechtsorganisation werden sie dabei unterstützen, sich hierzu Gehör zu verschaffen«, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. »Wir werden die Kinderreporter-Gruppe dann zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres in Berlin zu einem Workshop einladen, damit sie sich mit den anderen Kinderreportern über Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen für die Fortführung der Befragungen geben können. Im November werden die Umfrageergebnisse dann in Bremen im Rahmen einer Kinderpressekonferenz vorgestellt und mit Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgern aus der Verwaltung diskutiert«, so Hofmann weiter.

 

Das Projekt »Kinderreporter 2016 – Kinder haben was zu sagen!« wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Weser Kurier. mehr...

Kleine, feine Imagekampagne für den Stadtteil


Kostenlos: die Findorff-Postkarten-Edition

 

Letztes Jahr haben wir eine kleine, feine Imagekampagne für Findorff gestartet: Die »Leben in Findorff« Postkarten-Edition bietet Unternehmen, Institutionen, Initiativen, Einzelhändlern und Gastronomen die Möglichkeit entweder mit »ihrem Motiv« dabei zu sein und/oder die Kunden mit unserer kostenlosen Findorff-Postkarten-Edition zu erfreuen: Die bringen wir für Sie in Ihr Geschäft oder Ihren Veranstaltungsort gern kostenlos vorbei – inklusive der praktischen Paperbox. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Sie wünschen ein eigenes Postkartenmotiv? Mehr Informationen gibt es hier...

 

Bau & Stadtentwicklung


Über 1.600 Unterschriften gegen eine Bebauung

Nachdem sich in Findorff unter dem Motto »Keine Bebauung des Corvey-Spielplatzes« Mitte Mai eine Bürgerinitiative gegründet hatte und innerhalb kürzester Zeit 1.600 Protest-Unterschriften im Stadtteil gesammelt wurden, waren engagierte BürgerInnen auch in der Bremer Neustadt aktiv geworden. Offensichtlich mit Erfolg: Pläne, den Spielplatz in der Neustadt zu bebauen, würden laut Behördensprecherin Annette Kemp nicht verfolgt. Dagegen sind die Bebauungspläne für Spielplätze in Findorff, Osterholz und im Viertel weiterhin aktuell. mehr…

Verkehr & Mobilität


Findorffstraße: abschnittsweise voll gesperrt

 © Ulf Jacob
© Ulf Jacob

Am Montag, den 14. November 2016 startete die Kanalsanierung in der Findorffstraße. Dafür muss die Straße abschnittsweise vollgesperrt werden. Parallel werden Umleitungen eingerichtet. Los geht es mit dem Abschnitt vom Einmündungsbereich Eickedorfer Straße bis Grünbergstraße / Buddestraße. Das Ende der Kanalbaumaßnahmen ist für September 2018 geplant. Leider ist es bisher nicht gelungen, die Sanierung als einmalige Gelegenheit zu nutzen, um die Findorffstraße neu zu gestalten und Sicherheit und Komfort für Radfahrer- und FussgängerInnen endlich nachhaltig zu verbessern – entsprechende Vorschläge liegen längst auf dem Tisch. mehr...

Klima & Energie


Kastanienstraße: Bäume werden trotz Protest gefällt

 © Mathias Rätsch
© Mathias Rätsch

Trotz des vereinten Protests von Anwohnern, Initiativen und des Beirates werden die meisten der rund 100 Bäume an der Kastanienstraße »aus Sicherheitsgründen« nun doch gefällt. Daran konnte auch ein Ortstermin mit Umweltsenator Lohse und ein vom Beirat beauftragter unabhängiger Gutachter nichts mehr ändern. Die Fällmaßnahmen sollen im Januar 2017 beginnen. Ein Filmteam von buten un binnen hat angekündigt, die Aktion zu begleiten. Lediglich acht ältere Bäume im hinteren Bereich der Straße sowie Strauchbestand und der Bewuchs an der Lärmschutzwand sollen erhalten werden. Der Beirat Findorff hatte die Maßnahmen bedauernd zur Kennntnis genommen, aber den Einsatz und die Bereitschaft von Seiten der Bahn und des Umweltsenators gewürdigt, hier in Einzelfallprüfung einige Bäume zu erhalten. Eigentlich sollte diese Prüfung eine Selbstverständlichkeit sein und nicht nur unter dem Eindruck des Protestes vor Ort erfolgen, meint Leben in FindorffBILD und TAZ brachten ausführliche Artikel. buten un binnen berichtete. Hier geht es zum Videomehr...

Stadtteil & Politik


Mit Puste: Weltrekord für Ballonkünstler aus Findorff

© Pressefoto
© Pressefoto

Der Findorffer Thomas Hinte alias Tom Bola ist jetzt ein echter Weltrekordhalter. Mit 150 anderen Künstlern hat er in China die größte begehbare Ballon-Stadt der Welt gebaut. Insgesamt haben die Ballonkünstler 365.000 Luftballons für ihre begehbare Stadt aufgepustet und verknotet. Das ist Weltrekord. Herzlichen Glückwunsch! mehr...