FINDORFF AKTUELL

»Wir haben Mist gebaut«: Bauunternehmen übernimmt Verantwortung


Findorffstraße bleibt bis Ende März 2019 gesperrt

 

»Wir haben Mist gebaut«: Mit offenen Worten sprach die verantwortliche Baufirma kamü über die jetzt festgestellen Baumängel am Kanalbauwerk Findorffstraße. Eigentlich sollte der letzte Abschnitt der Baustelle in der Findorffstraße in dieser Woche wieder für den motorisierten Verkehr freigegeben werden. Doch daraus wird leider gar nichts: Bei der Abnahme des letzten Bauabschnitts zwischen der Kreuzung Admiralstraße und Plantage hat hanseWasser die gravierenden Baumängel festgestellt. Die geforderte hydraulische Leistungsfähigkeit des neuen Abwassersammlers ist nicht gegeben. Wie sich jetzt herausstellt, ist der Kanal in ganzer Länge zwischen Brandtstraße und Plantage nicht sachgemäß eingebaut worden. Konkret:  der neue Kanal liegt bis zu 25 Zentimeter zu tief im Untergrund-  mit erheblichen negativen Folgen für das Abflußverhalten und das Stauvolumen des Abwasser.

»So etwas haben wir noch nie erlebt«, sagte ein Sprecher von hansewasser gegenüber »FindorffAktuell«. hanseWasser hat die Baufirma kamü aufgefordert, den Mangel schnellstmöglich zu beheben und hat Schadensersatz geltend gemacht. Nach Angaben von hansewasser wird die Baugrube zwischen Admiralstraße und Plantage in der ersten Januarwoche erneut geöffnet werden müssen. Voraussichtlich drei weitere Monate dauert dann die Neuverlegung der Rohre. Als Ursache werden seitens der Baufirma erhebliche Berechnungsfehler und menschliches Versagen angegeben. Trotz allen berechtigten Ärgers und weiteren Monaten der Einschränkungen meinen wir: Die Baubeteiligten stehen zu den gemachten Fehlern und übernehmen Verantwortung. Das ist gut so. Und: Menschen machen Fehler. Wichtig ist auch, wie damit umgegangen wird und dass diese sich nicht wiederholen! Hier mehr zum Thema...

 

 

Nach Parkchaos in Findorff


Beschluß zum Verkehrskonzept Freimarkt

Die Grünen und die SPD haben einen gemeinsamen Eilantrag in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen. Darin wird der Senat aufgefordert, bis zum Frühjahr 2019 ein überarbeitetes Verkehrskonzept für den Freimarkt vorzulegen. Das Sofortprogramm soll u.a. folgende Maßnahmen enthalten:

  • verbesserte Informationen zur Nutzung des Fern- und Nahverkehrs und zu Bus- und Straßenbahnverbindungen sowie eine Ausweitung des Angebots von BSAG und VBN
  • verbessertes nutzerfreundliches Park&Ride-Konzept
  • die Erweiterung von Park&Ride-Parkplätzen mit Shuttle-Verkehren und dafür die Prüfung der Zugänglichkeit des Bahngeländes über die Zufahrt Hemmstraße
  • effektive Sperrung des Bürgerparks
  • Schutz des alten Baumbestand am Torfkanals
  • effektivere Überwachung der Verkehrsregeln
  • verkehrslenkende Maßnahmen für die Ortsteile Bürgerweide und Weidedamm

Der Findorffer Beirat hatte diese Woche u.a. einen bereits ein ähnlich lautendes kurzfristiges Maßnahmenprogramm  zum Schutz der anliegenden Quartiere und des Bürgerparks verabschiedet.

Ziel muss es sein, bereits zur nächsten Osterwiese, die vom 12. bis zum 28. April 2019 stattfindet, den Kern der Maßnahmen umzusetzen,

 

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Dringlichkeitsantrag Verkehrskonzept Freimarkt Bürgerschaft (19/882 S)
2018-11-30_Drs-19-882 S_71416.pdf
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Grundschule Augsburger Straße


»Vorlesetag« in Findorff

Vorlesetag an der Grundschule Augsburger Straße in Findorff. Wie jedes Jahr im November hatten DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu aufgerufen, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Doris Weiße, Konrektorin der Ganztagsgrundschule Augsburger Straße, konnte eine Reihe von Stadtteilbewohnern gewinnen, den Kindern vorzulesen. Dabei waren unter anderem Pastor Klaus Kramer von der Martin-Luther-Gemeinde, Dieter Leinfelder vom Bremer Theater, Ulf Jacob vom Beirat Findorff, Jutta Susemiehl von der SG Findorff, Hubertus Hess-Grunewald, Präsident von Werder Bremen, die Findorffer Autorin Suse Lübker und Barbara Hüchting vom Findorffer Bücherfenster. Kindern und VorleserInnen hat es großen Spaß gemacht. Einhellige Meinung aller Beteilgten war: Das wird nächstes Jahr wiederholt!

 

 

»FINDORFF GLEICH NEBENAN« online


Die aktuelle Ausgabe als E-Paper lesen!

Die Verteilung der aktuellen Herbstausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN in Findorff ist November abgeschlossen. Sie wohnen nicht in Findorff, möchten aber weiter wissen, was im Stadtteil passiert? Ob in Hamburg, London, Paris, Moskau oder New York: Sie können die neueste Ausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN jederzeit auch online lesen. Klicken Sie einfach oben auf den orangen Button oder unten auf »vergrößern« und schon erfahren Sie die neuesten Neuigkeiten über Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil – wo immer Sie auch gerade sind. Viel Vergnügen! Neu: Jetzt können Sie das Magazin auch abonnieren und sich die gedruckte Ausgabe zuschicken lassen. mehr...

Aus Findorff. Für Findorff. Nach dem Stadtteilmagazin ist vor dem Stadtteilmagazin:


Anzeigen noch bis 31.12.2018 mit 25% Rabatt buchen!

 

Ausgabe Nr. 9 ist bereits in Produktion und erscheint Ende Januar 2019. Lassen Sie sich als LeserIn überraschen und buchen Sie als AnzeigenkundIn bereits jetzt für das neue Jahr »Euer« Anzeigenpaket mit bis zu 25 % Rabatt bei Mehrfachschaltungen bis zum 31. Dezember 2018. Oder buchen Sie für 2019 mindestens zwei PR-Artikel mit bis zu 50 % Rabatt bis zum 31. Dezember 2018. Interessiert? Gern anrufen unter Telefon 0421 / 5795552 oder kontakten per E-Mail über www.findorff.info/beratung. Wir rufen Sie umgehend zurück. Noch einfacher: Buchen Sie mit wenigen Klicks online auf www.findorff.info das Anzeigenmotiv Ihrer Wahl.

 

Ischa Parkplatzchaos


Freimarkt: Bürgerpark war »Park«platz

 

War ja Freimaak... für die Wohnquartiere an der Bürgerweide und den Bürgerpark waren das 2,5 Wochen Verkehrschaos und Auto-Tortour. Obwohl nur für Anlieger erlaubt, quetschten sich zum Bremer Freimarkt die Besucherfahrzeuge in die Wohnstraßen, parkten wild und quer Beet. Absperrungen und »Anlieger frei«-Schilder wurden systematsich ignoriert. Gleiches galt den Bürgerpark: hier wälzte sich eine Blechlawine in den Park. Geparkt wurde dann sogar auf den für den Autoverkehr gesperrten Spazierwegen. ...  Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsproblem.

 

Wir meinen: Hier muss umgehend gehandelt werden. Es braucht mehr Kontrollen rund um die Uhr, Falschparker müssen konsequent geahndet und ggf. auch abschleppt werden. Die Zufahrten zum Bürgerpark und zum Quartier Bürgerweide müssten zur Not gesperrt werden. Und: Es braucht ein echtes Verkehrskonzept für den Freimarkt und die Osterwiese. Gefordert ist besonders der Bremer Freimarkt als Veranstalter, der Senator für Wirtschaft als Genehmigungsbehörde sowie die Innenbehörde und das Ordnungsamt. Lesen Sie auch hier den aktuellen Artikel zum Parkchaos am Bürgerpark

 

Mehr dazu im Film und dem aktuellen Beitrag bei Radio Bremen

 

Bürgerlust statt Bürgerfrust: vor Ort mitmachen und einmischen


Aktuelle Termine Stadtteilbeirat Findorff

 

Die Stadtteilbeiräte sind in allen Fragen zu beteiligen, die im Stadtteil geplant sind oder durchgeführt werden: Stellungnahmen der Beiräte sind z.B. bei Fragen der Schul- und Kita-Entwicklung gefragt, aber auch bei Konzepten für Freiflächen. Die Stadtteilparlamente erhalten Akteneinsichts- und ein Informationsrecht gegenüber Behörden und städtischen Gesellschaften. Im Streitfall können die Beiräte Fragen bis in die Stadtbürgerschaft bringen. Neben ihren Globalmitteln verfügen die Beiräte seit Neuestem auch über sogenannte Stadtteilbudgets. Das neue Beirätegesetz stärkt die Informationsrechte der Beiräte und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Politik auf Stadtteilebene. Die Sitzungen des Beirats und seiner Fachausschüsse finden unterschiedlich häufig statt. Hier finden Sie alle aktuellen Termine der öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats Findorff und der Ausschüsse sowie die Tagesordnungen der anstehenden Sitzungen. mehr...

Buten un Bienen


Aktion »Autofreier Sonntag« zum Marathon

 

Auch jedes Jahr führte der Bremer Marathon durch Findorff. Und wie immer war die Stimmung großartig – besonders beim inoffiziellen Straßenfest an der Hemmstraße, zu dem Leben in Findorff und die Klimazone aufgerufen hatten. Durch den Marathon war die Hemmstraße fast einen Tag lang autofrei. Highlight war das Marathon-Aktionspicknick: Nachbarn stellten Tische und Stühle raus und nahmen die Straße in Beschlag, machten Musik und den Läufern Mut  - dieses Jahr unter dem Motto: Bienenfreundliches Findorff. Es gab selbstgemachten Findorfhonig der Marke "Buten und Bienen". Passend dazu war buten un binnen vor Ort und berichtet ausführlich aus Findorff.

 

Danke an alle die das Marathonfest in Findorff gefeiert haben - vor allem Rebecca und Tim, hier mehr im netten Film von buten un binnen

 

Neu in der Klimazone Findorff


Viele praktische Mitmachangebote

Wie können wir gemeinsam für den Klimaschutz im Alltag aktiv werden? Die Klimazone Findorff bietet jetzt viele Angebote und Ideen zum Mitmachen an. Alle sind herzlich Willkommen daran teilzunehmen, auszuprobieren und dabei zu sein. Wichtig: Eigene Ideen, was ihnen immer schon auf den „Nägeln“ brennt, was sie immer schon einmal machen wollten, sind ausdrücklich erwünscht! Am besten gelingt das mit gegenseitiger Unterstützung und Motivation: eben in guter Nachbarschaft!

Alle Mitmachangebote hier...

 

Klimaschutz zum Mitmachen!  Alle sind willkommen! Einfach Kontakt aufnehmen entweder: info@klimazone-findorff.de oder im KlimaCafe, Münchener Straße 146 - geöffnet Mi, Do, Fr. von 15.00-18.00 Uhr oder am InfoMobil, Findorff-Markt immer Donnerstags von 08.30-13.00 Uhr.

 

Aktuelle Informationen zu den Angeboten und Veranstaltungen unter www.klimazone-findorff.de

 

 

Positive Signale durch den Bürgermeister


Chancen der Neuplanung für das Westbad nutzen

Im Rahmen der Übergabe des von TURA und dem GTP initiierten Offenen Briefes, in dem eine angemessene an den Bedarfen des Bremer Westens ausgerichtete Neuplanung des Westbades gefordert wird, kam es zu einem Gespräch der Vertreter der beiden Vereine mit Bürgermeister Carsten Sieling. Dieser zeigte Verständnis für den artikulierten Unmut. Er sah in der notwendigen Neuplanung eine gute Chance, das Westbad an den veränderten gesellschaftlichen Erfordernissen des Bremer Westens auszurichten und es zukunftsorientiert als kinder- und familienfreundliches Bad aufzustellen.

Auch dem Bürgermeister ist klar, dass das Westbad den größten Einzugsbereich aller Bremer Bäder hat. Vor dem Hintergrund der steigenden Einwohnerzahlen in diesem Bereich bestand Einigkeit zwischen den Gesprächspartnern, bei der Neuplanung des Westbades daher für eine ausreichende Ausstattung an Wasserflächen für SchwimmerInnen und NichtschwimmerInnen, zur Wassergewöhnung sowie zum Lehrschwimmen zu sorgen und die Ausgestaltung der Wasserflächen an den realen Bedarfen der örtlichen NutzerInnen auszurichten. Die dramatischen Badeunfälle dieses Sommers zeigen die Notwendigkeit auf, wie wichtig es für Kinder und Jugendliche ist, schwimmen zu lernen. Der Bremer Westen verzeichnet aufgrund seiner Bevölkerungsstruktur einen besonders hohen NichtschwimmerInnenanteil. Diesen gesellschaftlichen Gegebenheiten muss bei der Neuplanung des Westbades Rechnung getragen werden.

Vor diesem Hintergrund passen steigende Bevölkerungszahlen und verkleinerte Wasserflächen einfach nicht zusammen, so die gemeinsam getragene Einschätzung.

Der Bürgermeister äußerte gegenüber den Vertretern der beiden Vereine die Erwartung, dass die NutzerInnen wie Schulen und Kitas, örtliche Vereine und nicht organisierte Besuchergruppen sowie die Beiräte des Westens angemessen an der Planung beteiligt werden. »Das heutige Gesprächsergebnis mit seinen hohen Übereinstimmungen der Einschätzung von Notwendigkeiten ist eine sehr gute Grundlage für einen konstruktiven Planungsprozess zur Neugestaltung des Westbades«, konstatierte das TURA Vorstandmitglied Gerd Schweizer. »Wir bedanken uns bei Bürgermeister Carsten Sieling für das sehr offene Gespräch.«

 

Gerd Schweizer, Vorstand Tura und Helmut Zachau, Bremen Vorstand GTP 

 

Lesen Sie auch auf Seite 43 den Zwischenruf von Gerd Schweizer, der vor dem Gespräch mit dem Bürgermeister in der aktuellen Ausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN erschienen ist. mehr...

Mehr Grün auf's Dach:


Das Video zum Dachbesichtigungstag:

Spring (2016) - EVESENT - Happy Strings 7 (2018) - STUDIO WANTED - licensed under creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/

 

Das war unser »Dachbesichtigungstag«: Unter dem Motto »Wir steigen Euch aufs Dach« haben wir gemeinsam einige grüne Dächer in Findorff mit fachkundiger Führung der Firma Groenloof und des Garten- und Landschaftsbauverbandes besichtigt - mit spannenden Aus- und Einblicken und Erkenntnissen. Zum Beispiel: schon eine extensive Begrünung reduziert die Hitzebelastung enorm, erhöht die Lebensdauer eines Daches und bietet neuen Lebensraum für Insekten, um nur ein paar Vorteile zu nennen. Jetzt liegt der Ball beim grünen Umweltsenator, der die versprochende Gründachverpflichtung beim Bauen endlich auf den Weg bringen muss! Denn Grüne Dächer bieten nicht nur Lebensraum für Pflanzen und Tiere und helfen, die Folgen des Klimawandels wie Überhitzung und Starkregen in der Stadt abzumildern – sie wirken auch positiv auf das Klima im Haus und verlängern die Haltbarkeit eines Daches.

 

Lesen Sie auch die aktuellen Artikel im »Dächer sollen grüner werden« Weser Kurier und »Gründach als Modellprojekt« im Weserreport....

 

Der Dachbesichtigungstag war eine gemeinsame Veranstaltung von Klimazone-Findorff, Leben in Findorff, Bündnis grünes Bremen und der Bremer Umwelt Beratung e.V.

 

Findorfftunnel endlich sanieren


Beirat stellt Tunnel-Ultimatum

So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF

Der Beirat Findorff fordert den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Stadtentwicklung auf, die Neugestaltung des Findorfftunnels sofort anzugehen. Der Beirat erwartet einen Zeitplan, der die Beschlußlage in der Bürgerschaft und im Beirat umsetzt, das heisst vorrangig eine neue  farbliche Gestaltung und Beleuchtung sowie die Säuberung des Findorfftunnels beinhaltet. Dazu gehört auch eine künstlerische Aufwertung des Tunnels, die im Rahmen einer sicheren und sauberen Stadt, zur Vermeidung von Angsträumen, mit in die Planung einfließen soll, heisst es in einem gemeinsamen Beschluss des Beirates von dieser Woche.

 

SPD und Grüne hatten sich zuletzt Anfang 2017 in einem Bürgeschaftsbeschluß auf die Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Seit Jahren fordern wir, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt gemachten Vorschläge haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. mehr...

 

 

Großes Interesse an Findorffer Stadtwildnis - Hotspot der Artenvielfalt


Seltene Tiere und große Pflanzenvielfalt

Die Findorffer Stadtwildnis ist eine ökologische Oase mitten in der Stadt. Gemeinsam mit vielen Inzteressierten haben wir die Stadtnatur auf der Bahnbrache an der Hemmstraße »entdeckt« . Auf dem rund drei Hektar großen ehemaligen Bahngelände zwischen Findorff, Doventor und Utbremen/ Walle hat sich eine echte Wildnis mit einer großen Artenvielfalt entwickelt. Mitten in der Stadt kommen hier über 100 Pflanzenarten vor, Auch eine Vielzahl von Vogelarten, Schmetterlingen und Insekten sind hier zu finden. Auch einige sehr seltene und gefährdete Arten wie die Blauflüglige Ödlandschrecke - eine sogenannte Rote Liste Art, die streng geschützt ist. Hier erläutert der Findorffer Naturexperte Eisend, warum die Findorffer Wildnis inzwischen zu einem Hotspot für die Artenvielfalt in der Stadt geworden ist. Mehr...

 

Forderung der SPD


Geplant: neues Gewerbegebiet in Findorff?

Die SPD fordert, auf der Findorffer Bahnbrache ein neues Gewerbegebiet zu bauen - siehe dazu den Bericht auf buten un binnen
Die SPD fordert, auf der Findorffer Bahnbrache ein neues Gewerbegebiet zu bauen - siehe dazu den Bericht auf buten un binnen

Die SPD-Fraktion fordert, in Bremen mehr Gewerbeflächen zu entwickeln. Unter anderem soll auch auf dem Güterbahnhofsgelände zwischen dem Hauptbahnhof und Findorff (Hemmstraße) ein neues Gewerbegebiet entstehen (siehe auch Bericht Radio Bremen). Die derzeit im Bau befindlichen neuen Gewerbegebiete etwa an der Hansalinie Bremen, bei dem allein fast 300 Hektar Fläche überbaut und neu versiegelt werden, reichten nicht aus, so die SPD. Diese fordert den Senat jetzt auf, (..) »neben weiteren Flächen auch das Güterbahnhofsgelände im Rahmen der Neuaufstellung des Gewerbeentwicklungsprogramms in eine Planung zur Erschließung einzubeziehen«. Leben in Findorff bewertet diese neuen Ideen skeptisch: Ein neues Gewerbegebiet in dieser zentralen Lage bringt erhebliche neue und ungelöste verkehrliche Probleme mit sich. Bereits heute sind die Belastungen für die Innenstadt und Findorff mit LKW- und Individualverkehr viel zu hoch. Gleichzeitig stockt die Entwicklung des direkt angrenzenden Gewerbegebietes Plantage seit Jahren, das Innenstadtkonzept und die per Bürgerschaftsantrag geforderte Enwicklung als Kultur - und Kreativstandort ist nicht umgesetzt, die versprochene Sanierung und Aufwertung des Findorfftunnels liegt auf Eis. Besser wäre es, an der Umsetzung der vielen Versprechungen und Ideen rund um den Güterbahnhof und Findorff zu arbeiten. Solange diese Maßnahmen zur Stärkung der wirtschafltichen Entwickung und der Stadtentwicklung nicht realisiert sind, helfen solche Vorschläge nicht weiter.

Leben in Findorff und die Bremer Energiegenossenschaft BEGeno haben sich seit langer Zeit für die Aufwertung des ehemaligen Bahngeländes zwischen Findorff und der Innenstadt eingesetzt und u.a. vorgeschlagen, hier alternative Nutzungsformen wie einen Solarpark einzurichten.  SPD und Grüne hatten das in der Bürgerschaft unterstützt (siehe unten).

 

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2014-10-21_Drs-18-621 S_782a2.pdf
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Buntes Programm in der Münchener Straße


Unser Video zum Findorffer Pflanzfest

Das war das Findorffer Pflanzfest 2018: Viele StadtgärtnerInnen in Aktion - anklicken und Video starten!

Die Initiative Leben in Findorff und das Projekt Klimazone Findorff haben gemeinsam mit dem Beirat Findorff und vielen Partnern zum dritten bunten Pflanzfest an die Münchener Straße eingeladen. Zum Frühlingsauftakt kamen über 30 fleissige StadtgärtnerInnen - übrigens bei bestem Pflanzwettter - und halfen dabei,  die Münchener Straße zum Start in den Frühling bunter und grüner zu gestalten. Freie Beetflächen und die bekannten »Findorffer Grünpoller« wurden neu und bunt bepflanzt. Die Initiatoren wollen mit der Aktion auch dazu beitragen, den grauen Straßenraum aufzuwerten und dafür sorgen, dass die als sogenannter Klimaboulevard gebaute Straße auch endlich einen echten Beitrag zur  Anpassung an der Klimawandel leistet. Mit dabei waren auch die Bremer Umweltberatung mit ihrer Beratung zur Fassadenbegrünung, Familien in Findorff (FiF) mit dem Projekt »Kinder in Stadt und Natur« und einer Büchertauschaktion, Bremen im Wandel und der BUND Bremen mit Informationen zum Thema Artenvielfalt in der Stadt.

 

Lesen Sie auch den Artikel im Weser Kurier und sehen Sie den Filmbeitrag bei buten un binnen. Hier mehr...

 

 

»Findorff aktuell« präsentiert: digital exibitions


Kerstin Rolfes: »Polish Night«

»Polish Night« © Kerstin Rolfes
»Polish Night« © Kerstin Rolfes

»Jazz ist, warum dieses Jahrhundert anders klingt als andere« sagte einst der Trompeter Dizzy Gillespie – und man möchte das Zitat wie folgt modifizieren: »jazzahead! ist der Anlass, warum Bremen einige Tage im Jahr anders klingt als an anderen Tagen«. Die » jazzahead!« direkt vor den Toren Findorffs hatte mit der »Polish Night« einen fulminanten Auftakt mit einem prall gefüllten Live-Programm: Acht ausgewählte Bands zeigten die Jazz-Bandbreite des Partnerlandes Polen und stellten dessen musikalische Vielfalt unter Beweis. Die Bremer Fotografin Kerstin Rolfes hat diesen Abend zwischen Schlachthof und Messehalle mit fotografisch brillianten Impressionen in ihrer zweiten »Digital Exhibition« auf diesem Stadtteilportal spontan eingefangen. mehr...

Stadtgespräch mit Staatsrat Ronny Meyer


Mehr Gründächer und Klimaprogramme für Stadtteile

Gast des ersten Stadtgesprächs im Klimacafe war Ronny Meyer, als Staatsrat verantwortlich für die Bereiche Umwelt, Natur und Klima in Bremen. Mit Ronny Meyer haben wir über Klimaschutzziele, aber auch über die Chancen von mehr Grün und lebenswerten Stadtteilen angesichts von mehr Verkehr und Bauboom in Bremen diskutiert. Ronny Meyer kündigte im Stadtgespräch an, mehr für Gründächer und den Baumschutz beim Bauen zu tun, außerdem sprach er sich angesichts der verfehlten Klimaschutzziele in Bremen für einen Kohleausstieg und für eigene Klimaprogramme auf Stadtteilebene aus. Mehr zu Ronny Meyer, zu den Plänen für mehr Grün beim Bauen und den Gästen des Stadtgesprächs hier...

Für neue ESPABAU-Wohnungen sollen geschützte Bäume gefällt werden


Dachbegrünung als Ausgleich gefordert

Die ESPABAU hat beantragt, für den Um- und Neubau an der Leipziger Straße 12 Bäume zu fällen. Angesichts der drohenden Baumverluste verlangt LiF, dass die ESPABAU - neben den gesetzlich erforderlichen Neupflanzungen - eine Dachbegrünung aus Ausgleich vorsieht. Die neu entstehenden Flachdächer sind dafür bestens geeignet. Gründächer kommen auch den BewohnerInnen direkt zu Gute, denn begrünte Dächer wirken wie eine Klimaanlage und kühlen im Sommer zum Beispiel das Gebäude.  ESPABAU will die beiden Mehrparteienhäuser (Leipziger - und Halberstädter Straße) um je sechs Wohneinheiten aufgestocken. Außerdem soll der dazwischen liegende Flachbau an der Dresdener Straße abgerissen und durch einen Neubau mit 18 Wohnungen ersetzt werden. Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde, wird erst jetzt klar, dass viele große Bäume für das Bauvorhaben an Leipziger/ Dresdner Straße fallen müssen. Mehr...

Es tut sich etwas am Findorffmarkt


Neues Restaurant am Marktbunker kommt

Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.
Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.

 

Im Bunker am Findorffmarkt soll ein neues Restaurant eröffnen, das mit seinem gastronomischen Angebot den Findorffmarkt bereichern wird. Im Inneren des 75 Jahre alten Marktbunkers werden außerdem rund 20 Musikprobenräume entstehen, wie der Weser Kurier kürzlich berichtete. Im Sommer 2018 soll der Bunkerausbau beendet sein. Der Bunker wird über die gesamte Länge zur Marktseite einen dreieinhalb Meter hohen gläsernen Anbau erhalten. Im Innenraum ist Platz für eine Küche und ein Lokal für rund 50 Gäste. Auf einer Außenterrasse mit Blick auf den Markt können dann ca. 50 weitere Gäste Platz finden. Wer das Restaurant betreibt und weitere Informationen. Mehr...