Der Pi-Tag (engl. Pi Day) ist ein inoffizieller Feiertag, der zu Ehren der Kreiszahl Pi abgehalten wird. Er findet jedes Jahr am 14. März statt und geht zurück auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3/14, denn der numerische Wert der Zahl Pi ist gerundet 3,14. Aus Anlass des diesjährigen Pi-Tages haben Aktivisten auf der Brachfläche an der Hemmstraße in Findorff ein großes kreisrundes Stein-Labyrinth gelegt. Das Ziel wurde schnell erreicht: Ein Kreisdurchmesser von 31,41m nur mit Steinen gelegt. Die Videos zeigen die einmalige Aktion aus der Vogelperspektive und im Zeitraffer...
Die großen Brachflächen (ca. 4 ha und 3 ha) in zentraler Innenstadtlage zwischen Güterbahnhof, Findorff, Doventor und Utbremen/ Walle bieten auch mit dem neuem Gleis Chancen für neue Nutzungsformen. Unser Vorschlag: Alternative Entwicklungsperspektiven wie ein Stadtpark - neudeutsch „Green Urban Park“ - entwickeln. Das Gelände der Oldenburger Kurve inkl. der alten Güteranlagen könnte z. B. mit Erdwällen, Baumpflanzungen etc. so gestaltet sein, dass die Auswirkungen der Oldenburger Kurve für die angrenzenden Gebiete gedämpft werden. In Teilbereichen sind temporäre Nutzungen wie ein Freiflächensolarpark, Flächen für Urban Gardening Projekte und Hundeauslaufzonen denkbar. Konkrete Ideen und Konzepte hat die Bürgerenergiegenossenschaft BEGeno...
Erläuterung zum Plan im Detail
Die neue Bahngleis - die sog. 2. Oldenburger Kurve - hinter dem Hauptbahnhof, Höhe Findorff, ist fertiggestellt. Mit beidseitigen Lärmschutzwänden zerteilt das Gleis nun die Findorffer Brache mit fast 7 ha Größe einer der letzten großen innenstädtischen Entwicklungsflächen. Zugleich ermöglicht eine neue Rampe die Auffahrt auf das Gelände von der Hemmstraße aus. LiF setzt sich gemeinsam mit dem Beirat und vielen Beteiligten für eine nachhaltige Nutzung im Interesse des Stadtteils ein. Darüber und insbesondere über die Nutzung der Fläche für einen urbanen Solarpark in Bürgerhand wird derzeit mit Vertretern der Deutschen Bahn verhandelt. Die Stadt hatte das Brachegrundstück zwischen Hauptbahnhof, Doventor und Findorff für 725.000 Euro an die Bahn für den Ausbau der Bahnstrecke - der "Oldenburger Kurve" - zwischen Bremen und Oldenburg verkauft.
Echte „Frühlingsboten“ waren in Findorff am Werk – sie säten und pflanzten auf der Findorffer Bahnbrache zwischen der Hemmstraße und der Münchener Straße „was das Zeug hält“. LiF hatte zur Frühjahrspflanzaktion eingeladen. Über 20 Gartenfreunde kamen und halfen, die tristen Bahnflächen zu begrünen. Mehrere große Behälter wurden bepflanzt und bunte Frühlingsblüher auf der Brache ausgesät. Bei dieser Gelegenheit stellte LiF erste konkrete Pläne für die Neugestaltung des brachliegenden Geländes vor. Auf Teilen der Brachflächen soll ein Bürgersolarpark entstehen. Die direkt von der Hemmstraße aus zugänglichen Flächen sollten nach den LiF-Plänen dauerhaft für den Stadtteil zugänglich gemacht werden. Hier wäre der ideale Platz für eine grüne Fläche für Kinderspiel und zum „Stadtgärtnern“.
Unterstützung für die Pläne kommt aktuell auch vom Findorffer Beirat. Dieser hat in einer umfangreichen Stellungnahme zu den Planungsvorhaben Bremens (Flächennutzungsplan/ Landschaftsprogramm)
für Findorff mehr Grünflächen und Spielplätze gefordert. Findorff mangele es besonders an Erholungs- und Grünflächen, so der Beirat. Als Ausgleich sollten Straßenzüge verstärkt begrünt und
geeignete Freiflächen geschaffen werden. In diesem Zusammenhang unterstützt der Beirat insbesondere auch die Initiative, die stadtteilnahen Brachflächen zwischen Hemm- und Münchener Straße durch
eine Kombination von Freiflächensolaranlagen und Begegnungsflächen aufzuwerten.
Im Rahmen einer ersten Pflanzaktion forderte LiF, das brachliegende 9 ha große Bahngelände zwischen Walle, Utbremen, Findorff und der Innenstadt aufzuwerten und endlich öffentlich zu nutzen. Das Gebiet bietet einmalige Nutzungsmöglichkeiten in direkter Innenstadtlage.
SPD und Grüne haben angekündigt, ein eigenes Lärmschutzprogramm aufzulegen, aus dem auch zusätzliche Maßnahmen in Zusammenhang auch für die Oldenburger Kurve finanziert werden sollen. Über die Nutzungsperspektiven des verbleibenden, nicht für die Gleise nötigen Grundstücks kann nach Ende der Baumaßnahmen gemeinsam mit der Bahn entschieden werden. Darüber werden wir das Gespräch mit den Beteiligten und mit der Bahn suchen. LiF hatte verschiedene Ideen für eine künftige Nutzung der Brachflächen vorgeschlagen. Besonders für Findorff, Walle und Utbremen ist eine Erschließung des Geländes interessant. Der Findorffer Beirat hatte zusammen mit dem Beirat Mitte Ideen dafür vorgestellt.