FINDORFF AKTUELL

Auftakt für Verkehrsentlastung und mehr Wohnqualität


Endlich erste Maßnahmen im Quartier Bürgerweide

In der Brandtraße in Findorff wurde jetzt das erste Tempo-30-Piktogramm angebracht, weitere im Quartier sollen folgen. Der Bremer Staatsrat für Bau und Verkehr, Jens Deutschendorf hatte sich mit Vertretern des Beirates und der Bürgerinitiative Bürgerweide getroffen, um sich höchstpersönlich ein Bild der Lage zu machen und über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu diskutieren. Deutschendorf kündigte weitere Maßnahmen zur Entlastung der Situation im Quartier an. Was der Findorffer Beirat und die Bürgerinitaitive fordern und weitere Informationen: mehr...

 

 

Es tut sich etwas am Findorffmarkt


Neues Restaurant am Marktbunker kommt

Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.
Hier direkt am Markt wird im Sommer 2018 ein neues Restaurant eröffnen.

 

Im Bunker am Findorffmarkt soll ein neues Restaurant eröffnen, das mit seinem gastronomischen Angebot den Findorffmarkt bereichern wird. Im Inneren des 75 Jahre alten Marktbunkers werden außerdem rund 20 Musikprobenräume entstehen, wie der Weser Kurier kürzlich berichtete. Im Sommer 2018 soll der Bunkerausbau beendet sein. Der Bunker wird über die gesamte Länge zur Marktseite einen dreieinhalb Meter hohen gläsernen Anbau erhalten. Im Innenraum ist Platz für eine Küche und ein Lokal für rund 50 Gäste. Auf einer Außenterrasse mit Blick auf den Markt können dann ca. 50 weitere Gäste Platz finden. Wer das Restaurant betreibt und weitere Informationen. Mehr...

 

 

Jetzt vor Ort in Findorff informieren!


Info-Veranstaltung: »Energie in Bürgerhand«

Die Bremer Energiegenossenschaft BEGeno informiert am Dienstag, den 19. September 2107 in Findorff über ihre erste Bürgerwindanlage. Die Windanlage in der Nähe von Verden in Langwedel ist bereits im Bau und soll Ende des Jahres fertig gestellt sein. Finanziert wird sie von Menschen aus der Region, die zur Energiewende beitragen und in diesen zinsarmen Zeiten ein paar Prozent Rendite erwirtschaften wollen. Noch können Interessierte Genossenschaftsanteile am Windpark erwerben. Der Betreiber dieser Bürger-Windanlage, die Bürger Energie Bremen eG. (BEGeno), informiert daher in einer öffentlichen Veranstaltung über »Energie in Bürgerhand« durch Bürgerenergiegenossenschaften und die Möglichkeit der finanziellen Beteiligung. 

Anmeldung sind erwünscht per E-Mail. Weitere Informationen unter: www.begeno.de

 

Beginn: 17:00 Uhr, Bistro Lilie, Hemmstraße 159, 28215 Bremen- Findorff. 

kleine galerie eichenbergerstraße: Ausstellungseröffnung am Freitag, den 6. Oktober 2017


Ausstellung: »Sehnsucht nach dem Anderswo«

 

»Sehnsucht nach dem Anderswo« präsentiert Arbeiten von Ingrid Kemnade, Ursula Häckell und Gisela Meyer-Strüvy in der »kleinen galerie eichenbergerstraße«  in Findorff! Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 6. Oktober 2017 um 19:00 Uhr sind alle Gäste herzlich eingeladen. Zu sehen bis Samstag 17. Dezember 2017. Mehr Informationen auch unter www.helgabusch.de 

 

kleine galerie eichenbergerstraße, Eichenberger Straße 62, 28215 Bremen, Telefon 04264 / 24 86. Geöffnet ist freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 14:00  bis 18:00 Uhr.

 

Stellungnahme der Interessengemeinschaft der Parzellenbewohner:


Wir lehnen die Bebauungspläne von Kleingärten ab!

Mit Verwunderung haben wir die Erklärungen der Bürgerschaftsfraktionen von SPD und CDU aufgenommen, Kleingartenflächen im Bremer Westen für den Wohnungsbau umwidmen zu wollen. Dies widerspricht dem erst 2015 beschlossenen, neuen Flächennutzungsplan, der hier planungsrechtlich eindeutig »Grünland« vorsieht und den bereits mit intensiver Bürgerbeteiligung fortgeschrittenen Plänen zum Naherholungspark Bremer Westen. Dies widerspricht auch allen bisher getroffenen Absprachen.

Die Kudella-Vereinbarung über die sogenannte »Bereinigung« der Flächen konnte von uns nicht verhindert werden. In ihrer Folge wurde die Wohnnutzung von Parzellen beendet und Kaisenhäuser abgerissen. Wir prognostizierten schon damals, dass dieses Vorgehen zu einem Brachfall von Parzellen und einer Verwilderung von Teilen des Gebietes führen würde und nicht, wie von den Befürwortern versichert wurde, zu einer Rückkehr zur klassischen kleingärtnerischen Nutzung, wie sie dort zuletzt vor 1944 bestanden hatte. Wir sollten Recht behalten und müssen heute den Verdacht äußern, dass die Beteiligten der Kudella-Vereinbarung es genau auf diese Entwicklung abgesehen hatten, um jetzt, 15 Jahre später, die heruntergekommenen Parzellengebiete zu Geld zu machen. 

 

Mit noch größerer Verwunderung haben wir die Erklärung des Landesverbands der Gartenfreunde in Person von Frau Birgit Drechsler vernommen, die noch vor der Politik(!) den Vorschlag zur Wohnbebauung einbrachte. Wir waren bisher der Ansicht, der Landesverband sei Schützer und Bewahrer kleingärtnerischer Interessen. Wenn nun dieser Verband große Parzellenflächen offenbar ungefragt und bereitwillig aufgibt, muss nach den Motiven gefragt werden. Es steht der Verdacht im Raum, dass hier hinter verschlossenen Türen ein »Deal« ausgehandelt wurde und der Landesverband der Kleingärtner die Parzellisten im Bremer Westen verkauft hat, um die bekannten Begehrlichkeiten der Politik von anderen Kleingartengebieten, wie auf dem Stadtwerder, abzulenken.

 

Als Interessengemeinschaft der Parzellenbewohner und Gartengrundstückseigentümer lehnen wir die Pläne zur Wohnbebauung auf Kleingartenland entschieden ab und empfehlen den Bremer Pachtgärtnern, sich ernsthaft über die Integrität des Vorstandes ihres Landesverbandes Gedanken zu machen.

 

Der Vorstand der Interessengemeinschaft der Parzellenbewohner und Gartengrundstückseigentümer e. V. 

Download
Pressemitteilung 08-2017.pdf
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Verfolgen Sie den aktuellen Stand der Meinungsdiskussion online auf »Gärtnern in Bremen«, dem Blog von Kleingärtnerin und Kaisenhausexpertin Kirsten Tiedemann, der kürzlich als »TOP Garten Blog 2017« ausgezeichnet wurde. www.kirstentiedemann.wordpress.com 

 

Background: Kirsten Tiedemann über die Waller Feldmark als Walles »Grüne Lunge«


»Keine Rechtsgrundlage für die Bebauung.«

Von den 16.000 Kleingärten in Bremen (Stadt) befinden sich 4.000 im Bremer Westen rechts und links vom Waller Fleet. Die Gartengrundstücke sind überwiegend im Besitz der Stadtgemeinde Bremen, ein kleiner Teil gehört privaten Eigentümern (»Bauernland«) und der Evangelischen Kirchengemeinde. Sie alle verpachten ihre Flächen teilweise seit 100 Jahren an Kleingartenvereine. Daneben befindet sich eine unbekannte Anzahl von sogenannten »Eigenlandparzellen« in Privatbesitz. Es gibt mehr als zehn Kleingartenvereine, in denen sich die Kleingärtner zur Verwaltung (Pachtzahlung/ gemeinsame Wasserversorgung/ Wegepflege usw.) zusammengeschlossen haben und zur Vertretung ihrer Interessen nach außen. Zur tatsächlichen Nutzung der Kleingärten in der Waller Feldmark gibt es unterschiedliche Angaben: Ein Bündel von Gründen führte dazu, dass in Bremen dem Landesverband der Gartenfreunde e.V. zufolge insgesamt etwa 350 Kleingärten ungenutzt brach liegen – viele davon im Bremer Westen. mehr...

»Zwischenruf« Nr. 7 von Rike Fischer über viele freie Kleingärten, die nur entdeckt werden müssen.


»Kleingärten nutzen, statt in Bauland umzuwandeln.«

Rike Fischer setzt sich seit Jahren für »urban gardening« und Bürgerbeteiligung ein – auch als Mitinitiatorin des »Findorffer Pflanzfestes«. Anlässlich der seitens der SPD neu entfachten Diskussion, Kleingartenflächen im Bremer Westen für den Wohnungsbau zu nutzen, hat sie sich ihre ganz eigenen Gedanken gemacht: Für sie sind diese Flächen kein potentielles Bauland, sondern ein riesiger Schatz, den es kreativ zu nutzen gilt, statt sie in Bauland umzuwandeln. mehr...

 

Rike Fischer ist Grafik-Designerin, Dozentin und Expertin für Wildblumen. Mit der Initiative »Bremen im Wandel« entwickelt sie Ideen für ein nachhaltiges Leben in der Stadt. mehr...

Die Saat geht auf


Sonnenblumen an der Münchener Straße

 

Sonnenblumen gegen den tristen, grauen Straßenraum in der Münchener Straße. Ein Ergebnis des Findorffer Pflanzfestes vom Frühjahr. AnwohnerInnen, der Findorffer Beirat und Leben in Findorff hatten aufgerufen, die Münchener Straße – eigentlich ein Modellprojekt für den zukünftsfähigen Straßenbau – grüner und bunter zu gestalten und damit attraktiver zu machen. Dank der Pflanzenspenden und »Pflanzenpaten« verwandeln sich viele der fast 50 Baumbeete in bunte blütenreiche Beete. Doch in der grauen Münchener Straße warten noch einige Flächen auf eine »bunte« Zukunft und das nächste Pflanzfest kommt bestimmt. Mehr Informationen zum Modellprojekt Münchener Straße hier...

Die vierte Ausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« ist in Vorbereitung.


Schwerpunkt: »Genussvolle Weihnachten in Findorff«

Die Winterausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN, das Magazin für Handel, Dienstleistung, Kultur und Politik im Stadtteil ist bereits in Vorbereitung. In der Winterausgabe heißt der thematische Schwerpunkt »Genussvolle Weihnachten in Findorff«. 

 

Sie möchten mit »Ihrer Anzeige« oder einem PR-Artikel in einem attraktiven redaktionellen Umfeld in der vierten Ausgabe dabei sein? Buchen Sie Ihre Anzeige online mit 10 % Rabatt. Oder wünschen Sie eine persönliche Beratung vor Ort über die zahlreichen Möglichkeiten, die Ihnen das Magazin werblich bietet? Rufen Sie uns einfach an unter Telefon 0421 / 5795552 oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Alle Infos unter www.findorff.info

Die Herbstausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« ist da.


Aus Findorff. Für Findorff.

Die Herbstausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN«, durch die auch www.findorffaktuell.de als ehrenamtliches Stadtteilportal ermöglicht wird, ist jetzt erschienen und wird momentan im Stadtteil über 11.000 mal verteilt. Erstmals gibt es einen thematischen Schwerpunkt: »Immobilien in Findorff«. 

 

Aus Findorff. Für Findorff: Jede Ausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« wird redaktionell und grafisch vor Ort direkt im Stadtteil produziert und in die Briefkästen der Findorffer Haushalte verteilt – mit Ausnahme der »WerbeverweigererInnen«. Sie haben kein Exemplar der Herbstausgabe erhalten, obwohl Sie Ihren Briefkasten nicht als WerbeverweigererIn gekennzeichnet haben? Bitte informieren Sie uns. mehr...

 

Wer sich Werbung in seinem Briefkasten verbittet, »FINDORFF GLEICH NEBENAN« aber dennoch haben möchte: Auch hinsichtlich der Verteilstellen, den sogenannten »Hotspots«, wurde »fett« zugelegt. Mittlerweile gibt es über 60 in und um Findorff. Danke an alle Beteiligten für die Unterstützung. Alle Infos unter www.findorff.info

 

Sie sind nicht vor Ort oder haben noch kein Exemplar erhalten?


Die aktuelle Ausgabe online als E-Paper lesen!

Sie sind nicht vor vor Ort in Findorff oder haben die  Herbstausgabe als gedrucktes Exemplar leider verpasst? Sie können alle Ausgaben von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« überall und jederzeit online lesen. Klicken Sie einfach auf »vergrößern« und erfahren Sie die neuesten Neuigkeiten über Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil – wo immer Sie auch gerade sind. Mehr Infos auch unter

www.findorff.info

 

»Zwischenruf« Nr. 8 von Petra Niemann über Leerstände von Immobilien in Findorff


» Eigentum verpflichtet längst zu nichts mehr ! «

Die Immobiliensituation in allen großen Städten ist angespannt – auch in Bremen. Die Preise in den angesagten Lagen explodieren und es wird immer schwieriger Wohnraum und Gewerbeflächen zu finden, die bezahlbar sind. Petra Niemann, hat bei sich vor Ort in Findorff aber zugleich noch eine weitere Entwicklung festgestellt. Sie fragt »Wieso stehen eigentlich noch Häuser und Gewerbeflächen leer, verfallen und werden nicht gepflegt ?« Die Galeristin weist darauf hin, das Eigentum verpflichtet und BesitzerInnen ihre Immobilien nicht verkommen lassen sollten, sondern stattdessen unbedingt leerstehende Häuser und Wohnungen den Menschen zu fairen Mieten zur Verfügung stellen sollten. mehr...

 

Petra Niemann ist Inhaberin der Galerie »Kunst-Flash«; bis vor kurzem ansässig in der in der Münchener Straße. Sie sucht nach der Kündigung selbst neue Flächen für ihre Galerie. Wer also günstigen Gewerberaum hat: Bitte melden! mehr...

Nach Kritik: Am »Klimaboulevard« wird nun doch klimagerecht gebaut


Neubau »Münchner Bogen« bekommt Gründach

Das 5-stöckige Wohnhaus »Münchner Bogen« liegt direkt am  »Klimaboulevard« Münchener Straße © Justus Grosse GmbH, bearbeitet
Das 5-stöckige Wohnhaus »Münchner Bogen« liegt direkt am »Klimaboulevard« Münchener Straße © Justus Grosse GmbH, bearbeitet

Die In Findorff entstehenden Neubauprojekte von Investor Justus Grosse bekommen jetzt doch grüne Dächer. Die beiden großen Wohngebäude »Münchner Bogen« an der Münchener Straße und »Findorffer Tor« an der Hemmstraße waren ursprünglich ohne eine Dachbegrünung geplant. Vertreter der Justus Grosse Projektentwicklung GmbH versprachen auf der Findorffer Beiratssitzung Ende der Woche, sowohl das Bauvorhaben »Findorffer Tor« als auch das Projekt »Münchner Bogen« jeweils mit einem Gründach zu bauen. Das 5-stöckige Wohnhaus liegt direkt am »Klimaboulevard« Münchener Straße. Leben in Findorff begrüßt, dass das große Flachdach der beiden Wohngebäude jetzt doch begrünt werden. Gerade im bereits dicht bebauten Stadtteil Findorff sind begrünte Dächer für den Klimaausgleich sehr sinnvoll. mehr...

 

Der Weserreport kritsierte die fehlende Bereitschaft, klimafreundlich zu bauen. hier mehr

 

Die Tageszeitung taz dazu: Grosses Klimasünde. mehr...

Deutschlands ältestes Krimifestival feiert Jubiläum


20. Prime Time – Crime Time vom 13.9. bis 1.10.2017

 

Das Bremer Krimifestival »Prime Time – Crime Time« hat Geburtstag! Es ist Deutschlands ältestes Krimifestival seiner Art. Zum nun schon zwanzigsten Mal wird in – diesmal sogar drei Wochen – ein abwechslungsreiches, kriminalistisches Programm mit Lesungen, Theater, Musik und mehr an spannenden Orten in ganz Bremen und Bremerhaven geboten. mehr...

Mehr tun gegen Klimawandel und Starkregen


Klimapreisträgerin: Neubau mit Dachbegrünung

Dr. Kollmann mit Senator  Lohse bei der Preisverleihung  (c) energiekonsens
Dr. Kollmann mit Senator Lohse bei der Preisverleihung (c) energiekonsens

»Das neue Wohngebäude »Münchner Bogen« soll nun doch mit Dachbegrünung gebaut werden. »Das ist eine gute Nachricht  für Findorff und für das Stadtklima«, so Dr. Steffi Kollmann, Trägerin des Bremer Klimaschutzpreises 2017. Kollmann, selbst Findorfferin, hält es für wichtig, dass alle größeren Neubauten in dicht bebauten Stadtteilen ein grünes Dach bekommen müssen. Begrünte Dächer sind wie eine natürliche Klimaanlage. Sie halten Niederschläge zurück, wirken Temperatur ausgleichend und erschließen gerade in dicht bebauten Stadtgebieten neue Freiräume. Auf flachen Dächern könnten heute mit einer Dachbegrünung fast 100 Prozent des Regenwassers zurückgehalten werden. Das sei gut fürs Stadtklima und entlaste die Stadt im Starkregenfall, so Dr. Kollmann. Das neue Wohnhaus »Münchner Bogen« liege direkt an der »klimaangepasst« gebauten Münchener Straße. Das war sicher ein weiteres Argument für Justus Grosse, auf dem Flachdach des neuen Wohnhauses ein Gründach noch nachträglich vorzusehen, so Steffi Kollmann.

 

Die Findorfferin Steffi Kollmann ist Träger des Bremer Klimaschutz-Preises 2017. Frau Kollmann, die an der Hochschule Bremen arbeitet, hat den Preis für ihr langjähriges Engagement in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit erhalten. 

 

Weitere Informationen und ein Interview mit der Klimaschutzreisträgerin: mehr...

Jetzt beteiligen an der Lärm-Belastungs-Analyse


Online melden: gemeinsam gegen Lärm in Findorff

Im Rahmen des Ausbaus des Containerhafens JadeWeserPort wird es zu einer Zunahme an Schienen-Verkehr kommen – und dadurch zu mehr Lärm. Der Bund macht derzeit eine Lärm-Belastungs-Analyse, bei auch die Beteiligung der betroffenen FindorfferInnen immens wichtig ist! Je mehr Meldungen abgeben »Ja, ich fühle mich durch Schienen-Lärm gestört«, desto besser werden die Schutzmaßnahmen. Es geht ganz einfach: Man geht online auf www.laermaktionsplanung-schiene.de und registriert sich, füllt einen kleinen Multiple-Choice Fragebogen aus (Wann stört der Lärm. Was stört genau usw. …). Dann bekommt man für seinen Wohnort eine Karte angezeigt, mit Lärmquellen wie beispielsweise Eisenbahntrassen oder Autobahnzubringer. Jetzt noch den Fragebogen ausfüllen und abschicken – und das war es. Um eine rege Beteiligung wird gebeten, damit wir alle bessere Lärmschutzmaßnahmen bekommen. mehr...

»Findorff aktuell« präsentiert: digital exhibitions


Benjamin Eichler: »Frieden im Krieg«

© Benjamin Eichler
© Benjamin Eichler

Wären da nicht die militärischen Grenzposten an den Zugangsstraßen der Stadt, es wäre wohl alles so wie immer. Es sind die ersten Frühlingstage im Jahr 2015. In der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine verlagert sich das Leben langsam aus den Wohnungen und Häusern raus auf die Straßen und Gärten der Stadt. Fröhliches Kinderlachen und der Duft von eingelegtem Grillfleisch schwebt über allem. Im Programm des staatlichen Fernsehsenders ein anderes Bild: Russische Panzer und Videos von abgefeuerten Raketen, untermalt von dröhnenden Posaunenklängen, flimmern hier. Die Konfliktzone liegt etwa 150 km von Sumy – zu weit weg, um es mit eigenen Augen zu sehen, zu nah dran, um es zu vergessen. »Frieden im Krieg« ist eine Fotoreportage von Benjamin Eichler. Der Bremer Fotojournalist war zehn Tage in der Region unterwegs, um sich ein eigenes Bild zu machen. Eichler ist 28 Jahre alt, lebt und arbeitet in Findorff und studierte internationale Fachjournalistik an der Hochschule Bremen. mehr...

 

»Frieden im Krieg« © Benjamin Eichler
»Frieden im Krieg« © Benjamin Eichler

Altes Pumpwerk: Kultur trifft Technik


Abwechslungreiches Programm im 2. Halbjahr 2017

Auch im 2. Halbjahr 2017 bietet das Alte Pumpwerk ein vielseitiges Programm. Vocal Jazz bietet das Duo »Kalís«. Feinfühlig und zart erzeugen Katrin Rumberg und Lisa Wulff eine musikalische Welt von klanglicher Schönheit und Harmonie.  Im Oktober treten die »Zollhausboys« featuring Pago Balke und Gerhard Stengert. Sie präsentieren Songs und Kabarett aus Aleppo, Kobani, Bremen und Kabul. An insgesamt vier Terminen im November und Dezember geht es im Alten Pumpwerk feurig-temperamentvoll zu: Studiernde der Hochschule für Künste führen mit »Carmen« einen echten Klassiker der Operngeschichte auf. Mit viel Spielfreude und Lust, eine etwas ungewöhnliche Inszenierung auf die Bühne zu bringen, eröffnen sie dem Publikum einen überraschenden Zugang zu Georges Bizet‘s Meisterstück. Die »Herminas« sind ein charmantes Gesangstrio für alle Fälle! Im Dezember präsentieren sie in der Vorweihnachszeit musikalische Präsente und »Geschenke« jeglicher Art. Lassen Sie sich beschenken mit einem wohl abgestimmten Mix aus Weihnachtsliedern und Evergreens; humorvoll und mit kleinen Showeinlagen vorgetragen, a capella oder mit dem Akkordeon begleitet.

Auch diesmal bietet der »Tag des offenen Denkmals« am 10. September 2017 ein buntes Programm. 

Führungen durch die Maschinenhalle, die Ausstellung und den unterirdischen Kanal gibt es ca. jede volle Stunde. Für das 2. Halbjahr 2017 gibt es ein druckfrisches Programmheft, das demnächst  an zahlreichen Verteilerstellen in Bremen ausliegen wird. Ausführliche Infos unter www.altespumpwerk.de.

Mehr Infos? Klicken Sie auf das Plakatmotiv.


Radio Bremen berichtet in »buten un binnen« über den Findorffmarkt


»Mehr tun, damit der Markt attraktiver wird.«

Findorffmarkt »Next Generation«: MarktsprecherInnen Marie Pigors und Rolf Süss, Foto © Mathias Rätsch
Findorffmarkt »Next Generation«: MarktsprecherInnen Marie Pigors und Rolf Süss, Foto © Mathias Rätsch

 

»Leben in Findorff« stellte das Thema bereits 2016 in den Mittelpunkt. mehr... Jetzt berichtet auch »buten und binnen« in der neuen Serie »Schwerer Stand für Bremer Märkte« in der ersten Folge über den Findorffmarkt und über die Situation weiterer Wochenmärkte in Bremen: Die verlieren schleichend an Attraktivität. Der verantwortliche Großmarkt Bremen jedenfalls sucht händeringend neue Marktbeschicker. Denn den Wochenmarktbetreibern fällt es schwer, Nachwuchs zu finden. Gegen das Angebot der Billig-Supermärkte, von Mega-Einkaufszentren und des Internethandels kommen die Händler immer seltener an. Der Erfolg eines Marktes hängt von vielen Faktoren ab und bedarf eines guten Zusammenspiels aller Akteure. Statt Verbote müssten Anreize her, den Findorffmarkt wieder attraktiver zu machen und neue Marktstände für den Markt zu gewinnen. »Leben in Findorff« fordert vom Senat in einem 6 Punkte Programm mehr zu tun für die Verbesserung der Attraktivität des Findorffmarktes und der Märkte in Bremen als den Handelsplatz für Produkte der ländlichen Regionen Bremens. Starten Sie das Video

 

 

Neue Ideen für die Stadt


Grünes Hochhaus für die Plantage

Der Bürgerschaftsabgeordnete Robert Bücking baut mit beim grünen Hochhaus
Der Bürgerschaftsabgeordnete Robert Bücking baut mit beim grünen Hochhaus

Leben in Findorff hat auf dem Stadtkongress »Stadt neu denken«  Ideen für ein Findorff im Jahr 2030  entwickelt: Ein grünes Hochhaus für die Plantage, eine Energieversorgung nur mit Sonne und Wind, eine Straßenbahn und ein Findorff-Bahnhof mit eigener Haltestelle. Statt immer mehr Grünflächen zu bebauen, brauchen wir neue Ideen für die wachsende Stadt. Das sieht auch Bürgermeister Sieling so: »Wir müssen nicht immer bei drei Geschossen bleiben, es dürfen auch mal fünf oder sechs sein«, sagte Sieling im Weserkurier. Wir können es uns nicht leisten, wertvolle Areale mitten in der Stadt ungenutzt zu lassen. Bilder des Stadtkongresses und wie sich die Stadtplaner die Plantage künftig vorstellen, zeigen erste Skizzen. mehr...

 

Was halten Sie von einem grünen Hochhaus für die Plantage?  Wir freuen uns auch auf Ihre Meinung im Gästebuch.

Bundesweite Studie veröffentlicht


Greenpeace fordert Straßenbahn nach Findorff

Das Straßenbahnnetz nach Findorff zu erweitern, das fordert ein bundesweites Verkehrsgutachten der Umweltorganisation Greenpeace. Im neuen »Städte Ranking nachhaltige Mobilität« landet Bremen auf Platz fünf. Kritisiert wird hier vor allem die »dürftige Anbindung städtischer Bereiche an den schienengebundenen Nahverkehr«. Stadtgebiete wie Findorff müssten unbedingt an die Straßenbahn angebunden werden.

Findorff ans Straßenbahnnetz anzuschließen wurde immer wieder diskutiert. Im Verkehrsentwicklungsplan findet sich allerdings keine Ausbauplanung mehr – angeblich rentiere sich ein Ausbau nicht. Dabei hatte die BSAG bis dahin immer eine »straßenbahnwürdige Nachfrage in Findorff« bestätigt und die Findorfflinie auch konkret geplant. Wir zeigen, wo eine mögliche Straßenbahnlinie verlaufen soll und viele Bilder aus vergangenen Straßenbahnzeiten. mehr...

 

 

Gewobabauprojekte in der FAZ


Findorffer Bauprojekte bundesweit beachtet

Die Gewoba baut in Findorff bezahlbare Wohnungen mit e-Carsharing  (c) Gewoba
Die Gewoba baut in Findorff bezahlbare Wohnungen mit e-Carsharing (c) Gewoba

 

In direkter Nachbarschaft des ersten Passivhauses in Findorff plant die Gewoba jetzt einen weiteren Neubau. Auf einem Grundstück zwischen Utbremer Ring und Kissinger Straße gegenüber dem Recycling-Hof entstehen 28 öffentlich geförderte, günstige Mietwohnungen. Der Neubau wird energieffizient sein und mit einem vorbildlichem Mobilitätskonzept inklusive Carsharing mit Elektro-Autos ausgestattet. Die Findorffer Bauprojekte haben jetzt auch bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet ausführlich über die vorbildlichen Projekte und lobt insbesondere den Passivhausneubau an der Kissinger Straße. Tenor: Günstiges Wohnen in neuen Häusern muss keine Illusion bleiben. Wir meinen: Recht haben die Frankfurter Fachjournalisten. mehr...

 

 

Mit Durchblick!


Findorfftunnel wird aufgewertet

So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF

SPD und Grüne haben sich auf eine Initiative zur Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Danach soll das unattraktive Brückenbauwerk zwischen Findorff und der Innenstadt umgestaltet werden. Geplant sind insbesondere eine attraktive farbliche Gestaltung, eine verbesserte Beleuchtung, eine sichere Verkehrswegeführung und eine Neugestaltung der Tunneleingangsbereiche und der davor liegenden Freiflächen. Leben in Findorff begrüßt die Pläne sehr. Seit Jahren fordern wir, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt gemachten Vorschläge haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. mehr...

 

 

Findorffer BEGeno wird die erste Bürgerwindanlage im Raum Bremen bauen und betreiben


Jetzt beschlossen: erstes Bürgerwindrad kommt!

Pressebild © Kerstin Rolfes
Pressebild © Kerstin Rolfes

Die Findorffer Energiegenossenschaft BEGeno wird die erste Bürgerwindanlage im Raum Bremen überhaupt bauen und betreiben. Das hat die BEGeno-Generalversammlung am Donnerstagabend beschlossen. Die neue Windanlage gehört zum Windpark Giersberg-Ost bei Langwedel (Kreis Verden) und wird im Herbst 2017 in Betrieb gehen. BEGeno bietet ab sofort die Möglichkeit, sich als Mitglied an der neuen Bürgerwindanlage zu beteiligen. Das lohnt sich: Die auf 20 Jahre angelegten Energieprojekte der BEGeno sollen solide Renditen erwirtschaften - mehr als die Banken zur Zeit bieten können. mehr...

Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Seniorenvertreterin


Lesenswert: SeniorInnen haben den »Durchblick«

Die Landesseniorenvertretung Bremen vertritt die Interessen der ca. 180.000 SeniorInnen (60 Jahre alt und älter) im Lande Bremen und auf Bundesebene. Sie besteht aus der Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen und dem Seniorenbeirat der Seestadt Bremerhaven. Die Wahrnehmung aller Aufgaben erfolgt ehrenamtlich und unabhängig. Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Vertreterin für unseren Stadtteil. Ihr Anliegen, neben vielen anderen Themen, für die sie sich engagiert: »Gemeinschaftliches Wohnen zur Miete im Alter«, denn sie ist überzeugt: Viele SeniorInnen leben allein in Findorff und möchten gern gemeinschaftlich im Alter leben. Wer sich auch für das Thema Interessiert und sich mit ihr zum Beispiel über Erfahrungen oder gute Ideen austauschen möchte, kontaktet die Findorffer Seniorenvertreterin auf kurzen Wegen über Kontakt. Außerdem ist für nächstes Jahr ein Stammtisch geplant. Wer sich über weitere für SeniorenInnen relevante Themen informieren möchte, dem empfieht Johanne Thurn die Nachrichten für SeniorInnenn im »Durchblick«, den man sich monatlich kostenlos im Internet herunterladen kann. Die aktuelle sowie alle vorherigen Ausgaben des »Durchblick« gibt es als Download kostenlos unter www.seniorenlotse.bremen.de