FINDORFF AKTUELL

Freitag, den 28. Juli 2017: Findorffs schönster Biergarten hat Geburtstag


Zehn Jahre Port Piet am Torfhafen: Jetzt wird gefeiert!

Freuen Sie sich auf Live Musik aus Madagaskar mit »RAOKY«, ein großes »African Barbecue«, Cocktails und vieles mehr...

 

Beginn: 18:00 Uhr; Port Piet, Am Torfhafen / Ecke Bürgerpark, 28215 Bremen, Ansprechpartner: Dr. Georg Meyer, Tel. 0170 / 710 60 56, E-Mail und  Thorsten Groß, Telefon 0173 / 346 72 49, E-Mailwww.portpiet.de

  

Dritte Ausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« kommt


Thema als Schwerpunkt: »Immobilien in Findorff«

Die Herbstausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN, durch die auch www.findorffaktuell.de als ehrenamtliches Stadtteilportal ermöglicht wird, erscheint Anfang September 2017. Wichtig: Vorgezogener Anzeigenschluss für Inserenten ist der 1. August 2017. Erstmals gibt es einen thematischen Schwerpunkt: »Immobilien in Findorff«. Sie möchten mit »Ihrer Anzeige« oder einem PR-Artikel in einem attraktiven redaktionellen Umfeld in der dritten Ausgabe dabei sein? Buchen Sie Ihre Anzeige online mit 10 % Rabatt. Oder wünschen Sie eine persönliche Beratung vor Ort?

 

Rufen Sie uns einfach an unter Telefon 0421 / 5795552 oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Alle Infos unter www.findorff.info

FINDORFF GLEICH NEBENAN


Sommerausgabe online als E-Paper lesen!

Sie sind nicht vor vor Ort in Findorff oder haben die  Sommerausgabe als gedrucktes Exemplar leider verpasst? Sie können die Sommerausgabe und die Erstausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« überall und jederzeit online lesen. Klicken Sie einfach auf »vergrößern« und erfahren Sie die neuesten Neuigkeiten über Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil – wo immer Sie auch gerade sind. mehr...

Jetzt auch präsent an 60 statt bisher 15 Hotspots in ganz Findorff © Dagmar Röpke, ps promotion
Jetzt auch präsent an 60 statt bisher 15 Hotspots in ganz Findorff © Dagmar Röpke, ps promotion

»Zwischenruf« Nr. 7 von Rike Fischer über viele freie Kleingärten, die nur entdeckt werden müssen.


»Kleingärten nutzen, statt in Bauland umzuwandeln.«

Rike Fischer setzt sich seit Jahren für »urban gardening« und Bürgerbeteiligung ein – auch als Mitinitiatorin des »Findorffer Pflanzfestes«. Anlässlich der seitens der SPD neu entfachten Diskussion, Kleingartenflächen im Bremer Westen für den Wohnungsbau zu nutzen, hat sie sich ihre ganz eigenen Gedanken gemacht: Für sie sind diese Flächen kein potentielles Bauland, sondern ein riesiger Schatz, den es kreativ zu nutzen gilt, statt sie in Bauland umzuwandeln. mehr...

Deutschlands ältestes Krimifestival feiert in diesem Jahr Jubiläum


In Vorbereitung: die 20. Prime Time – Crime Time

 

Es ist Deutschlands ältestes Krimifestival seiner Art und 2017 wird die Prime Time Crime Time 20 Jahre alt. Laut Organisatorin Perdita Krämer gibt es zum Jubiläum viele Überraschungen – und vielleicht auf den letzten Metern doch noch eine Lesung in Findorff? Zu den Überraschungen  zählt »Alis Krimi-Club« – ein neues Showkonzept von Jürgen Alberts, das in Zusammenarbeit mit dem bremer kriminal theater entsteht und erstmalig am Donnerstag, den 14. September 2017 um 20 Uhr als Eröffnungsveranstaltung des Krimifestivals Prime Time - Crime Time im bremer kriminal theater zu sehen sein wird. Eine Krimi-Show, bei der auch die Zuschauer aktiv mitwirken können. Eine bunte Mischung aus Lesung, Talk-Show, Krimi-Quiz und »Real Crime« – und das mit »Bremen-Bezug«. Sozusagen ein »Kessel Krimi«. Dafür wurde jetzt ein Crowdfunding Projekt gestartet, in dessen Startphase ganz viel Feedback gesammelt werden soll. Bitte über die sozialen Netzwerke verbreiten www.startnext.com/aliskrimi-club. Die Prime Time Crime Time startet am 13. September. Es lohnt sich die Anmeldung für den Newsletter. mehr...

Jugendfreizeitheim Findorff


Sommerferien 2017: das Ferienprogramm im »Freizi«.

Jugendfreizeitheim Findorff
Bildnachweis: »Glückliches Gesicht in der Mitte« © BelleMedia, www.shutterstock.com

Nicht nur Jugendliche aus Findorff besuchen das »Freizi«, sondern auch aus anderen Stadtteilen nutzen viele Jugendliche das Haus. Warum? Ganz klar: Die Angebote können sich sehen lassen. Auch 2017 gibt es wieder ein Sommerprogramm, das von Juni bis Anfang August mit vielen Aktivitäten einlädt mitzumachen. mehr...

Jetzt beteiligen an der Lärm-Belastungs-Analyse


Online melden: gemeinsam gegen Lärm in Findorff

Im Rahmen des Ausbaus des Containerhafens JadeWeserPort wird es zu einer Zunahme an Schienen-Verkehr kommen – und dadurch zu mehr Lärm. Der Bund macht derzeit eine Lärm-Belastungs-Analyse, bei auch die Beteiligung der betroffenen FindorfferInnen immens wichtig ist! Je mehr Meldungen abgeben »Ja, ich fühle mich durch Schienen-Lärm gestört«, desto besser werden die Schutzmaßnahmen. Es geht ganz einfach: Man geht online auf www.laermaktionsplanung-schiene.de und registriert sich, füllt einen kleinen Multiple-Choice Fragebogen aus (Wann stört der Lärm. Was stört genau usw. …). Dann bekommt man für seinen Wohnort eine Karte angezeigt, mit Lärmquellen wie beispielsweise Eisenbahntrassen oder Autobahnzubringer. Jetzt noch den Fragebogen ausfüllen und abschicken – und das war es. Um eine rege Beteiligung wird gebeten, damit wir alle bessere Lärmschutzmaßnahmen bekommen. mehr...

»Findorff aktuell« präsentiert: digital exhibitions


Benjamin Eichler: »Frieden im Krieg«

© Benjamin Eichler
© Benjamin Eichler

Wären da nicht die militärischen Grenzposten an den Zugangsstraßen der Stadt, es wäre wohl alles so wie immer. Es sind die ersten Frühlingstage im Jahr 2015. In der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine verlagert sich das Leben langsam aus den Wohnungen und Häusern raus auf die Straßen und Gärten der Stadt. Fröhliches Kinderlachen und der Duft von eingelegtem Grillfleisch schwebt über allem. Im Programm des staatlichen Fernsehsenders ein anderes Bild: Russische Panzer und Videos von abgefeuerten Raketen, untermalt von dröhnenden Posaunenklängen, flimmern hier. Die Konfliktzone liegt etwa 150 km von Sumy – zu weit weg, um es mit eigenen Augen zu sehen, zu nah dran, um es zu vergessen. »Frieden im Krieg« ist eine Fotoreportage von Benjamin Eichler. Der Bremer Fotojournalist war zehn Tage in der Region unterwegs, um sich ein eigenes Bild zu machen. Eichler ist 28 Jahre alt, lebt und arbeitet in Findorff und studierte internationale Fachjournalistik an der Hochschule Bremen. mehr...

 

»Frieden im Krieg« © Benjamin Eichler
»Frieden im Krieg« © Benjamin Eichler

Themenwoche in der ARD »Woran glaubst Du?«


Rike Fischer von »Leben in Findorff« glaubt an ...

 

Die Themenwoche in der ARD vom 11. bis 17. Juni 2017 fragt: »Woran glaubst Du?« Bei Radio Bremen hat man diese Frage abgewandelt und fragt in der buten un binnen Wochenserie »Woran glauben BremerInnen?« Mit dabei ist Rike Fischer von »Leben in Findorff«! Sie glaubt, dass es total wichtig ist, im Einklang mit der Natur zu leben und bezieht selbst ganz viel Kraft aus der Natur. Diese Kraft schenkt Rike Fischer der Natur jeden Tag zurück. Sie pflanzt Wildblumen am Straßenrand und ermutige alle Leute, möglichst viele Wildblumen für die Insekten zu pflanzen, so dass wir möglichst viel Artenvielfalt hier in der Stadt Bremen haben – und hat in diesem Zusammenhang auch unseren aktuellen Zwischenruf »Kleingärten nutzen, statt in Bauland umzuwandeln« verfasst. Starten Sie das Video.

Background: Kirsten Tiedemann über die Waller Feldmark als Walles »Grüne Lunge«


»Keine Rechtsgrundlage für die Bebauung.«

Von den 16.000 Kleingärten in Bremen (Stadt) befinden sich 4.000 im Bremer Westen rechts und links vom Waller Fleet. Die Gartengrundstücke sind überwiegend im Besitz der Stadtgemeinde Bremen, ein kleiner Teil gehört privaten Eigentümern (»Bauernland«) und der Evangelischen Kirchengemeinde. Sie alle verpachten ihre Flächen teilweise seit 100 Jahren an Kleingartenvereine. Daneben befindet sich eine unbekannte Anzahl von sogenannten »Eigenlandparzellen« in Privatbesitz. Es gibt mehr als zehn Kleingartenvereine, in denen sich die Kleingärtner zur Verwaltung (Pachtzahlung/ gemeinsame Wasserversorgung/ Wegepflege usw.)zusammengeschlossen haben und zur Vertretung ihrer Interessen nach außen. Zur tatsächlichen Nutzung der Kleingärten in der Waller Feldmark gibt es unterschiedliche Angaben: Ein Bündel von Gründen führte dazu, dass in Bremen dem Landesverband der Gartenfreunde e.V. zufolge insgesamt etwa 350 Kleingärten ungenutzt brach liegen – viele davon im Bremer Westen. mehr...

Wunderbare Operngala zum Jubiläum


20 Jahre »Altes Pumpwerk e.V.« in Findorff

1997 gründeten ehemalige Mitarbeiter der Bremer Stadtentwässerung den gemeinnützigen Verein »Altes Pumpwerk e.V.«, um das stillgelegte Findorffer Pumpwerk vor dem Abriss zu retten – und damit ein Stück Industriegeschichte vor dem Verschwinden zu bewahren. Wer hätte damals gedacht, dass in der stillgelegten Pumpenhalle einmal Opernarien erklingen würden? Im Rückblick betrachtet war es eine wirklich herausragende Leistung, das historische Bauwerk und die technischen Anlagen in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten und vor Ort eine Ausstellung aufzubauen, die den BesucherInnen die Geschichte und heutige Arbeit der Stadtentwässerung hautnah vermittelt. In ehrenamtlicher Arbeit entstand nicht nur ein in Deutschland einmaliges Technikmuseum, sondern zugleich auch eine Veranstaltungsstätte, in der wie selbstverständlich Kultur auf Technik trifft – vom Jazzkonzert über Comedy bis zur Theaterinszenierung. Was vor 20 Jahren als Initialazündung mit einer Gruppe von aktiven »Abwasserveteranen« mit großem Engagement und vollem Einsatz für die Planung und Realisation begann, schafft zwei Jahrzehnte später einen hervorragenden  Anlass diese Erfolgsgeschichte noch einmal Revue passieren zu lassen und natürlich dieses Jubiläum ausführlich zu feiern. Zum  20. Geburtstag des Vereins gab es daher am 20. Juni 2017 eine festliche Operngala; ausgerichtet durch die Hochschule für Künste Bremen. mehr...

   

Altes Pumpwerk: Kultur trifft Technik


Abwechslungreiches Programm im 2. Halbjahr 2017

Auch im 2. Halbjahr 2017 bietet das Alte Pumpwerk ein vielseitiges Programm. Gleich zum Auftakt im August gibt es einen Kabarettabend der Extraklasse: Christine Schütze beschäftigt sich mit der Liebe und den Worten, dem Alltag und den Sprachhülsen, mit Deutschland und seiner jungen Generation, die alles kann, aber nichts wirklich muss. Vocal Jazz bietet das Duo »Kalís«. Feinfühlig und zart erzeugen Katrin Rumberg und Lisa Wulff eine musikalische Welt von klanglicher Schönheit und Harmonie.  Im Oktober treten die »Zollhausboys« featuring Pago Balke und Gerhard Stengert. Sie präsentieren Songs und Kabarett aus Aleppo, Kobani, Bremen und Kabul. An insgesamt vier Terminen im November und Dezember geht es im Alten Pumpwerk feurig-temperamentvoll zu: Studiernde der Hochschule für Künste führen mit »Carmen« einen echten Klassiker der Operngeschichte auf. Mit viel Spielfreude und Lust, eine etwas ungewöhnliche Inszenierung auf die Bühne zu bringen, eröffnen sie dem Publikum einen überraschenden Zugang zu Georges Bizet‘s Meisterstück. Die »Herminas« sind ein charmantes Gesangstrio für alle Fälle! Im Dezember präsentieren sie in der Vorweihnachszeit musikalische Präsente und »Geschenke« jeglicher Art. Lassen Sie sich beschenken mit einem wohl abgestimmten Mix aus Weihnachtsliedern und Evergreens; humorvoll und mit kleinen Showeinlagen vorgetragen, a capella oder mit dem Akkordeon begleitet.

Auch diesmal bietet der »Tag des offenen Denkmals« am 10. September 2017 wieder ein buntes Programm. Führungen durch die Maschinenhalle, die Ausstellung und den unterirdischen Kanal gibt es ca. jede volle Stunde. Für das 2. Halbjahr 2017 gibt es ein druckfrisches Programmheft, das demnächst  an zahlreichen Verteilerstellen in Bremen ausliegen wird. Ausführliche Infos unter www.altespumpwerk.de.

 

Mehr Infos? Klicken Sie auf das Plakatmotiv.


Ausstellung in der kleinen galerie eichenbergerstraße: Freitag, den 9. Juni bis Samstag 5. August 2017


»Wind of Change«: Newspaperwalls & Metallobjekte

 

»Wind of Change« zeigt Newspaperwalls von Klaus Friedrich Günther und Metallobjekte von Kornelia Kirschner-Liss. Die Arbeiten von Klaus Friedrich Günther tauchen in die rätselhaften Welten und Überlagerungen – Newspaperwalls – prähistorischer Bilder ein, vielschichtig übermalt, sichtliche aber rätselhafte Bezüge von Bildelementen, in die man sich hineinvertiefen kann. Daneben präsentieren sich die Schmiedearbeiten von Kornelia Kirschner-Liss, die durch den Gegensatz zwischen dem widerständigen Material Eisen/Stahl und der Leichtigkeit eines »spiraligen Fadens« die von archaischen Anfängen wehenden Ahnungen spüren lassen. Mehr Informationen auch unter www.helgabusch.de 

 

kleine galerie eichenbergerstraße, Eichenberger Straße 62, 28215 Bremen, Telefon 04264 / 24 86. Geöffnet ist freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 14:00  bis 18:00 Uhr.

 

Radio Bremen berichtet in »buten un binnen« über den Findorffmarkt


»Mehr tun, damit der Markt attraktiver wird.«

Findorffmarkt »Next Generation«: MarktsprecherInnen Marie Pigors und Rolf Süss, Foto © Mathias Rätsch
Findorffmarkt »Next Generation«: MarktsprecherInnen Marie Pigors und Rolf Süss, Foto © Mathias Rätsch

 

»Leben in Findorff« stellte das Thema bereits 2016 in den Mittelpunkt. mehr... Jetzt berichtet auch »buten und binnen« in der neuen Serie »Schwerer Stand für Bremer Märkte« in der ersten Folge über den Findorffmarkt und über die Situation weiterer Wochenmärkte in Bremen: Die verlieren schleichend an Attraktivität. Der verantwortliche Großmarkt Bremen jedenfalls sucht händeringend neue Marktbeschicker. Denn den Wochenmarktbetreibern fällt es schwer, Nachwuchs zu finden. Gegen das Angebot der Billig-Supermärkte, von Mega-Einkaufszentren und des Internethandels kommen die Händler immer seltener an. Der Erfolg eines Marktes hängt von vielen Faktoren ab und bedarf eines guten Zusammenspiels aller Akteure. Statt Verbote müssten Anreize her, den Findorffmarkt wieder attraktiver zu machen und neue Marktstände für den Markt zu gewinnen. »Leben in Findorff« fordert vom Senat in einem 6 Punkte Programm mehr zu tun für die Verbesserung der Attraktivität des Findorffmarktes und der Märkte in Bremen als den Handelsplatz für Produkte der ländlichen Regionen Bremens. Starten Sie das Video

 

 

Neue Ideen für die Stadt


Grünes Hochhaus für die Plantage

Der Bürgerschaftsabgeordnete Robert Bücking baut mit beim grünen Hochhaus
Der Bürgerschaftsabgeordnete Robert Bücking baut mit beim grünen Hochhaus

Leben in Findorff hat auf dem Stadtkongress »Stadt neu denken«  Ideen für ein Findorff im Jahr 2030  entwickelt: Ein grünes Hochhaus für die Plantage, eine Energieversorgung nur mit Sonne und Wind, eine Straßenbahn und ein Findorff-Bahnhof mit eigener Haltestelle. Statt immer mehr Grünflächen zu bebauen, brauchen wir neue Ideen für die wachsende Stadt. Das sieht auch Bürgermeister Sieling so: »Wir müssen nicht immer bei drei Geschossen bleiben, es dürfen auch mal fünf oder sechs sein«, sagte Sieling im Weserkurier. Wir können es uns nicht leisten, wertvolle Areale mitten in der Stadt ungenutzt zu lassen. Bilder des Stadtkongresses und wie sich die Stadtplaner die Plantage künftig vorstellen, zeigen erste Skizzen. mehr...

 

Was halten Sie von einem grünen Hochhaus für die Plantage?  Wir freuen uns auch auf Ihre Meinung im Gästebuch.

Steffi Kollmann im Interview


Findorfferin erhält Klimaschutzpreis 2017

Kollmann mit Senator  Lohse (re.) und Martin Grocholl (c) energiekonsens
Kollmann mit Senator Lohse (re.) und Martin Grocholl (c) energiekonsens

Der Bremer Klimaschutz-Preis geht an die Findorfferin Steffi Kollmann. Frau Kollmann, die an der Hochschule Bremen arbeitet, erhält den Preis für ihr langjähriges Engagement in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Mit ihren Konzepten und ihrer Hartnäckigkeit hat sie viele Projekte angestoßen und hohe Fördermittelsummen nach Bremen geholt. So gelang es  ihr, Ende 2016 2,4 Millionen Euro Zuschuss für das Fahrradmodellquartier Neustadt zu aquirieren. »Ich freue mich sehr über die Auszeichnung mit dem Bremer Klimaschutz-Preis, der eine tolle Bestätigung für meinen Einsatz im Bereich Klimaschutz ist«, so Kollmann.

 

Die Antworten von Steffi Kollmann auf unsere Fragen im Kurzinterview und weitere Informationen zur Preisverleihung gibt es hier: mehr...

Bundesweite Studie veröffentlicht


Greenpeace fordert Straßenbahn nach Findorff

Das Straßenbahnnetz nach Findorff zu erweitern, das fordert ein bundesweites Verkehrsgutachten der Umweltorganisation Greenpeace. Im neuen »Städte Ranking nachhaltige Mobilität« landet Bremen auf Platz fünf. Kritisiert wird hier vor allem die »dürftige Anbindung städtischer Bereiche an den schienengebundenen Nahverkehr«. Stadtgebiete wie Findorff müssten unbedingt an die Straßenbahn angebunden werden.

Findorff ans Straßenbahnnetz anzuschließen wurde immer wieder diskutiert. Im Verkehrsentwicklungsplan findet sich allerdings keine Ausbauplanung mehr – angeblich rentiere sich ein Ausbau nicht. Dabei hatte die BSAG bis dahin immer eine »straßenbahnwürdige Nachfrage in Findorff« bestätigt und die Findorfflinie auch konkret geplant. Wir zeigen, wo eine mögliche Straßenbahnlinie verlaufen soll und viele Bilder aus vergangenen Straßenbahnzeiten. mehr...

 

 

Gewobabauprojekte in der FAZ


Findorffer Bauprojekte bundesweit beachtet

Die Gewoba baut in Findorff bezahlbare Wohnungen mit e-Carsharing  (c) Gewoba
Die Gewoba baut in Findorff bezahlbare Wohnungen mit e-Carsharing (c) Gewoba

 

In direkter Nachbarschaft des ersten Passivhauses in Findorff plant die Gewoba jetzt einen weiteren Neubau. Auf einem Grundstück zwischen Utbremer Ring und Kissinger Straße gegenüber dem Recycling-Hof entstehen 28 öffentlich geförderte, günstige Mietwohnungen. Der Neubau wird energieffizient sein und mit einem vorbildlichem Mobilitätskonzept inklusive Carsharing mit Elektro-Autos ausgestattet. Die Findorffer Bauprojekte haben jetzt auch bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet ausführlich über die vorbildlichen Projekte und lobt insbesondere den Passivhausneubau an der Kissinger Straße. Tenor: Günstiges Wohnen in neuen Häusern muss keine Illusion bleiben. Wir meinen: Recht haben die Frankfurter Fachjournalisten. mehr...

 

 

Wieder kein gutes Beispiel für zukunftsgerechtes Bauen


Gründach für Neubau gefordert

Der Neubau »Findorffer Tor« mit 107 Wohnungen soll im Frühjahr 2018 fertig sein. Im Erdgeschoss entsteht ein neuer REWE-Markt und in den beiden darüber befindlichen Geschossen über 100 Wohnungen, vor allem hochpreisige Eigentumswohnungen sowie Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen. Eine 3-Zimmer Mietwohnung mit 81 qm Fläche hat zum Beispiel mittlerweile einen Kaltmietpreis von 940,00 Euro. Der Findorffer Beirat und das Bündnis für ein lebenswerte Stadt fordern, dass das neue Gebäude an der Hemmstraße ein Gründach erhält. Im Innenbereich von Bremen sollte kein Flachdach mehr ohne Dachbegrünung gebaut werden. Andere Städte machen vor wie es geht. Grüne Dächer sind voll im Trend, sie haben viele Vorteile und sorgen für einen Ausgleich gegen die ständige steigende Verdichtung in der Stadt. Doch in Bremen wird das in der Regel ignoriert. Freiwillig haben Investoren und Bauträger meist kein Interesse, zukunftsgerecht zu bauen. Im »Findorffer Tor«, das von Investor Justus Grosse errichtet wird, werden vor allem Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen, aber auch einige Vierzimmer Wohnungen Platz angeboten. Die Wohnungen sind 60 bis 143 Quadratmetern groß und bewegen sich im oberen Preissegment. mehr...

 

 

Mit Durchblick: Findorfftunnel wird aufgewertet


So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen (c) LiF

SPD und Grüne haben sich auf eine Initiative zur Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Danach soll das unattraktive Brückenbauwerk zwischen Findorff und der Innenstadt umgestaltet werden. Geplant sind insbesondere eine attraktive farbliche Gestaltung, eine verbesserte Beleuchtung, eine sichere Verkehrswegeführung und eine Neugestaltung der Tunneleingangsbereiche und der davor liegenden Freiflächen. Leben in Findorff begrüßt die Pläne sehr. Seit Jahren fordern wir, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt gemachten Vorschläge haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. mehr...

 

 

Findorffer BEGeno wird die erste Bürgerwindanlage im Raum Bremen bauen und betreiben


Jetzt beschlossen: erstes Bürgerwindrad kommt!

Pressebild © Kerstin Rolfes
Pressebild © Kerstin Rolfes

Die Findorffer Energiegenossenschaft BEGeno wird die erste Bürgerwindanlage im Raum Bremen überhaupt bauen und betreiben. Das hat die BEGeno-Generalversammlung am Donnerstagabend beschlossen. Die neue Windanlage gehört zum Windpark Giersberg-Ost bei Langwedel (Kreis Verden) und wird im Herbst 2017 in Betrieb gehen. BEGeno bietet ab sofort die Möglichkeit, sich als Mitglied an der neuen Bürgerwindanlage zu beteiligen. Das lohnt sich: Die auf 20 Jahre angelegten Energieprojekte der BEGeno sollen solide Renditen erwirtschaften - mehr als die Banken zur Zeit bieten können. mehr...

Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Seniorenvertreterin


Lesenswert: SeniorInnen haben den »Durchblick«

Die Landesseniorenvertretung Bremen vertritt die Interessen der ca. 180.000 SeniorInnen (60 Jahre alt und älter) im Lande Bremen und auf Bundesebene. Sie besteht aus der Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen und dem Seniorenbeirat der Seestadt Bremerhaven. Die Wahrnehmung aller Aufgaben erfolgt ehrenamtlich und unabhängig. Johanne Thurn ist die vom Findorffer Beirat gewählte Vertreterin für unseren Stadtteil. Ihr Anliegen, neben vielen anderen Themen, für die sie sich engagiert: »Gemeinschaftliches Wohnen zur Miete im Alter«, denn sie ist überzeugt: Viele SeniorInnen leben allein in Findorff und möchten gern gemeinschaftlich im Alter leben. Wer sich auch für das Thema Interessiert und sich mit ihr zum Beispiel über Erfahrungen oder gute Ideen austauschen möchte, kontaktet die Findorffer Seniorenvertreterin auf kurzen Wegen über Kontakt. Außerdem ist für nächstes Jahr ein Stammtisch geplant. Wer sich über weitere für SeniorenInnen relevante Themen informieren möchte, dem empfieht Johanne Thurn die Nachrichten für SeniorInnenn im »Durchblick«, den man sich monatlich kostenlos im Internet herunterladen kann. Die aktuelle sowie alle vorherigen Ausgaben des »Durchblick« gibt es als Download kostenlos unter www.seniorenlotse.bremen.de