BAU & STADTENTWICKLUNG

Bessere Verbindung in die Stadt


Findorfftunnel soll aufgewertet werden

So könnte der Findorfftunnel bald aussehen!
So könnte der Findorfftunnel bald aussehen!

Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen haben sich auf eine Initiative zur Aufwertung des Findorfftunnels verständigt. Nach einem gemeinsamen Antrag soll das unattraktive und oft als »Angsttunnel« bezeichnete Brückenbauwerk zwischen Findorff und der Innenstadt umgestaltet werden. Geplant sind danach insbesondere eine attraktive farbliche Gestaltung, eine verbesserte Beleuchtung, eine sichere Verkehrswegeführung und eine Neugestaltung der Tunneleingangsbereiche und der davor liegenden Freiflächen.

 

Leben in Findorff fordern seit Jahren, den Tunnel, der als einzige Verbindung von Findorff in die City ein extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt, aufzuwerten und sicherer zu gestalten. Viele der jetzt vorliegenden Maßnahmenpläne haben wir im Projekt »Tunnelblick« entwickelt. Die Beiräte Findorff und Mitte haben diese dann vor rund zwei Jahren in einem Workshop ebenfalls formuliert - siehe unten. Gerade im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der Plantage und der Sanierung der Findorffstraße sind diese Maßnahmen dringend geboten. Im Interesse der vielen TunnelnutzerInnen ist nun auf eine zügige Planung und Umsetzung der Maßnahmen zu hoffen. Sowohl im Innenstadtkonzept als auch im Verkehrsentwicklungsplan wurde bereits erheblicher Verbesserungsbedarf formuliert. Der Aufwertung und Verbesserung der Wegeverbindungen und des Findorfftunnels sind dort als Schlüsselprojekte auch in der Umsetzung Priorität einzuräumen.

Workshop: erste Schritte zur Aufwertung


Die Neugestaltung des Findorfftunnels – das war Thema eines ersten Workshops, den die Bremer Baubehörde mit Experten, Behördenvertretern und den Beiräten aus Findorff und Mitte veranstaltet hat. Der mit 170 Meter sehr lange Findorfftunnel ist als einzige Verbindung von Findorff in die City besonders unattraktiv und wird als „Angsttunnel“ empfunden. Das Innenstadtkonzept „Bremen - Innenstadt 2025“ verlangt, Wegeverbindungen zwischen Innenstadt und den nahen Stadtteilen attraktiver zu gestalten. Ergebnis der Workshopberatungen: Die Beteiligten wollen konkrete Handlungsempfehlungen und ein Konzept zur Aufwertung und für mehr Sicherheit im Findorfftunnel erarbeiten – diskutiert wurden u.a. Ansätze wie eine neues Lichtkonzept, eine attraktivere Gestaltung der Wände, mögliche Verbesserungen der Ein- und Ausgangssituation und auch eine Öffnung des Tunnel. Empfehlungen und Konzept werden den Beiräten Mitte und Findorff in Kürze vorgestellt. Danach soll es an die Umsetzung gehen.

 

 

Aktion


Tunnelblick!

Der Findorfftunnel
Der Findorfftunnel

Der Findorfftunnel stellt als einzige direkte Verbindung von Findorff in die Bremer City ein unattraktives und abweisendes städtebauliches Hindernis dar. Mit der Aktion "Tunnelblick" fordert LiF, den Findorfftunnel als zentrale Verbindung aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und als Schlüsselprojekt im Innenstadtkonzept prioritär umzusetzen. Langfristiges Ziel sollte ein Rückbau des Findorfftunnels sein.

Mit dem Innenstadtkonzept „Bremen - Innenstadt 2025“ hat Bremen Planungen vorgelegt mit dem Ziel, die Stadtmitte positiv weiterzuentwickeln. Das Konzept bezieht die angrenzenden Quartiere - auch Findorff und Walle - mit ein. Ein zentraler Baustein ist es, die Wegeverbindungen zwischen Innenstadt und den nahen Stadtteilen attraktiver zu gestalten.
Wie der Tunnelsituation konkret verbessert werden kann und was wir unter dem Stichwort "Findorfftunnel 2020" fordern. 

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Bessere Anbindung


Mehr Attraktivität

Findorff ist eine Insel: Ganz nah am Zentrum, und dennoch praktisch getrennt davon insbesondere durch die Bahnlinien. Vor allem fehlen Verknüpfungen zwischen Plantage, Bürgerweide/ Schlachthof, (Güter-)Bahnhof und Bundeswehrhochhaus. Der Findorfftunnel stellt als einzige Verbindung ein extrem unattraktives und abweisendes städtebauliches Hindernis dar. Mit dem Innenstadtkonzept „Bremen - Innenstadt 2025“ hat Bremen jetzt neue Pläne, die Stadtmitte weiterzuentwickeln. Das Konzept bezieht die angrenzenden Quartiere – auch Findorff - bewußt mit ein. Das neue Konzept beinhaltet folgenden Maßnahmen für Findorff:

  • Bessere Verbindungen zwischen Findorff und der Innenstadt
  • Aufwertung des Findorfftunnels und des Tunnels Münchener Straße 
  • Bauliche Aufwertung der Plantage
  • Bessere Zugänge zum Güterbahnhof
  • Entwicklung der Brachflächen am Gleisdreieck
  • Ausbau einer Kultur- und Medienmeile vom Stephaniviertel bis zum Torfhafen
  • Neugestaltung des Bundeswehrhochhauses

Die konkret vorgesehenen Maßnahmen und Pläne, die Findorff betreffen und die unseren Stadtteil attraktiver machen sollen, sind hier zu finden. Die vollständigen Bericht finden Sie unten im download.


 

Beschlüsse der Beiräte Mitte und Findorff


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Stellungnahme Beirat Findorff zum Innenstadtkonzept
Stellungnahme Beirat Findorff zum Innens
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Perspektiven Innenstadt- Position Beiräte Mitte und Findorff
Entwicklungsperspektiven Innenstadt- Pos
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Zentraler Baustein


Bessere Verbindungen in die Stadt!

Ein zentraler Baustein des Innenstadtkonzepts: Die Wege zwischen Innenstadt und den nahen Stadtteilen sollen attraktiver werden.

Geplant


Eine neue Kultur- und Medienmeile

Maßnahmen


Innenstadtkonzept

 

Folgende Maßnahme und Projekte betreffen Findorff konkret:

 

1. Bahnhofsareal und Bürgerweide

Die Bürgerweide und das Umfeld zählen zu den bedeutenden Kulturstandorten in Bremen mit Messehallen, Bremen Arena, Kulturzentrum Schlachthof und Plantage als Zentrum für Künstler und Kreative. Ziel ist es, die hier liegenden Kultur- und Veranstaltungsorte sowie die Dienstleistungs- und Hotelbetriebe an der Theodor-Heuss-Allee und Admiralstraße über attraktive Fuß- und Radwegeverbindungen besser an die südlich liegende Innenstadt anzuschließen.

 

2. Ziel ist es, die Plantage stärker zu profilieren

und als innovatives Wohn- und Dienstleistungsquartier unter Erhalt der signifikanten, denkmalgeschützen Industriebauten weiterzuentwickeln. In den Erneuerungsprozess sind die privaten Eigentümer intensiv einzubinden. Neben der baulichen Aufwertung des Quartiers sind attraktive öffentliche Räume, Grünflächen und Quartiersdurchwegungen zu

gestalten.

 

3. Wegeverbindungen und Findorfftunnel

Als besonders problematisch wird die Wegeverbindung in die Bahnhofsvorstadt durch den Findorfftunnel erlebt. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Achse Falkenstraße/Bürgerweide und die Verbindungen zum Güterbahnhof und zum brachliegenden Gleisdreieck eingehend zu betrachten. Der vernachlässigte Eingangsbereich zum Kreativquartier auf dem Güterbahnhofsgelände zu stärken und aufzuwerten. Die Wegeverbindung zwischen Findorff, Plantage und Doventorviertel ist zu stärken. Das Güterbahnhofsareal ist an diese Wegeverbindung anzuschließen

 

4. Schlüsselprojekt Gestaltung Gleisdreieck

Die sich langfristig entwickelnden Biotope auf den ehemaligen Bahnanlagen haben Bedeutung als Freiräume und Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. So sollten die Brachflächen des ehemaligen Gleisdreiecks als ökologische Ausgleichsflächen und als öffentlich zugänglicher Landschaftsraum für Findorff und Walle bereichern. Auch eine Nutzung zur Energiegewinnung,z. B. als Solarpark, wäre in Einzelbereichen möglich. Die Zugänglichkeit von der Hemmstraße ist zu prüfen.

 

5. Darüber hinaus soll der Stadteingang Utbremen langfristig neu gestaltet werden.

Zur besseren Erreichbarkeit des Findorffer Zentrums sollte der in Verlängerung der Heerstraße liegende Tunnel Münchener Straße / Utbremen umgestaltet werden.

 

6. Schlüsselprojekt Umnutzung Bundeswehrhochhaus

Als wichtiger Impuls und neue Adresse ist das Bundeswehrhochhaus in der Innenstadt zu entwickeln. Aufgrund seiner zentralen Lage und Vornutzung eignet sich das Gebäude als Standort für unternehmensbezogene Dienstleistungen. Um die Chance für eine intensive Zusammenarbeit und einen engen Austausch mit den Kreativschwerpunkten Güterbahnhof und Plantage zu nutzen, sollten die Akteure in die Ausgestaltung des Standorts und der räumlichen Verbindung einbezogen werden.

 

7. Kulturband etablieren und Trittsteine schaffen

Mit Radio Bremen, dem Berufsbildungszentrum Daniel-von-Büren-Straße, dem Künstlerhaus Güterbahnhof, dem Kulturzentrum Schlachthof und der Plantage haben sich zwischen dem Stephaniviertel und Findorff besondere kulturelle und kreativwirtschaftliche Orte herauskristallisiert. Mit der Entwicklung eines Kultur- und Medienbands vom Stephaniviertel bis zum Torfhafen sollen die Standorte besser miteinander verknüpft werden.

 

 

Zum Nachlesen


Das vollständige Innenstadtkonzept

Download
Bremen Innenstadt 2025.pdf
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