FINDORFF AKTUELL

Große Eröffnungsfeier am 24. Februar


Die Klimazone macht weiter

Der kürzlich gegründete Verein will das Engagement für Umwelt- und Klimaschutz weiterverfolgen (© Klimazone).
Der kürzlich gegründete Verein will das Engagement für Umwelt- und Klimaschutz weiterverfolgen (© Klimazone).

Die „Klimazone Findorff" macht weiter. Zwar ist die Förderung inzwischen ausgelaufen, doch das Projekt wird als gemeinnütziger Verein weitergeführt. Am Montag, den 24. Februar wird es eine große Eröffnungsfeier geben. Ziel des „Klimazone Bremen-Findorff e.V.“ ist es, sich für mehr Klimaschutz im Stadtteil und umzu einzusetzen. Auch das Klimacafé in der Münchener Straße 146 bleibt als Treffpunkt bestehen. Seit Anfang 2018 haben hier mehr als zweihundert Veranstaltungen stattgefunden. „Leben in Findorff“ hat u.a. das Pflanzfest, viele Stadtgespräche oder den Vorgartenwettbewerb durchgeführt.

 

Lesen Sie auch den Artikel im Weser Kurier...

 

 

Woher Findorff seinen Namen hat....


Vor 300 Jahren geboren: Jürgen Christian Findorff

Vor 300 Jahren - am 22. Februar 1720 - wurde Jürgen Christian Findorff geboren. "Vadder Findorff" ist quasi der Namensgeber unseres Stadtteils, der allerdings erst seit 1951 auch offiziell Findorff heisst.

Unter Jürgen Christian Findorffs Leitung wurden ab der Mitte des 18. Jahrhunderts die um Bremen herum liegenden Moorgebiete entwässert und besiedelt. Torf wurde im großen Stil abgebaut, als Brennstoff war Torf in Bremen damals sehr begehrt und überlebenswichtig. Um ihn aus den Moorgebieten abzutransportieren, ließ Findorff ein dichtes Kanalnetz anlegen, das zugleich der Entwässerung diente. Doch erst 25 Jahre nach seinem Tod begann 1817 der Bau des Torfkanals nach Findorff, der die Abbaugebiete im Teufelsmoor mit Bremen verband.

 

1826 entstand in der Nähe der Findorffer Plantage ein Hafen, ab 1873 wurde dieser Torfhafen an die Eickedorfer- und Neukirchstraße verlegt. Dieser wurde 1913 bis zur Höhe Magdeburger Straße zugeschüttet und nach dem Zweiten Weltkrieg dann auf seine heutige Größe reduziert. Erst 2006 konnte der Torfhafen aufwändig saniert werden und ist heute wieder ein beliebter Treffpunkt für Findorff und umzu.

 

Hier gehts zum Video über Findorffs Namensgeber....

 

Mehr zur Geschichte Findorffs hier...

 

 

25. April : Torfhafenfest in Findorff


Es ist wieder soweit: Am 25. April steigt das große Torfhafenfest - ganz im Zeichen des 300 jährigen Jubiläums von Jürgen Christian Findorff. Die Flotte der Torfkähne aus dem Teufelsmoor begibt sich auf eine historische Reise nach Bremen. Im Findorffhafen bietet der Bürgerverein Findorff und viele Partner aus dem Stadtteil ein buntes Programm. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Stände der Gastronomiebetriebe. Auf einer Bühne gibt es musikalische und akrobatische Darbietungen. Angebote und Aktionen rund um das Thema Torf verkürzen die Wartezeit bis zur Ankunft der Armada. Im Findorffhafen wird danach noch bis in die späten Abendstunden gefeiert!  Mehr demächst auch hier...

 

 

Findorff Bürgerweide


Beirat beantragt Bewohnerparken

Typische Situation im Quartier Bürgerweide: Rettungskräfte kommen aufgrund der Parkdichte nicht zum Einsatzort (© V. Otto)
Typische Situation im Quartier Bürgerweide: Rettungskräfte kommen aufgrund der Parkdichte nicht zum Einsatzort (© V. Otto)

Nach Jahren der Diskussion sollen jetzt im Quartier Findorff-Bürgerweide ein Bewohnerparkkonzept umgesetzt werden, bevor der nächste Freimarkt kommt und die Verkehrssituation wieder schlimmer wird. Der Beirat  hat auf seiner letzten Sitzung im Jahr 2019 einstimmig beschlossen, dass es im Bürgerweidequartier eine Bewohnerparkenzone geben soll. Eine  Verkehrsuntersuchung hatte dazu die notwendigen Datengrundlagen geliefert. Die Einführung von Bewohnerparken soll für eine Neuordnung des Parkraums sorgen, den Parkdruck im Quartier lindern und die Überwachung und Ahndung von Verkehrsverstößen erleichtern.

 

Mehr Informationen zum Beiratsbeschluß und zu den Regeln des Bewohnerparkens finden sie hier....

 

und im aktuellen Artikel des Weser Kurier...

 

 

"ESPABAU baut grün"


Tiefgarage in Findorff bekommt grünes Dach

Die Findorffer Wohnungsbaugenossenschaft ESPABAU eG hat ein 700 m² großes Tiefgaragendach als insektenfreundliches Gründach umgestaltet. Ehemals grau und öde wurde das Dach der Garage in der Thielenstraße in Findorff mit Förderung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mit einer attraktiver Dachbegrünung versehen und insektenfreundlich aufgewertet. Unterstützung kam von der Bremer Umwelt Beratung e.V. und der Klimazone Findorff.

 

Das Engagement der ESPABAU eG für das bienen- und klimafreundliche Modellprojekt in Findorff ist vorbildlich.  In Zeiten des Klimawandels sind begrünte Dächer gerade in dicht bebauten Quartieren wie in Findorff für den Klimaausgleich dringend notwendig. Begrünte Dächer wirken wie eine natürliche Klimaanlage, sie halten Niederschläge zurück, wirken Temperatur ausgleichend und bieten neuen Lebensraum für Insekten und Vögel.

 

Findorffer Kindergarten Fidibus erneut ausgezeichnet!


Offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Projekt „Imkern im Kindergarten - Mit Bienen im Kindergarten“ im Fidibus e.V. ist als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen. Die 19 Kinder im Alter von 3-6 Jahren des Elternvereins Fidibus e.V. in Findorff forschen nicht theoretisch, sondern erleben hautnah direkt vor Ort, was es bedeutet, eine eigene Imkerei zu betreuen, den Garten zu bewirtschaften und eine eigene kleine „Kindergartenfirma“ zu gründen. Die Kinder haben ihr Außengelände und die Parzelle (Wild-)Bienenfreundlich gestaltet und angelegt. Schwerpunkt der Arbeit ist die Natur, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Forschendes Lernen und Bewegung. Jüngst wurde der Fidibus e.V. zweimal in Berlin ausgezeichnet. Im September in der Kategorie „Kitagärten“ bei Deutschland summt  mit dem zweiten Preis und Anfang November mit dem #beebetter- Award in der Kategorie Jugend und Bildung des Burda Verlags. Im Oktober wurde der Fidibus e.V zudem als Hauptgewinner der bundesweiten Aktion des Netzwerkes Nachbarschaft „Jede Wiese zählt!“ bekannt gegeben.  www.undekade-biologischevielfalt.de

Herzlichen Glückwunsch an das Findorffer Vorzeigeprojekt!

Wettbewerb Naturnah statt Schotter - die Preisträger stehen fest


And the winner are... Film ab!

Die Gewinner des Vorgarten-Wettbewerbs „Naturnah statt Schotter“ in Findorff stehen fest. Vergeben wurden drei Hauptpreise an besonders naturnahe und insektenfreundliche Vorgärten und zwei Sonderpreise für den schönsten naturnahen Mehrfamilienhaus-Vorgarten sowie für eine vorbildliche Fassadenbegrünung. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat die Leiterin des Ortsamtes West, Ulrike Pala, die Preisträger gemeinsam mit Vertretern unterstützenden Partnern GEWOBA, hansewasser Bremen und dem Garten – und Landschaftsbauverband Niedersachsen/ Bremen ausgezeichnet.

 

Die Preisträger


Die schönsten naturnahen Vorgärten Findorffs sind:

1. Preis : Vorgarten Augsburger Strasse / Jutta & Jens Jürgens

2. Preis: Vorgarten Geibelstrasse / Familie Petersen

3. Preis : Vorgarten Erfurter Strasse / Anke Bittkau & Jens Radke

- Schönster naturnaher Mehrfamilienhaus-Vorgarten: Regenburger Strasse  / Laura Kollmann

- Vorbildlicher Fassaden „Vorgarten“: Lilienthaler Strasse  / Roland Goltermann

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Mehr zu den Gewinnergärten finden Sie hier....

Stadtgespräch mit Dr. Voßeler


Aktionsplan Stadtklima

Der Klimawandel wird uns und unser Leben künftig massiv beeinflussen. Bereits heute ist Bremen von Klimaveränderungen spürbar betroffen, wie gerade auch die vergangenen Hitzeperioden und Extremwetterereignisse zeigen. Bremen hat eine landesweite Klimaanpassungsstrategie beschlossen. Der neue Senat will wichtige Schlüsselmaßnahmen davon jetzt umsetzen. Wie sich der Klimawandel künftig auswirkt und was auf uns in Bremen und in den Stadtteilen zukommt - Antworten darauf hatte Dr. Christof Voßeler, Experte für die Klimaanpassung vom Senator für Umwelt. Als Gast des Stadtgesprächs erläuterte er die Folgen des Klimawandels und stellte die Pläne und Maßnahmen der Klimaanpassungsstrategie vor. Die Moderation des Abends übernahm Ulf Jacob.

 

Zentrale Botschaft des Abends war: Klimaschutz und Klimaanpassung müssen Hand in Hand gehen. Selbst wenn es gelingt, die globale Erwärmung auf unter 2 Grad °Celsius zu begrenzen, werden die mit dieser Temperaturerhöhung verbundenen Effekte des Klimawandels (Starkregen, Hitzestau („urban heat islands“) und Trockenheit) das Leben insbesondere auch in unseren Städten massiv beeinflussen. Um den Folgen des Klimawandels zu begegnen, brauchen wir Aktionsplan Stadtklima, das die Verwundbarkeit Bremens gegenüber Hitze, extremen Niederschlägen und Hochwasser verringert – insbesondere mit mehr Grün und weniger Versiegelung, mit mehr Wasserflächen und neuen Konzepten z.B. für Versickerung und Regenwasser.

 

Die Klimaanpassungsstrategie des Landes und der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ist ein erster Schritt, aber bisher nicht finanziert. Die dort vereinbarten 28 Schlüsselmaßnahmen (Gründachstrategie, Handlungskonzept Stadtbäume, Integriertes Konzept zur Bewältigung von Extremereignissen, Starkregenvorsorge, Klimaangepasste Gewerbeflächenentwicklung, Entsiegelung etc.) werden für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels als besonders zielführend angesehen und sollen aus Gründen der Dringlichkeit oder des Leuchtturmeffekts vorrangig umgesetzt werden.

 

Das Programm findet sich hier.....

 

 

Zum Auftakt des Vorgartenwettbewerbs


Stadtrundgang: Vorgärten in Findorff

Die Gartenplanerin Claudia Rutsch und Ulf Jacob (Leben in Findorff/ Beirat Findorff) hatten in Kooperaton mit der Klimazone Findorff zu einem Stadtrundgang zu mehr oder weniger grünen Strassen und Vorgärten eingeladen. Zum Auftakt des neuen Wettbewerbs  Wettbewerb »Naturnah statt Schotter« gab es Tipps zur naturnahen Gartengestaltung und Aufklärung über das neue Begrünungsgesetz, dass in Bremen künftig die Begrünung von Freiflächen und bestimmten Dächern vorsieht. Anhand vielfältiger Begrünungsbeispiele in Findorff informierten die Experten über geeignete Vorgartenbäume und Rankpflanzen, über eine bienen- und vogelfreundliche Bepflanzung und ihre Pflege als auch über die Bedeutung von grünen Gärten in Zeit des Klimawandels und des Trends zur zunehmenden Vorgärten-Versiegelung.

 

Expedition Stadtnatur


Hotspot der Artenvielfalt - Film ab...

Artenvielfalt auf den zweiten Blick: Sehen Sie hier unser Video zur Stadtnatur-Exkursion - einfach anklicken.

 

Leben in Findorff hatte zu einer neuen Auflage der »Stadtnatur-Expedition« auf die Findorffer Brache eingeladen - und über 30 Naturfreunde kamen zum ehemaligen Bahngelände zwischen Findorff, Doventor und Walle, um mit dem Naturkunde-Experten Siegfried Eisend und Ulf Jacob die Stadtwildnis genauer kennen zu lernen. Auf dem rund drei Hektar großen ehemaligen Bahngelände hat sich – fast unbeeinflusst und unbemerkt - eine echte Wildnis mit einer großen Artenvielfalt entwickelt. Mitten in der Stadt kommen hier über 110 Pflanzenarten vor, Auch eine Vielzahl von Vogelarten, Schmetterlingen und Insekten sind hier zu finden - hier mehr....

 

Lesen Sie dazu auch den aktuellen Artikel im Weser Kurier ...

 

 

Findorff wird bunt


Das war das 4. Findorffer Pflanzfest

Aus Grau wird Bunt - das war das 4. Findorffer Pflanzfest 2019! Viele FindorfferInnen haben bei "bestem" Pflanzwetter geholfen, dass der graue Straßenraum der Münchener Straße bunter und grüner wird. Freie Beetflächen und die "Findorffer Grünpoller" wurden bienen- und Insektenfreundlich bepflanzt. Und dank der Bremer Umwelt Beratung (BUB)  werden jetzt auch die ersten Hausfassaden begrünt. Dafür sorgt der neue Bremer Begrünungskasten – idealer Partner der Kletterpflanze - hat bei der Flotte Karotte seinen idealen Platz gefunden. Die Bremer Umwelt Beratung will Findorffer Vorgärten oder Balkone künftig zum Blühen bringen und bietet ab sofort Beratung zur Fassadenbegrünung und zum neuen Bremer Begrünungskasten an. Pflegetipps gibt die BUB gratis dazu.

 

Dank für die tollen Pflanzenspenden an die GEWOBA und für die Unterstützung besonders auch an Klimazone Findorff, Bremen im Wandel, Findorff gleich nebenan und die Flotte Karotte.

 

 

Findorff jung und cool


Neues Findorffporträt im Film

Ein modernes Findorffbild vermittelt unser Stadtportal bremen.de mit einem neuen Findorffvideo. Unter der Rubrik »Bremen persönlich: Menschen aus Findorff zeigen ihren Stadtteil« präsentiert der neue Film Findorff und den Findorffmarkt mal etwas anders - nämlich jung und modern. Das gefällt uns. Unser Findorff mal ganz cool! Mit dabei Björn True (wie immer grossartig) und viele(s) mehr. Aber seht selbst....

 

 

Stadtgespräch mit Prof. Dietmar Zacharias


Bäume in der Stadt - Bäume in Gefahr

Stadtgeprächsgast Prof. Dietmar Zacharias mit Ulf Jacob, Sprecher Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff (re.)
Stadtgeprächsgast Prof. Dietmar Zacharias mit Ulf Jacob, Sprecher Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff (re.)

 

Die Bäume in der Stadt haben eine große Bedeutung für die Wohn- und Lebensqualität. Bäume säubern die Luft, produzieren Sauerstoff und spenden Schatten. Sie verbessern das Stadtklima, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und kühlen ihre Umgebung – das ist in Zeiten des Klimawandels von enormer Bedeutung. Doch Bäume in Städten haben mit extremen Herausforderungen zu kämpfen. Wie der Baumschutz in Bremen verbessert werden – darauf gab es Antworten von Dietmar Zacharias, Professor für angewandte und ökologische Botanik an der Hochschule Bremen im Gespräch mit Ulf Jacob, Sprecher des Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff.

 

Gerade größere und ältere Bäume sind von hervorragender Bedeutung für die „grüne“ Qualität einer Stadt. Bäume in der Stadt müssten alt werden dürfen, erläuterte Dietmar Zacharias. Vor allem die stark zunehmende Versiegelung von Flächen mache es Stadtbäumen schwer zu überleben. Die Belastungen im städtischen Raum seien enorm, der Klimawandel verstärke den Druck auf Stadtbäume. Hinzu kämen Hitze, Trockenheit, Streusalz und Krankheiten. In Bremen droht ein dramatischer Verlust von alten Bäumen. Bäume in der Stadt werden oft nur noch 30 – 40 Jahre alt. Deshalb gehören Altbäume ins Zentrum des Baumschutzes. Wichtigste Voraussetzung dafür ist: Bäume brauchen Platz und eine "Kontinuität des Standortes". Baumschutz sei mehr als Stammschutz, sagte Prof. Zacharias. So müsste mindestens der Kronenbereich tabu sein für jegliche Eingriffe und Belastungen. Die Baumschutzverordnung als Grundlage des Baumschutzes entfaltet allerdings nur Wirkung bei konsequenter Anwendung und Kontrolle. Hier hapert es in Bremen. Gerade bei Baumaßnahmen kommt es häufig zu Schädigungen oder Fällungen von Bäumen. Auf Baustellen müssten daher Schutzmaßnahmen greifen und besser kontrolliert werden. Es brauche vor allem eine ökologische Baubegleitung, forderte Ulf Jacob. Und sie bedarf der Ergänzung durch Festsetzungen zum Baumerhalt in Bebauungsplänen und Auflagen im Baugenehmigungsverfahren. Wichtig sei, dass die Baumstandorte vor Planungsbeginn bekannt und in einem Baumbestandplan verbindlich dokumentiert werde, so Jacob. Zur Sicherung eines gesunden Stadtklimas brauchen auch Straßenbäume bessere Bedingungen. Sie benötigen ausreichend dimensionierten Wurzelraum, um eine gesunde Baumentwicklung zu gewährleisten. Auch die BürgerInnen können mithelfen, damit es in Bremer Stadtteilen grüner wird nach dem Motto: Weniger Stein und mehr Baum und Strauch im eigenen Garten.

Nicht zuiletzt bietet das diesjährige Findorffer Pflanzfest am 27. April wieder reichlich Gelegenheit, aktiv zur Begrünung der Münchener Straße beizutragen. 

 

Mehr zur Veranstaltung hier...

 

 

Und es dreht sich doch ...


Findorffer Wahrzeichen wieder im Betrieb

Das Windrad auf dem Schornstein des Schlachthofgebäudes war aus Sicherheitsgründen lange Zeit nicht in Betrieb. Doch jetzt läuft das Windrad wieder, derzeit noch in einem abgesicherten Modus immer nur tagsüber, und nicht am Wochenende, wie uns Matthias Otterstedt vom Schlachthof berichtete. Wie es aussieht, kann die Windanlage bald auch wieder in den Normalbetrieb gehen.. Hier gehts zum Video...

 

Hier mehr zur Geschichte des neuen Findorffer Wahrzeichens...

 

 

Stadtgespräch im Klimacafe mit Oliver Platz


Verkehr erschwert Stadtentwicklung an der Plantage

Ulf Jacob im Gespräch mit Oliver Platz (re.), dem Präsidenten der Bremer Architekenkammer
Ulf Jacob im Gespräch mit Oliver Platz (re.), dem Präsidenten der Bremer Architekenkammer

Bremen baut – aber wie?! Oliver Platz, Präsident der Architektenkammer Bremen, war Gast des letzten Stadtgesprächs des Jahres im Klimacafe. Bremen will wachsen, Bremen baut, Menschen zieht es in die Stadt. Oliver Platz, der selber seit Anfang der 2000er Jahre ein Architekturbüro leitet, setzt beim Bauen in Bremen klar auf den Vorrang der Innenentwicklung und auf Quartiere der kurzen Wege. Die Stadtteile der Zukunft sollten gemischt und klimagerecht sein und sie müssten umweltfreundliche Mobilitätsangebote schaffen, so Platz. Auch Grün beim Bauen - etwa mit mehr begrünten Dächern - gehöre selbstverständlich dazu. Als Beispiel nennt Oliver Platz das Kellogs Areal. Hier auf der Überseeinsel will Investor Klaus Meier ein lebendiges Viertel und einen Mix aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit schaffen – zukunftsgerichtet und nachhaltig. Auch die Findorffer Plantage soll eigentlich neu entwickelt werden. Innenstadt- und Bahnhofsnah wie kaum ein anderes Quartier in Bremen bietet sich die Plantage geradezu als autofreies Viertel an, sagt der Präsident der Architektenkammer. Die beiden wichtigsten Eigentümer der Gründstücke an der Plantage haben bereits konkrete Pläne entwickelt, doch kommen diese nicht voran. Ein wesenlicher Grund: Die gesetzliche Pflicht, mit jedem Bauvorhaben neue Parkplätze zu schaffen, macht gerade das neu Bauen im Bestand schwer bis unmöglich. Außerdem ist diese Vorschrift ein erheblicher Kostentreiber dar und erschwert kostengrünstiges Bauen. Das sog. Stellplatzortsgesetz verhindert in Bremen oft sinnvolle Innenentwicklung und moderne Mobilitätsangebote. Es ist für die dicht bebaute Stadt wie für die Plantage heute nicht mehr zeitgemäß. Bremen sollte, wie Berlin oder Hamburg, dieses starre Stellplatzgesetz endlich abschaffen und damit auch mehr Spielräume für Entwicklung an der Plantage ermöglichen.

 

 

Ischa Parkplatzchaos


Freimarkt: Bürgerpark war »Park«platz

 

War ja Freimaak... für die Wohnquartiere an der Bürgerweide und den Bürgerpark waren das 2,5 Wochen Verkehrschaos und Auto-Tortour. Obwohl nur für Anlieger erlaubt, quetschten sich zum Bremer Freimarkt die Besucherfahrzeuge in die Wohnstraßen, parkten wild und quer Beet. Absperrungen und »Anlieger frei«-Schilder wurden systematsich ignoriert. Gleiches galt den Bürgerpark: hier wälzte sich eine Blechlawine in den Park. Geparkt wurde dann sogar auf den für den Autoverkehr gesperrten Spazierwegen. ...  Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsproblem.

 

Wir meinen: Hier muss umgehend gehandelt werden. Es braucht mehr Kontrollen rund um die Uhr, Falschparker müssen konsequent geahndet und ggf. auch abschleppt werden. Die Zufahrten zum Bürgerpark und zum Quartier Bürgerweide müssten zur Not gesperrt werden. Und: Es braucht ein echtes Verkehrskonzept für den Freimarkt und die Osterwiese. Gefordert ist besonders der Bremer Freimarkt als Veranstalter, der Senator für Wirtschaft als Genehmigungsbehörde sowie die Innenbehörde und das Ordnungsamt. Lesen Sie auch hier den aktuellen Artikel zum Parkchaos am Bürgerpark

 

Mehr dazu im Film und dem aktuellen Beitrag bei Radio Bremen

 

 

Bürgerlust statt Bürgerfrust: vor Ort mitmachen und einmischen


Aktuelle Termine Stadtteilbeirat Findorff

 

Die Stadtteilbeiräte sind in allen Fragen zu beteiligen, die im Stadtteil geplant sind oder durchgeführt werden: Stellungnahmen der Beiräte sind z.B. bei Fragen der Schul- und Kita-Entwicklung gefragt, aber auch bei Konzepten für Freiflächen. Die Stadtteilparlamente erhalten Akteneinsichts- und ein Informationsrecht gegenüber Behörden und städtischen Gesellschaften. Im Streitfall können die Beiräte Fragen bis in die Stadtbürgerschaft bringen. Neben ihren Globalmitteln verfügen die Beiräte seit Neuestem auch über sogenannte Stadtteilbudgets. Das neue Beirätegesetz stärkt die Informationsrechte der Beiräte und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Politik auf Stadtteilebene. Die Sitzungen des Beirats und seiner Fachausschüsse finden unterschiedlich häufig statt. Hier finden Sie alle aktuellen Termine der öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats Findorff und der Ausschüsse sowie die Tagesordnungen der anstehenden Sitzungen. mehr...

Buten un Bienen


Aktion »Autofreier Sonntag« zum Marathon

 

Auch jedes Jahr führte der Bremer Marathon durch Findorff. Und wie immer war die Stimmung großartig – besonders beim inoffiziellen Straßenfest an der Hemmstraße, zu dem Leben in Findorff und die Klimazone aufgerufen hatten. Durch den Marathon war die Hemmstraße fast einen Tag lang autofrei. Highlight war das Marathon-Aktionspicknick: Nachbarn stellten Tische und Stühle raus und nahmen die Straße in Beschlag, machten Musik und den Läufern Mut  - dieses Jahr unter dem Motto: Bienenfreundliches Findorff. Es gab selbstgemachten Findorfhonig der Marke "Buten und Bienen". Passend dazu war buten un binnen vor Ort und berichtet ausführlich aus Findorff.

 

Danke an alle die das Marathonfest in Findorff gefeiert haben - vor allem Rebecca und Tim, hier mehr im netten Film von buten un binnen

 

 

Mehr Grün auf's Dach:


Das Video zum Dachbesichtigungstag:

Spring (2016) - EVESENT - Happy Strings 7 (2018) - STUDIO WANTED - licensed under creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/

 

Das war unser »Dachbesichtigungstag«: Unter dem Motto »Wir steigen Euch aufs Dach« haben wir gemeinsam einige grüne Dächer in Findorff mit fachkundiger Führung der Firma Groenloof und des Garten- und Landschaftsbauverbandes besichtigt - mit spannenden Aus- und Einblicken und Erkenntnissen. Zum Beispiel: schon eine extensive Begrünung reduziert die Hitzebelastung enorm, erhöht die Lebensdauer eines Daches und bietet neuen Lebensraum für Insekten, um nur ein paar Vorteile zu nennen. Jetzt liegt der Ball beim grünen Umweltsenator, der die versprochende Gründachverpflichtung beim Bauen endlich auf den Weg bringen muss! Denn Grüne Dächer bieten nicht nur Lebensraum für Pflanzen und Tiere und helfen, die Folgen des Klimawandels wie Überhitzung und Starkregen in der Stadt abzumildern – sie wirken auch positiv auf das Klima im Haus und verlängern die Haltbarkeit eines Daches.

 

Lesen Sie auch die aktuellen Artikel im »Dächer sollen grüner werden« Weser Kurier und »Gründach als Modellprojekt« im Weserreport....

 

Der Dachbesichtigungstag war eine gemeinsame Veranstaltung von Klimazone-Findorff, Leben in Findorff, Bündnis grünes Bremen und der Bremer Umwelt Beratung e.V.

 

Findorfftunnel endlich sanieren


Beirat stellt Tunnel-Ultimatum

So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF

Der Beirat Findorff fordert den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Stadtentwicklung auf, die Neugestaltung des Findorfftunnels sofort anzugehen. Der Beirat erwartet einen Zeitplan, der die Beschlußlage in der Bürgerschaft und im Beirat umsetzt, das heisst vorrangig eine neue  farbliche Gestaltung und Beleuchtung sowie die Säuberung des Findorfftunnels beinhaltet. Dazu gehört auch eine künstlerische Aufwertung des Tunnels, die im Rahmen einer sicheren und sauberen Stadt, zur Vermeidung von Angsträumen, mit in die Planung einfließen soll, heisst es in einem gemeinsamen Beschluss des Beirates von dieser Woche.

 

SPD und Grüne hatten sich zuletzt Anfang 2017 in einem Bürgeschaftsbeschluß auf die Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Seit Jahren fordern wir, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt gemachten Vorschläge haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. mehr...

 

 

Buntes Programm in der Münchener Straße


Unser Video zum Findorffer Pflanzfest

Das war das Findorffer Pflanzfest 2018: Viele StadtgärtnerInnen in Aktion - anklicken und Video starten!

Die Initiative Leben in Findorff und das Projekt Klimazone Findorff haben gemeinsam mit dem Beirat Findorff und vielen Partnern zum dritten bunten Pflanzfest an die Münchener Straße eingeladen. Zum Frühlingsauftakt kamen über 30 fleissige StadtgärtnerInnen - übrigens bei bestem Pflanzwettter - und halfen dabei,  die Münchener Straße zum Start in den Frühling bunter und grüner zu gestalten. Freie Beetflächen und die bekannten »Findorffer Grünpoller« wurden neu und bunt bepflanzt. Die Initiatoren wollen mit der Aktion auch dazu beitragen, den grauen Straßenraum aufzuwerten und dafür sorgen, dass die als sogenannter Klimaboulevard gebaute Straße auch endlich einen echten Beitrag zur  Anpassung an der Klimawandel leistet. Mit dabei waren auch die Bremer Umweltberatung mit ihrer Beratung zur Fassadenbegrünung, Familien in Findorff (FiF) mit dem Projekt »Kinder in Stadt und Natur« und einer Büchertauschaktion, Bremen im Wandel und der BUND Bremen mit Informationen zum Thema Artenvielfalt in der Stadt.

 

Lesen Sie auch den Artikel im Weser Kurier und sehen Sie den Filmbeitrag bei buten un binnen. Hier mehr...

 

 

Für neue ESPABAU-Wohnungen sollen geschützte Bäume gefällt werden


Dachbegrünung als Ausgleich gefordert

Die ESPABAU hat beantragt, für den Um- und Neubau an der Leipziger Straße 12 Bäume zu fällen. Angesichts der drohenden Baumverluste verlangt LiF, dass die ESPABAU - neben den gesetzlich erforderlichen Neupflanzungen - eine Dachbegrünung aus Ausgleich vorsieht. Die neu entstehenden Flachdächer sind dafür bestens geeignet. Gründächer kommen auch den BewohnerInnen direkt zu Gute, denn begrünte Dächer wirken wie eine Klimaanlage und kühlen im Sommer zum Beispiel das Gebäude.  ESPABAU will die beiden Mehrparteienhäuser (Leipziger - und Halberstädter Straße) um je sechs Wohneinheiten aufgestocken. Außerdem soll der dazwischen liegende Flachbau an der Dresdener Straße abgerissen und durch einen Neubau mit 18 Wohnungen ersetzt werden. Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde, wird erst jetzt klar, dass viele große Bäume für das Bauvorhaben an Leipziger/ Dresdner Straße fallen müssen. Mehr...

Es tut sich etwas am Findorffmarkt


Neues Restaurant am Marktbunker kommt

Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.
Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.

 

Im Bunker am Findorffmarkt soll ein neues Restaurant eröffnen, das mit seinem gastronomischen Angebot den Findorffmarkt bereichern wird. Im Inneren des 75 Jahre alten Marktbunkers werden außerdem rund 20 Musikprobenräume entstehen, wie der Weser Kurier kürzlich berichtete. Im Sommer 2018 soll der Bunkerausbau beendet sein. Der Bunker wird über die gesamte Länge zur Marktseite einen dreieinhalb Meter hohen gläsernen Anbau erhalten. Im Innenraum ist Platz für eine Küche und ein Lokal für rund 50 Gäste. Auf einer Außenterrasse mit Blick auf den Markt können dann ca. 50 weitere Gäste Platz finden. Wer das Restaurant betreibt und weitere Informationen. Mehr...