FINDORFF AKTUELL

Verlängert bis 15. August: Wettbewerb Naturnah statt Schotter


Auch in Findorff ist eine zunehmende „Versteinerung“ der (Vor-)Gärten zu beobachten. Die Versiegelung ist nicht nur unansehnlich, sondern auch schlecht für das Stadtklima und die Artenvielfalt. Denn Steinwüsten fördern das Insekten- und Vogelsterben, weil die Tiere dort keine Nahrung finden. Die Steinflächen sind auch nachteilig für das Kleinklima: Sie heizen sich und die Umgebung auf, Regenwasser kann nicht mehr versickern, es fehlt die kühlende Wirkung durch Verdunstung.

 

Gärten mit bunten Blühpflanzen dagegen fördern Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Eine vielfältige Gestaltung mit Blumen, Kräutern und Stauden schafft ein besseres Nahrungsangebot und verbessert den Lebensraum für Insekten und Vögel. Mit dem Wettbewerb »Naturnah statt Schotter« wollen das Bündnis lebenswerte Stadt, Leben in Findorff und die Bremer Umwelt Beratung ein Zeichen gegen die Steinwüsten vor der Haustür setzen und dazu animieren, für lebendige Vorgärten aktiv zu werden.

 

So machen Sie mit beim Wettbewerb »Naturnah statt Schotter«


Machen Sie mit, zeigen Sie uns Ihre Vorgärten von Ihrer grünen Seite. Dazu senden Sie uns bitte maximal drei aussagekräftige Fotos Ihres Vorgartens mit Angaben zur Lage, Größe und Adresse per Mail an info@lebeninfindorff.de zu. Damit auch die Urlauber mitmachen können, verlängern wir den Vorgartenwettbewerb bis zum 15. August. Bitte beachten Sie, dass wir nur digitale Einsendungen in guter Qualität berücksichtigen können, die als Dateianhang gesendet wurden.Die Auswahl der schönsten zum Wettbewerb gemeldeten naturnahen Vorgärten Findorffs erfolgt durch eine Fachjury. Die ersten drei Gewinnergärten erhalten attraktive Preise in Höhe von insgesamt 600 €.

 

Mehr zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier....

 

Mit freundlicher Unterstützung der GEWOBA und hanseWasser Bremen.


Am Donnerstag, den 22. August im Klimacafe


Stadtgespräch: Klimawandel in Bremen

Dr. Christof Voßeler, Experte für die Klimaanpassung vom Senator für Umwelt, ist Gast des Stadtgesprächs
Dr. Christof Voßeler, Experte für die Klimaanpassung vom Senator für Umwelt, ist Gast des Stadtgesprächs

Der Klimawandel wird uns und unser Leben künftig massiv beeinflussen. Bereits heute ist Bremen von Klimaveränderungen spürbar betroffen, wie gerade auch die vergangenen Hitzeperioden und Extremwetterereignisse zeigen. Bremen hat eine landesweite Klimaanpassungsstrategie beschlossen. Der neue Senat will wichtige Schlüsselmaßnahmen davon jetzt umsetzen. Wie wirkt sich der Klimawandel künftig aus und was kommt auf uns in Bremen und in den Stadtteilen zu? Antworten darauf hat Dr. Christof Voßeler, Experte für die Klimaanpassung vom Senator für Umwelt. Als Gast des Stadtgesprächs erläutert er die Folgen des Klimawandels und stellt die Pläne und Maßnahmen der Klimaanpassungsstrategie vor. Die Moderation des Abends übernimmt Ulf Jacob

 

Das Stadtgespräch findet statt am Donnerstag, den 22. August um 18.30 Uhr im KlimaCafe, Münchener Straße 146. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Klimazone Bremen-Findorff.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter info@lebeninfindorff.de wird gebeten.

 

 

Neues Wimmelbild am Ende der Herbststraße eingeweiht


ESPABAU und Claus Lumma machen Findorff bunter

Bilder von der Einweihung. Fotos: Copyright alle Mathias Rätsch, außer: Gruppenaufnahme, Copyright Ulf Jacob, Leben in Findorff

 

Es gibt ein neues »Wimmelbild« in Findorff auf einer Fassade am Ende der Häuserreihe Herbststraße / Eickedorffer Straße. Das Wandbild-Projekt wurde initiiert von Manfred Eisinger, Mitglied im Vorstand der ESPABAU. Lesen Sie das Interview mit Günther Warners, Leiter der technischen Abteilung im Unternehmen und mit Wandkünstler Claus Lumma als exklusive Vorveröffentlichung online der neuen Ausgabe des findorffer Stadtteilmagazins von FINDORFF GLEICH NEBENAN (erscheint ab 16. August 2019). mehr...

Zum Auftakt des Vorgartenwettbewerbs


Stadtrundgang: Vorgärten in Findorff

Die Gartenplanerin Claudia Rutsch und Ulf Jacob (Leben in Findorff/ Beirat Findorff) hatten in Kooperaton mit der Klimazone Findorff zu einem Stadtrundgang zu mehr oder weniger grünen Strassen und Vorgärten eingeladen. Zum Auftakt des neuen Wettbewerbs  Wettbewerb »Naturnah statt Schotter« gab es Tipps zur naturnahen Gartengestaltung und Aufklärung über das neue Begrünungsgesetz, dass in Bremen künftig die Begrünung von Freiflächen und bestimmten Dächern vorsieht. Anhand vielfältiger Begrünungsbeispiele in Findorff informierten die Experten über geeignete Vorgartenbäume und Rankpflanzen, über eine bienen- und vogelfreundliche Bepflanzung und ihre Pflege als auch über die Bedeutung von grünen Gärten in Zeit des Klimawandels und des Trends zur zunehmenden Vorgärten-Versiegelung.

 

Neuer Einkaufsservice von Findorffmarkt und Klimazone Findorff


Umweltfreundlich einkaufen mit dem Lastenrad

Am Samstag, 22. Juni startete das Pilotprojekt „Statt schwer tragen, Bringdienst fragen“ auf dem Findorffmarkt – eine Initiative des Nachbarschaftsprojekts Klimazone Bremen-Findorff, des Großmarkts Bremen und des Nachhaltigkeitsnetzwerks RENN.nord. Bis Ende September können Marktbesucher mit Wohnsitz in Findorff immer samstags zwischen 9 und 15 Uhr ihre Einkäufe kostenfrei mit dem Lastenfahrrad nach Hause liefern lassen. Interessierte können ihren Einkauf zum Lastenrad-Servicestand in der Mitte des Marktes bringen. Dort werden die Einkäufe mit der Lieferadresse versehen und mit dem Personal wird ein Zeitfenster zur Anlieferung vereinbart.

 

Mit dem Projekt soll das Verkehrsaufkommen rund um den Markt zwischen Eickedorfer Straße und Neukirchstraße verringert werden. Die Initiatoren möchten die Besucher dazu motivieren, mit dem Fahrrad zu kommen oder alternativ auf der Bürgerweide zu parken – denn auch hierhin liefern die Lastenfahrräder die Einkäufe.

 

 

Findorff hat gewählt: Alle Wahlergebnisse im Überblick


Grüne gewinnen Beiratswahl in Findorff

Die Endergebnisse der Wahlen in Findorff liegen vor. Nachdem der Auszählung der Stimmen für die Bürgerschaftswahl, die dieses Jahr aussergewöhnlich lange dauerte, wurden nun auch Ergebnisse der Wahlen zu den Beiräten bekannt gegeben. Danach sind Bündnis 90/ Die Grünen erstmals stärkste Kraft in Findorff mit 29 % der Stimmen (+ 3,4 %). Die SPD folgt mit 24,6 % ( - 6 %) und die CDU mit 21,3 %  (+ 2,7 %). Die LINKEN kommen auf 16,1 % (+ 1,5 %), die FDP bekommen 5,1% (+ 1,7) der Stimmen (in Klammern jeweils Differenz zu 2015).

 

Ausführliche Zahlen und Informationen zur Sitzverteilung im Beirat Findorff - hier mehr...

 

Ergebnisse Beiratswahl Findorff - anklicken

Ergebnisse Bürgerschaftswahl in Findorff


Folgende Personen sind für den Beirat Findorff gewählt


GRÜNE

GRÜNE

GRÜNE

GRÜNE

GRÜNE

SPD

SPD

SPD

SPD

CDU

CDU

CDU

DIE LINKE

DIE LINKE

FDP

Wohlers, Anja

Jacob, Ulf

Bittkau, Anke

Helms, Kevin

Eißen, Beatrix

Eule, Helga 

Theisinger, David

Dammrat-Tiefensee, Marcella

Ittekkot, David

Kötter, August

Otwiaska, Oliver

Lange, Dietmar

Vormann, Claudia

Gaytan Manriquez, Marcel Julian

Sallai, Janos


Expedition Stadtnatur


Hotspot der Artenvielfalt - Film ab...

Artenvielfalt auf den zweiten Blick: Sehen Sie hier unser Video zur Stadtnatur-Exkursion - einfach anklicken.

 

Leben in Findorff hatte zu einer neuen Auflage der »Stadtnatur-Expedition« auf die Findorffer Brache eingeladen - und über 30 Naturfreunde kamen zum ehemaligen Bahngelände zwischen Findorff, Doventor und Walle, um mit dem Naturkunde-Experten Siegfried Eisend und Ulf Jacob die Stadtwildnis genauer kennen zu lernen. Auf dem rund drei Hektar großen ehemaligen Bahngelände hat sich – fast unbeeinflusst und unbemerkt - eine echte Wildnis mit einer großen Artenvielfalt entwickelt. Mitten in der Stadt kommen hier über 110 Pflanzenarten vor, Auch eine Vielzahl von Vogelarten, Schmetterlingen und Insekten sind hier zu finden - hier mehr....

 

Lesen Sie dazu auch den aktuellen Artikel im Weser Kurier ...

 

 

Findorff wird bunt


Das war das 4. Findorffer Pflanzfest

Aus Grau wird Bunt - das war das 4. Findorffer Pflanzfest 2019! Viele FindorfferInnen haben bei "bestem" Pflanzwetter geholfen, dass der graue Straßenraum der Münchener Straße bunter und grüner wird. Freie Beetflächen und die "Findorffer Grünpoller" wurden bienen- und Insektenfreundlich bepflanzt. Und dank der Bremer Umwelt Beratung (BUB)  werden jetzt auch die ersten Hausfassaden begrünt. Dafür sorgt der neue Bremer Begrünungskasten – idealer Partner der Kletterpflanze - hat bei der Flotte Karotte seinen idealen Platz gefunden. Die Bremer Umwelt Beratung will Findorffer Vorgärten oder Balkone künftig zum Blühen bringen und bietet ab sofort Beratung zur Fassadenbegrünung und zum neuen Bremer Begrünungskasten an. Pflegetipps gibt die BUB gratis dazu.

 

Dank für die tollen Pflanzenspenden an die GEWOBA und für die Unterstützung besonders auch an Klimazone Findorff, Bremen im Wandel, Findorff gleich nebenan und die Flotte Karotte.

 

 

Findorff jung und cool


Neues Findorffporträt im Film

Ein modernes Findorffbild vermittelt unser Stadtportal bremen.de mit einem neuen Findorffvideo. Unter der Rubrik »Bremen persönlich: Menschen aus Findorff zeigen ihren Stadtteil« präsentiert der neue Film Findorff und den Findorffmarkt mal etwas anders - nämlich jung und modern. Das gefällt uns. Unser Findorff mal ganz cool! Mit dabei Björn True (wie immer grossartig) und viele(s) mehr. Aber seht selbst....

 

 

Stadtgespräch mit Prof. Dietmar Zacharias


Bäume in der Stadt - Bäume in Gefahr

Stadtgeprächsgast Prof. Dietmar Zacharias mit Ulf Jacob, Sprecher Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff (re.)
Stadtgeprächsgast Prof. Dietmar Zacharias mit Ulf Jacob, Sprecher Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff (re.)

 

Die Bäume in der Stadt haben eine große Bedeutung für die Wohn- und Lebensqualität. Bäume säubern die Luft, produzieren Sauerstoff und spenden Schatten. Sie verbessern das Stadtklima, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und kühlen ihre Umgebung – das ist in Zeiten des Klimawandels von enormer Bedeutung. Doch Bäume in Städten haben mit extremen Herausforderungen zu kämpfen. Wie der Baumschutz in Bremen verbessert werden – darauf gab es Antworten von Dietmar Zacharias, Professor für angewandte und ökologische Botanik an der Hochschule Bremen im Gespräch mit Ulf Jacob, Sprecher des Bündnis lebenswerte Stadt und Mitglied des Beirates Findorff.

 

Gerade größere und ältere Bäume sind von hervorragender Bedeutung für die „grüne“ Qualität einer Stadt. Bäume in der Stadt müssten alt werden dürfen, erläuterte Dietmar Zacharias. Vor allem die stark zunehmende Versiegelung von Flächen mache es Stadtbäumen schwer zu überleben. Die Belastungen im städtischen Raum seien enorm, der Klimawandel verstärke den Druck auf Stadtbäume. Hinzu kämen Hitze, Trockenheit, Streusalz und Krankheiten. In Bremen droht ein dramatischer Verlust von alten Bäumen. Bäume in der Stadt werden oft nur noch 30 – 40 Jahre alt. Deshalb gehören Altbäume ins Zentrum des Baumschutzes. Wichtigste Voraussetzung dafür ist: Bäume brauchen Platz und eine "Kontinuität des Standortes". Baumschutz sei mehr als Stammschutz, sagte Prof. Zacharias. So müsste mindestens der Kronenbereich tabu sein für jegliche Eingriffe und Belastungen. Die Baumschutzverordnung als Grundlage des Baumschutzes entfaltet allerdings nur Wirkung bei konsequenter Anwendung und Kontrolle. Hier hapert es in Bremen. Gerade bei Baumaßnahmen kommt es häufig zu Schädigungen oder Fällungen von Bäumen. Auf Baustellen müssten daher Schutzmaßnahmen greifen und besser kontrolliert werden. Es brauche vor allem eine ökologische Baubegleitung, forderte Ulf Jacob. Und sie bedarf der Ergänzung durch Festsetzungen zum Baumerhalt in Bebauungsplänen und Auflagen im Baugenehmigungsverfahren. Wichtig sei, dass die Baumstandorte vor Planungsbeginn bekannt und in einem Baumbestandplan verbindlich dokumentiert werde, so Jacob. Zur Sicherung eines gesunden Stadtklimas brauchen auch Straßenbäume bessere Bedingungen. Sie benötigen ausreichend dimensionierten Wurzelraum, um eine gesunde Baumentwicklung zu gewährleisten. Auch die BürgerInnen können mithelfen, damit es in Bremer Stadtteilen grüner wird nach dem Motto: Weniger Stein und mehr Baum und Strauch im eigenen Garten.

Nicht zuiletzt bietet das diesjährige Findorffer Pflanzfest am 27. April wieder reichlich Gelegenheit, aktiv zur Begrünung der Münchener Straße beizutragen. 

 

Mehr zur Veranstaltung hier...

 

 

Als Kulturdenkmal ausgezeichnet


Stadtwald ab jetzt unter Denkmalschutz

Allee im Stadtwald, Foto Daniel Elfert
Allee im Stadtwald, Foto Daniel Elfert

110 Jahre nach Fertigstellung ist auch der Stadtwald offiziell unter Denkmalschutz gestellt worden. „Der Stadtwald hat auch für das Gartendenkmal Bürgerpark hohe lokalhistorische Bedeutung und ist gemeinsam mit dem Bürgerpark als Kulturdenkmal einzustufen" – so heißt es u.a. in der Begründung des Landesamtes für Denkmalpflege. Im Gegensatz zum Bürgerpark steht im Stadt mit seinen 66,5 Hektar großen Fläche der Waldcharakter im Vordergrund. Für die Pflege und Unterhaltung des Stadtwaldes ist – ebenso wie für den Bürgerpark – der Bürgerparkverein alleinverantwortlich.

Naturliebhabern bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten zur Beobachtung einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt und das Aufspüren verwunschen wirkender Orte. Der Bürgerparkverein freut sich sehr über die Ausweisung des Stadtwaldes als Gartendenkmal. Zum einen wird hiermit der gartenhistorische Wert der Anlage dokumentiert und gleichzeitig das über einhundert jährige Engagement des Bürgerparkvereins für die Pflege und den Erhalt der Anlage gewürdigt, Mehr dazu hier...

Und es dreht sich doch ...


Findorffer Wahrzeichen wieder im Betrieb

Das Windrad auf dem Schornstein des Schlachthofgebäudes war aus Sicherheitsgründen lange Zeit nicht in Betrieb. Doch jetzt läuft das Windrad wieder, derzeit noch in einem abgesicherten Modus immer nur tagsüber, und nicht am Wochenende, wie uns Matthias Otterstedt vom Schlachthof berichtete. Wie es aussieht, kann die Windanlage bald auch wieder in den Normalbetrieb gehen.. Hier gehts zum Video...

 

Hier mehr zur Geschichte des neuen Findorffer Wahrzeichens...

 

 

Stadtgespräch im Klimacafe mit Oliver Platz


Verkehr erschwert Stadtentwicklung an der Plantage

Ulf Jacob im Gespräch mit Oliver Platz (re.), dem Präsidenten der Bremer Architekenkammer
Ulf Jacob im Gespräch mit Oliver Platz (re.), dem Präsidenten der Bremer Architekenkammer

Bremen baut – aber wie?! Oliver Platz, Präsident der Architektenkammer Bremen, war Gast des letzten Stadtgesprächs des Jahres im Klimacafe. Bremen will wachsen, Bremen baut, Menschen zieht es in die Stadt. Oliver Platz, der selber seit Anfang der 2000er Jahre ein Architekturbüro leitet, setzt beim Bauen in Bremen klar auf den Vorrang der Innenentwicklung und auf Quartiere der kurzen Wege. Die Stadtteile der Zukunft sollten gemischt und klimagerecht sein und sie müssten umweltfreundliche Mobilitätsangebote schaffen, so Platz. Auch Grün beim Bauen - etwa mit mehr begrünten Dächern - gehöre selbstverständlich dazu. Als Beispiel nennt Oliver Platz das Kellogs Areal. Hier auf der Überseeinsel will Investor Klaus Meier ein lebendiges Viertel und einen Mix aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit schaffen – zukunftsgerichtet und nachhaltig. Auch die Findorffer Plantage soll eigentlich neu entwickelt werden. Innenstadt- und Bahnhofsnah wie kaum ein anderes Quartier in Bremen bietet sich die Plantage geradezu als autofreies Viertel an, sagt der Präsident der Architektenkammer. Die beiden wichtigsten Eigentümer der Gründstücke an der Plantage haben bereits konkrete Pläne entwickelt, doch kommen diese nicht voran. Ein wesenlicher Grund: Die gesetzliche Pflicht, mit jedem Bauvorhaben neue Parkplätze zu schaffen, macht gerade das neu Bauen im Bestand schwer bis unmöglich. Außerdem ist diese Vorschrift ein erheblicher Kostentreiber dar und erschwert kostengrünstiges Bauen. Das sog. Stellplatzortsgesetz verhindert in Bremen oft sinnvolle Innenentwicklung und moderne Mobilitätsangebote. Es ist für die dicht bebaute Stadt wie für die Plantage heute nicht mehr zeitgemäß. Bremen sollte, wie Berlin oder Hamburg, dieses starre Stellplatzgesetz endlich abschaffen und damit auch mehr Spielräume für Entwicklung an der Plantage ermöglichen.

 

 

»Wir haben Mist gebaut«: Bauunternehmen übernimmt Verantwortung


Findorffstraße bleibt bis Ende März 2019 gesperrt

 

»Wir haben Mist gebaut«: Mit offenen Worten sprach die verantwortliche Baufirma kamü über die jetzt festgestellen Baumängel am Kanalbauwerk Findorffstraße. Eigentlich sollte der letzte Abschnitt der Baustelle in der Findorffstraße in dieser Woche wieder für den motorisierten Verkehr freigegeben werden. Doch daraus wird leider gar nichts: Bei der Abnahme des letzten Bauabschnitts zwischen der Kreuzung Admiralstraße und Plantage hat hanseWasser die gravierenden Baumängel festgestellt. Die geforderte hydraulische Leistungsfähigkeit des neuen Abwassersammlers ist nicht gegeben. Wie sich jetzt herausstellt, ist der Kanal in ganzer Länge zwischen Brandtstraße und Plantage nicht sachgemäß eingebaut worden. Konkret:  der neue Kanal liegt bis zu 25 Zentimeter zu tief im Untergrund-  mit erheblichen negativen Folgen für das Abflußverhalten und das Stauvolumen des Abwasser.

»So etwas haben wir noch nie erlebt«, sagte ein Sprecher von hansewasser gegenüber »FindorffAktuell«. hanseWasser hat die Baufirma kamü aufgefordert, den Mangel schnellstmöglich zu beheben und hat Schadensersatz geltend gemacht. Nach Angaben von hansewasser wird die Baugrube zwischen Admiralstraße und Plantage in der ersten Januarwoche erneut geöffnet werden müssen. Voraussichtlich drei weitere Monate dauert dann die Neuverlegung der Rohre. Als Ursache werden seitens der Baufirma erhebliche Berechnungsfehler und menschliches Versagen angegeben. Trotz allen berechtigten Ärgers und weiteren Monaten der Einschränkungen meinen wir: Die Baubeteiligten stehen zu den gemachten Fehlern und übernehmen Verantwortung. Das ist gut so. Und: Menschen machen Fehler. Wichtig ist auch, wie damit umgegangen wird und dass diese sich nicht wiederholen! Hier mehr zum Thema...

 

 

Nach Parkchaos in Findorff


Beschluß zum Verkehrskonzept Freimarkt

Die Grünen und die SPD haben einen gemeinsamen Eilantrag in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen. Darin wird der Senat aufgefordert, bis zum Frühjahr 2019 ein überarbeitetes Verkehrskonzept für den Freimarkt vorzulegen. Das Sofortprogramm soll u.a. folgende Maßnahmen enthalten:

  • verbesserte Informationen zur Nutzung des Fern- und Nahverkehrs und zu Bus- und Straßenbahnverbindungen sowie eine Ausweitung des Angebots von BSAG und VBN
  • verbessertes nutzerfreundliches Park&Ride-Konzept
  • die Erweiterung von Park&Ride-Parkplätzen mit Shuttle-Verkehren und dafür die Prüfung der Zugänglichkeit des Bahngeländes über die Zufahrt Hemmstraße
  • effektive Sperrung des Bürgerparks
  • Schutz des alten Baumbestand am Torfkanals
  • effektivere Überwachung der Verkehrsregeln
  • verkehrslenkende Maßnahmen für die Ortsteile Bürgerweide und Weidedamm

Der Findorffer Beirat hatte diese Woche u.a. einen bereits ein ähnlich lautendes kurzfristiges Maßnahmenprogramm  zum Schutz der anliegenden Quartiere und des Bürgerparks verabschiedet.

Ziel muss es sein, bereits zur nächsten Osterwiese, die vom 12. bis zum 28. April 2019 stattfindet, den Kern der Maßnahmen umzusetzen,

 

Download
Dringlichkeitsantrag Verkehrskonzept Freimarkt Bürgerschaft (19/882 S)
2018-11-30_Drs-19-882 S_71416.pdf
Adobe Acrobat Dokument 66.2 KB

Ischa Parkplatzchaos


Freimarkt: Bürgerpark war »Park«platz

 

War ja Freimaak... für die Wohnquartiere an der Bürgerweide und den Bürgerpark waren das 2,5 Wochen Verkehrschaos und Auto-Tortour. Obwohl nur für Anlieger erlaubt, quetschten sich zum Bremer Freimarkt die Besucherfahrzeuge in die Wohnstraßen, parkten wild und quer Beet. Absperrungen und »Anlieger frei«-Schilder wurden systematsich ignoriert. Gleiches galt den Bürgerpark: hier wälzte sich eine Blechlawine in den Park. Geparkt wurde dann sogar auf den für den Autoverkehr gesperrten Spazierwegen. ...  Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsproblem.

 

Wir meinen: Hier muss umgehend gehandelt werden. Es braucht mehr Kontrollen rund um die Uhr, Falschparker müssen konsequent geahndet und ggf. auch abschleppt werden. Die Zufahrten zum Bürgerpark und zum Quartier Bürgerweide müssten zur Not gesperrt werden. Und: Es braucht ein echtes Verkehrskonzept für den Freimarkt und die Osterwiese. Gefordert ist besonders der Bremer Freimarkt als Veranstalter, der Senator für Wirtschaft als Genehmigungsbehörde sowie die Innenbehörde und das Ordnungsamt. Lesen Sie auch hier den aktuellen Artikel zum Parkchaos am Bürgerpark

 

Mehr dazu im Film und dem aktuellen Beitrag bei Radio Bremen

 

Bürgerlust statt Bürgerfrust: vor Ort mitmachen und einmischen


Aktuelle Termine Stadtteilbeirat Findorff

 

Die Stadtteilbeiräte sind in allen Fragen zu beteiligen, die im Stadtteil geplant sind oder durchgeführt werden: Stellungnahmen der Beiräte sind z.B. bei Fragen der Schul- und Kita-Entwicklung gefragt, aber auch bei Konzepten für Freiflächen. Die Stadtteilparlamente erhalten Akteneinsichts- und ein Informationsrecht gegenüber Behörden und städtischen Gesellschaften. Im Streitfall können die Beiräte Fragen bis in die Stadtbürgerschaft bringen. Neben ihren Globalmitteln verfügen die Beiräte seit Neuestem auch über sogenannte Stadtteilbudgets. Das neue Beirätegesetz stärkt die Informationsrechte der Beiräte und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Politik auf Stadtteilebene. Die Sitzungen des Beirats und seiner Fachausschüsse finden unterschiedlich häufig statt. Hier finden Sie alle aktuellen Termine der öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats Findorff und der Ausschüsse sowie die Tagesordnungen der anstehenden Sitzungen. mehr...

Buten un Bienen


Aktion »Autofreier Sonntag« zum Marathon

 

Auch jedes Jahr führte der Bremer Marathon durch Findorff. Und wie immer war die Stimmung großartig – besonders beim inoffiziellen Straßenfest an der Hemmstraße, zu dem Leben in Findorff und die Klimazone aufgerufen hatten. Durch den Marathon war die Hemmstraße fast einen Tag lang autofrei. Highlight war das Marathon-Aktionspicknick: Nachbarn stellten Tische und Stühle raus und nahmen die Straße in Beschlag, machten Musik und den Läufern Mut  - dieses Jahr unter dem Motto: Bienenfreundliches Findorff. Es gab selbstgemachten Findorfhonig der Marke "Buten und Bienen". Passend dazu war buten un binnen vor Ort und berichtet ausführlich aus Findorff.

 

Danke an alle die das Marathonfest in Findorff gefeiert haben - vor allem Rebecca und Tim, hier mehr im netten Film von buten un binnen

 

 

Mehr Grün auf's Dach:


Das Video zum Dachbesichtigungstag:

Spring (2016) - EVESENT - Happy Strings 7 (2018) - STUDIO WANTED - licensed under creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/

 

Das war unser »Dachbesichtigungstag«: Unter dem Motto »Wir steigen Euch aufs Dach« haben wir gemeinsam einige grüne Dächer in Findorff mit fachkundiger Führung der Firma Groenloof und des Garten- und Landschaftsbauverbandes besichtigt - mit spannenden Aus- und Einblicken und Erkenntnissen. Zum Beispiel: schon eine extensive Begrünung reduziert die Hitzebelastung enorm, erhöht die Lebensdauer eines Daches und bietet neuen Lebensraum für Insekten, um nur ein paar Vorteile zu nennen. Jetzt liegt der Ball beim grünen Umweltsenator, der die versprochende Gründachverpflichtung beim Bauen endlich auf den Weg bringen muss! Denn Grüne Dächer bieten nicht nur Lebensraum für Pflanzen und Tiere und helfen, die Folgen des Klimawandels wie Überhitzung und Starkregen in der Stadt abzumildern – sie wirken auch positiv auf das Klima im Haus und verlängern die Haltbarkeit eines Daches.

 

Lesen Sie auch die aktuellen Artikel im »Dächer sollen grüner werden« Weser Kurier und »Gründach als Modellprojekt« im Weserreport....

 

Der Dachbesichtigungstag war eine gemeinsame Veranstaltung von Klimazone-Findorff, Leben in Findorff, Bündnis grünes Bremen und der Bremer Umwelt Beratung e.V.

 

Findorfftunnel endlich sanieren


Beirat stellt Tunnel-Ultimatum

So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF

Der Beirat Findorff fordert den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Stadtentwicklung auf, die Neugestaltung des Findorfftunnels sofort anzugehen. Der Beirat erwartet einen Zeitplan, der die Beschlußlage in der Bürgerschaft und im Beirat umsetzt, das heisst vorrangig eine neue  farbliche Gestaltung und Beleuchtung sowie die Säuberung des Findorfftunnels beinhaltet. Dazu gehört auch eine künstlerische Aufwertung des Tunnels, die im Rahmen einer sicheren und sauberen Stadt, zur Vermeidung von Angsträumen, mit in die Planung einfließen soll, heisst es in einem gemeinsamen Beschluss des Beirates von dieser Woche.

 

SPD und Grüne hatten sich zuletzt Anfang 2017 in einem Bürgeschaftsbeschluß auf die Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Seit Jahren fordern wir, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt gemachten Vorschläge haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. mehr...

 

 

Buntes Programm in der Münchener Straße


Unser Video zum Findorffer Pflanzfest

Das war das Findorffer Pflanzfest 2018: Viele StadtgärtnerInnen in Aktion - anklicken und Video starten!

Die Initiative Leben in Findorff und das Projekt Klimazone Findorff haben gemeinsam mit dem Beirat Findorff und vielen Partnern zum dritten bunten Pflanzfest an die Münchener Straße eingeladen. Zum Frühlingsauftakt kamen über 30 fleissige StadtgärtnerInnen - übrigens bei bestem Pflanzwettter - und halfen dabei,  die Münchener Straße zum Start in den Frühling bunter und grüner zu gestalten. Freie Beetflächen und die bekannten »Findorffer Grünpoller« wurden neu und bunt bepflanzt. Die Initiatoren wollen mit der Aktion auch dazu beitragen, den grauen Straßenraum aufzuwerten und dafür sorgen, dass die als sogenannter Klimaboulevard gebaute Straße auch endlich einen echten Beitrag zur  Anpassung an der Klimawandel leistet. Mit dabei waren auch die Bremer Umweltberatung mit ihrer Beratung zur Fassadenbegrünung, Familien in Findorff (FiF) mit dem Projekt »Kinder in Stadt und Natur« und einer Büchertauschaktion, Bremen im Wandel und der BUND Bremen mit Informationen zum Thema Artenvielfalt in der Stadt.

 

Lesen Sie auch den Artikel im Weser Kurier und sehen Sie den Filmbeitrag bei buten un binnen. Hier mehr...

 

 

Stadtgespräch mit Staatsrat Ronny Meyer


Mehr Gründächer und Klimaprogramme für Stadtteile

Gast des ersten Stadtgesprächs im Klimacafe war Ronny Meyer, als Staatsrat verantwortlich für die Bereiche Umwelt, Natur und Klima in Bremen. Mit Ronny Meyer haben wir über Klimaschutzziele, aber auch über die Chancen von mehr Grün und lebenswerten Stadtteilen angesichts von mehr Verkehr und Bauboom in Bremen diskutiert. Ronny Meyer kündigte im Stadtgespräch an, mehr für Gründächer und den Baumschutz beim Bauen zu tun, außerdem sprach er sich angesichts der verfehlten Klimaschutzziele in Bremen für einen Kohleausstieg und für eigene Klimaprogramme auf Stadtteilebene aus. Mehr zu Ronny Meyer, zu den Plänen für mehr Grün beim Bauen und den Gästen des Stadtgesprächs hier...

Für neue ESPABAU-Wohnungen sollen geschützte Bäume gefällt werden


Dachbegrünung als Ausgleich gefordert

Die ESPABAU hat beantragt, für den Um- und Neubau an der Leipziger Straße 12 Bäume zu fällen. Angesichts der drohenden Baumverluste verlangt LiF, dass die ESPABAU - neben den gesetzlich erforderlichen Neupflanzungen - eine Dachbegrünung aus Ausgleich vorsieht. Die neu entstehenden Flachdächer sind dafür bestens geeignet. Gründächer kommen auch den BewohnerInnen direkt zu Gute, denn begrünte Dächer wirken wie eine Klimaanlage und kühlen im Sommer zum Beispiel das Gebäude.  ESPABAU will die beiden Mehrparteienhäuser (Leipziger - und Halberstädter Straße) um je sechs Wohneinheiten aufgestocken. Außerdem soll der dazwischen liegende Flachbau an der Dresdener Straße abgerissen und durch einen Neubau mit 18 Wohnungen ersetzt werden. Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde, wird erst jetzt klar, dass viele große Bäume für das Bauvorhaben an Leipziger/ Dresdner Straße fallen müssen. Mehr...

Es tut sich etwas am Findorffmarkt


Neues Restaurant am Marktbunker kommt

Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.
Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.

 

Im Bunker am Findorffmarkt soll ein neues Restaurant eröffnen, das mit seinem gastronomischen Angebot den Findorffmarkt bereichern wird. Im Inneren des 75 Jahre alten Marktbunkers werden außerdem rund 20 Musikprobenräume entstehen, wie der Weser Kurier kürzlich berichtete. Im Sommer 2018 soll der Bunkerausbau beendet sein. Der Bunker wird über die gesamte Länge zur Marktseite einen dreieinhalb Meter hohen gläsernen Anbau erhalten. Im Innenraum ist Platz für eine Küche und ein Lokal für rund 50 Gäste. Auf einer Außenterrasse mit Blick auf den Markt können dann ca. 50 weitere Gäste Platz finden. Wer das Restaurant betreibt und weitere Informationen. Mehr...