VerkehR & MOBILITÄT

Neues Bündnis fordert Sofortmaßnahmen gegen Parkflut


Bewohnerparken in Findorff umsetzen

Findorffer Initiativen setzen sich - unterstützt vom Bremer Bündnis für die Verkehrswende - für
die flächendeckende Bewirtschaftung der öffentlichen Parkräume in Findorff ein und fordern den Beirat
Findorff, den Senator für Inneres und den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr auf,
nachfolgende Maßnahmen umzusetzen:

  1. Ab dem 1.1.2020 wird für den gesamten Ortsteil (OT) Bürgerweide kostenpflichtiges Bewohnerparken (siehe „Kölner Modell“) eingeführt. Die Abgrenzung erfolgt gem. Anlage A. Speziell dieses Quartier eignet sich gut, weil überwiegend problemlos auf der benachbarten Bürgerweide und in der Messe-Hochgarage geparkt werden kann.
  2. Illegales Parken wird im Ortsteil Bürgerweide ab sofort konsequent geahndet und über 100%tiges Parkraummanagement sichergestellt.
  3. Legale Parkräume für Autos werden deutlich markiert. Freiwerdende Räume werden für alternative Mobilitätsangebote wie z.B. Fahrradständer, E-Bike, Car-Sharing und Lastenrad genutzt und ggf. abgepollert.
  4. Alle Tickets für Messen, Konzerte und Großveranstaltungen auf der Bürgerweide und im Kulturzentrum Schlachthof enthalten ab dem 1.1.2020 kombinierte ÖPNV-Angebote. Auch zum Freimarkt und Osterwiese gibt es ergänzende ÖPNV-Angebote.

Begründung: In der momentanen Situation ist die Nutzung der Gehwege in nahezu allen Straßen
des Quartiers Bürgerweide für Verkehrsteilnehmer mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen
nicht möglich. Aufgrund fehlender Parkraumüberwachung gilt das Quartier quasi als Geheimtipp für
kostenloses Parken. Alle bisherigen Versuche, die Situation im OT Bürgerweide zu entlasten, sind
bisher gescheitert. Unsere Ziele sind die Anwohner zu schützen, die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge
zu ermöglichen, die Verkehrssicherheit wieder herzustellen und für alle Verkehrsteilnehmer
ein ausgewogenes Miteinander zu gewährleisten. Am 15.5.2018 hat im Jugendfreizeitheim Findorff
eine Informationsveranstaltung zum „Bewohnerparken“ stattgefunden, am 7.11.2017 wurde aus der
Bevölkerung eine Prüfanfrage beim ASV für Bewohnerparken gestellt, mehrfach wurde der Antrag
auch im Beirat gestellt. Zahlreiche Voruntersuchungen wurden durchgeführt, der enorme Parkdruck
in dem Quartier ist unstrittig. Nun ist konsequentes Handeln erforderlich. Parkraummanagement ist
aktiver Anwohnerschutz und sollte auch für weitere Findorffer Ortsteile geprüft werden. Um das
Bewohnerparken umzusetzen, braucht es ein kooperatives Verfahren zwischen dem Beirat, den
zuständigen senatorischen bzw. behördlichen Stellen und der Bevölkerung. Dieser Prozess muss
konsequent durch Informationsveranstaltungen begleitet und unterstützt werden. Bei diesem
Prozess bieten die Initiativen und Vereine ihre konstruktive Unterstützung an. Andere Städte wie
z.B. Köln können als Modell für ein erfolgreiches Parkraummanagement dienen.
Quelle: Parkraummanagement lohnt sich / Agora 2/19

 

mit Unterstützung vom Bremer Bündnis für die Verkehrswende


Beirat fordert Konzept zur Verkehrsentlastung


Bürgerpark und Wohnquartiere  waren »Park«platz

War ja Freimaak... für die Wohnquartiere an der Bürgerweide und den Bürgerpark waren das 2,5 Wochen Verkehrschaos und Auto-Tortour. Obwohl nur für Anlieger erlaubt, quetschten sich zum Bremer Freimarkt die Besucherfahrzeuge in die Wohnstraßen, parkten wild und quer Beet. Absperrungen und »Anlieger frei«-Schilder wurden systematisch ignoriert. Gleiches galt den Bürgerpark: hier wälzte sich eine Blechlawine in den Park. Geparkt wurde dann sogar auf den für den Autoverkehr gesperrten Spazierwegen. ... Sehen Sie selbst unsere Bildergalerie oben.

 

Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsproblem. Um zu verhindern, dass sich die Probleme bei der nächsten Großveranstaltung wiederholen, fordert der Findorffer Beirat vom Senat ein Sofortprogramm zum Schutz der anliegenden Quartiere und des Bürgerparks, das spätestens zur Osterwiese 2019 umgesetzt sein soll. Neben effektiven verkehrslenkenden und –sperrenden Maßnahmen sollen neue Park & Ride-Flächen und attraktivere Angebote der öffentlichen Transportmittel umgesetzt und vor allem deutlich besser kommuniziert werden. Außerdem fordern die Findorffer die personelle Aufstockung der Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsdiensten, damit Verkehrskontrollen „massiv“ verstärkt und Verstöße „konsequent“ geahndet werden.

 

 

Eilantrag in der Bürgerschaft


Die Grünen und die SPD haben einen gemeinsamen Eilantrag in die Bremische Bürgerschaft eingebracht. Darin wird der Senat aufgefordert, bis zum Frühjahr 2019 ein überarbeitetes Verkehrskonzept für den Freimarkt vorzulegen. Das Sofortprogramm soll u.a. folgende Maßnahmen enthalten:

  • verbesserte Informationen zur Nutzung des Fern- und Nahverkehrs und zu Bus- und Straßenbahnverbindungen sowie eine Ausweitung des Angebots von BSAG und VBN
  • verbessertes nutzerfreundliches Park&Ride-Konzept
  • die Erweiterung von Park&Ride-Parkplätzen mit Shuttle-Verkehren und dafür die Prüfung der Zugänglichkeit des Bahngeländes über die Zufahrt Hemmstraße
  • effektive Sperrung des Bürgerparks
  • Schutz des alten Baumbestand am Torfkanals
  • effektivere Überwachung der Verkehrsregeln
  • verkehrslenkende Maßnahmen für die Ortsteile Bürgerweide und Weidedamm

Der Findorffer Beirat hatte diese Woche u.a. einen bereits ein ähnlich lautendes kurzfristiges Maßnahmenprogramm  zum Schutz der anliegenden Quartiere und des Bürgerparks verabschiedet.

Ziel muss es sein, bereits zur nächsten Osterwiese, die vom 12. bis zum 28. April 2019 stattfindet, den Kern der Maßnahmen umzusetzen,

 

Download
Dringlichkeitsantrag Verkehrskonzept Freimarkt Bürgerschaft (19/882 S)
2018-11-30_Drs-19-882 S_71416.pdf
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Kanalbaumaßnahmen Findorffstraße: Sanierung bringt Aufwertung


Endlich sichere Überquerung Höhe Plantage

Eine Verbesserung für Fußgänger und für den Fahrradverkehr bringt der Umbau der Findorffstraße. Im Zuge der Kanalbauarbeiten ist jetzt im letzten Bauabschnitt zwischen Admiralstraße und Tunnel eine neue Querungshilfe entstanden. In Höhe der Straße Plantage ermöglicht die neue Verkehrsinsel und das Absenken der Bordsteine das barrierefreie und sicherere Überqueren der Findorffstraße vor dem Findorfftunnel. Die von Beirat, ADFC und LiF lange geforderte Maßnahme wurde über das Stadtteilbudget des Beirates Findorff finanziert.

 

Die erste Phase der Kanalbauarbeiten an der Findorffstraße ist nach rund 2 Jahren Bauzeit damit so gut wie abgeschlossen. Der noch gesperrte Abschnitt zwischen Admiralstraße und Plantage wird Ende der Woche wieder für den Verkehr freigegeben. Doch die nächste Baustelle folgt:  Ab Mai 2019 muss wie geplant auch der alte Abwassersammler saniert werden. Der 100 Jahre alte, marode Kanal wird dann grabenlos mit Schlauch-Linern saniert. Der doppelten Ausbau der Zwillingskanäle wurde gewählt vor dem Hintergrund zu erwartender Starkregenereignisse in Folge des Klimawandels. Dafür wird die Findorffstraße beginnend von der Eickedorfer Straße halbseitig in vier Abschnitten gesperrt werden müssen. mehr...

 

 

Tag der Elektromobilität


Mehr Elektrofahrzeuge nur mit weniger Autoverkehr

Nach dem Motto »Ausprobieren und Informieren« kamen viele Findorffer*innen zum Tag der Elektromobilität. Im Klimacafe in Findorff gab es reichlich Gelegenheit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Elektromobilität informieren. Wer wollte konnte sich für eine Testfahrt auf ein E-Bike oder einen Roller schwingen oder ein Elektroauto testen. Besonders begehrt waren die Testfahrten mit dem Elektroroller von viertelRoller und den Elektroautos von cambio und Move About. Die Anbieter informierten zudem über die Technik und Einsatzmöglichkeiten von Elektroantrieben bei Fahrrädern, Rollern und Autos.

 

Am Nachmittag diskutierten der BUND-Vorsitzende Klaus Prietzel, Ulf Jacob vom Beirat Findorff sowie Sven Punke von der Findorffer Energiegenossenschaft BEGeno mit Anbietern von Elektrofahrzeugen über klimafreundliche Elektromobilität in Findorff. E-Mobilität kann und muss ist die Zukunft in der Stadt eine wichtige Rolle spielen. Lärm und Emissionen lassen sich so deutlich reduzieren, so waren sich die drei Veranstalter einig. Gleichzeitig forderten BUND, BEGeno und LiF, dass mit der Förderung der E-Mobilität auch der Anteil des Autoverkehrs in den Innenstadt nahen Stadtteilen wie in Findorff drastisch vermindert werden muss, um die Probleme der Verkehrsbelastung in den Griff zu bekommen. Dafür müssten aber der öffentliche Nahverkehr, Carsharing- Angebote und der Radverkehr erheblich ausgebaut werden.

 

 

Mehr Angebote


Leben ohne Auto leicht gemacht

Hier am Utbremer Ring gibt es neue Teil-Autos
Hier am Utbremer Ring gibt es neue Teil-Autos

 In Findorff gibt es immer mehr CarSharing Angebote. Zwei CarSharing Standorte, sogenannte Mobilpunkte, entstehen neu: An der Ricarda-Huch-Straße werden zwei Stellplätze für Elektroautos und eine Ladesäule des Anbieters „Move about“ eingerichtet. Am Utbremer Ring/ Ecke Hemmstraße findet sich ein Stellplatz mit zwei Fahrzeugen von „Cambio“. Die GEWOBA wird voraussichtlich nächstes Jahr Elektrofahrzeuge an der Kissinger Straße anbieten. Der Carsharer Cambio bietet damit an seinen bereits neun Findorffer Stationen insgesamt 32 Autos an. 1270 FindorfferInnen sind aktuell als aktive „Autoteiler“ angemeldet. Jedes CarSharing Auto ersetzt bis zu elf private PKW und trägt so zur Verminderung des Parkdrucks bei. Mehr...

 

 

Erste Maßnahmen im Quartier Bürgerweide


Auftakt für Entlastung und mehr Wohnqualität

In der Brandtraße in Findorff wurde jetzt das erste Tempo-30-Piktogramm angebracht, weitere sollen folgen. Der Bremer Staatsrat für Bau und Verkehr, Jens Deutschendorf hatte sich mit Vertretern des Beirates und der Bürgerinitiative Bürgerweide getroffen, um sich persönlich ein Bild der Lage zu machen und über weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu diskutieren. Deutschendorf kündigte weitere Maßnahmen zur Entlastung der Situation im Quartier an. Was Beirat Findorff und Bürgerinitaitive ordern und weitere Informationen finden Sie hier mehr...

 

 

Bundesweite Verkehrsstudie


Greenpeace fordert Straßenbahn nach Findorff

Das Straßenbahnnetz nach Findorff zu erweitern, das fordert ein bundesweites Verkehrsgutachten der Umweltorganisation Greenpeace. Im neuen „Städte Ranking nachhaltige Mobilität“  landet Bremen auf Platz fünf. Kritisiert wird hier vor allem die „dürftige Anbindung städtischer Bereiche an den schienengebundenen Nahverkehr“. Stadtgebiete wie Findorff müssten unbedingt an die Straßenbahn angebunden werden.

Findorff ans Straßenbahnnetz anzuschließen wurde immer wieder diskutiert. Im Verkehrsentwicklungsplan  findet sich allerdings keine Ausbauplanung mehr – angeblich rentiere sich ein Ausbau nicht. Dabei hatte die BSAG bis dahin immer eine „straßenbahnwürdige Nachfrage in Findorff“ bestätigt und die Findorfflinie konkret geplant. Wir zeigen einen Überblick über die Diskussionen und viele Bilder aus vergangenen Straßenbahnzeiten. mehr...

Rückblick: Straßenbahn vor 50 Jahren


Straßenbahnlinie nach Findorff

 © BSAG
© BSAG

Vor über 50 Jahren, am 31. Mai 1965, wurde die Straßenbahnlinie 7 nach Findorff stillgelegt. Zu Pfingsten 1965 fuhr die Linie 7 ein letztes Mal von Findorff über die Hemmstraße, den Hauptbahnhof, Neustadt, Woltmershausen nach Rablingshausen. Die damals notwendige Modernisierung lohnte sich angeblich nicht mehr. Die Endstelle der Linie befand sich in Findorff an der Kreuzung Eickedorfer Straße/ Hemmstraße, von der aus von 1900 bis 1954 auch die Kleinbahn von Bremen nach Tarmstedt fuhr. Trotz der starken Nutzung wurden dann bis 1967 sämtliche Straßenbahnen nach Findorff durch Busse ersetzt.

Heute wünschen sich manche Verkehrsplaner und BürgerInnen eine leistungsfähige Straßenbahn nach Findorff zurück. Im gerade beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) findet sich allerdings keine Ausbauplanung mehr - die Gründe sind unklar. Wir zeigen einen Überblick über die Diskussionen der letzten Jahre und viele Bilder aus vergangenen Straßenbahnzeiten. mehr...

 

 

Auf dem ganz kurzen Weg bei cambio einsteigen


Anmelden bei Georgs: Nie war CarSharing einfacher!

 

Ab sofort können Findorffer, die sich für CarSharing entscheiden, auf kurzen Wegen bei cambio einsteigen – indem sie bei Georgs Fairkauf in der Admiralstraße 143 anmelden. Persönlicher Ansprechpartner ist Georg Gersberg. Einfach und unkompliziert mit gültigem Personalausweis, Führerschein und am besten auch gleich mit vorausgefülltem Anmeldebogen vorbeikommen. Wenn alles erledigt ist, nimmt man die Kundenkarte gleich mit und die Freischaltung für die Buchung der Autos kommt dann per E-Mail am nächsten Werktag. Alle potentiellen Neukunden, die das cambio-Handbuch nicht selbst lesen möchten, sondern vor der ersten Fahrt eine persönliche Einführung ins CarSharing bekommen möchten, können dienstags oder donnerstags um 18:00 oder samstags um 11:00 Uhr ohne Voranmeldung in die cambio-Filiale in der Humboldtstraße 131 kommen. Mehr unter www.cambio-carsharing.de und www.georgs-fairkauf.de

 

Georgs Fairkauf  · Fachgeschäft für Produkte aus dem fairen Handel, Admiralstraße 143, 28215 Bremen Findorff, Kontakt: Georg Gersberg, Telefon 0421/ 20 81 44, E-Mailwww.georgs-fairkauf.de

Findorffmarkt attraktiver machen


Nach Protest: neue Parkregelung

Der Findorffer Beirat hat jetzt dem Vorschlag für eine neue Parkregelung auf dem Findorffmarkt zugestimmt.  Die nun vorgelegte alternative Lösung kommt den Marktbetreibern entgegen, die ihre Marktwagen auf einer begrenzten Teilfläche auch außerhalb der Marktzeiten stehen lassen können: Ab dem 1. April dürfen im Bereich zwischen Jugendzentrum und Marktbunker nur noch PKW parken. Auf der Mittelfläche hinter dem Bunker können die Verkaufswagen und Anhänger der Marktleute auch außerhalb der Markttage stehen bleiben. Diesen Kompromissvorschlag hatte das Amt für Straßen und Verkehr gemacht, nachdem Findorffer Marktbetreiber und zahlreiche KundInnen gegen das ursprünglich geplante Parkverbots für die Marktwagen heftig protestiert hatten. Viele Markthändler befürchten dadurch höhere Kosten und unverhältnismäßig großen Mehraufwand. Die Ausnahmeregelung für die Marktwagen soll probeweise ein Jahr lang gelten.

 

Lesen Sie auch Marie Pigors und Wolf Süß zum Kompromiss für die Parkregelungen auf dem Findorffmarkt

 

Seit Jahren schwächeln die meisten Bremer Wochenmärkte und auch der Findorffmarkt verliert schleichend immer mehr seiner Marktanbieter. Statt weiterer Verbote seien dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität des Findorffmarktes und der Wochenmärkte insgesamt nötig, so die Initiative Leben in Findorff – denn »Was gut für den Markt ist, ist auch gut für Findorff«. 

 

Lesen Sie dazu auch den Artikel »Lösung für den Findorffmarkt« im Weser Kurier.  Leben in Findorff fordert vom Senat mehr zu tun für die Verbesserung der Attraktivität des Findorffmarktes und der Märkte in Bremen als wesentlichen Handelsplatz für Produkte der ländlichen Regionen Bremens. mehr...

 

Neue Parkregelung


Die neue Parkvorschrift für den Findorffmarkt sieht auf dem mittleren Teilstück des Marktes eine Regelung vor, die das Parken für Marktbetreiber erlaubt. Der Findorffer Beirat hat am 9. März 2016 beschlossen, den Vorschlag des ASV anzunehmen und das ursprüngliche komplette Parkverbot für Marktbeschicker nicht umzusetzen.

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Die Straße als öffentlicher Raum


Mehr Platz für Kinder: Spielstraßen für Findorff !

Vielfach gewünscht: Spielstraßen in der Stadt
Vielfach gewünscht: Spielstraßen in der Stadt

In Findorff herrscht Mangel mit wohnungsnahen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Das Interesse an mehr Spielräumen in der Stadt wächst daher auch in Findorff: In der Brandtstraße, in der Geibelstraße und in der Holzmindener Straße wünschen sich AnwohnerInnen, dass ihre Straße wenigstens für ein paar Stunden in der Woche gespielt werden darf. Mehr Spielstraßen empfiehlt auch das Stadtteilkonzept Findorff. Die Einrichtung von temporären Spielstraßen ist eine seit Jahren erfolgreich praktizierte Möglichkeit, die das Spielen der Kinder an bestimmten Nachmittagen in bestimmten Straßen ermöglicht und relativ kostengünstig ist. In dieser Zeit dürfen keine Autos und Fahrräder dort fahren oder geparkt werden. In Notfällen oder bei anderen dringenden Ereignissen werden natürlich Ausnahmen gemacht. mehr...

Freie Fahrt auf dem Klimaboulevard


Neue Münchener Straße freigegeben

Einweihung der neuen Münchener Straße mit vielen Gästen
Einweihung der neuen Münchener Straße mit vielen Gästen

Die Münchener Straße ist fertig! Sie bringt Findorff mehr Aufenthaltsqualität und mehr Verkehrssicherheit. Und die neue Münchener Straße ist Modellprojekt: Zum ersten Mal wurde eine Straße in Bremen  »klimaangepasst« gebaut – mit Versickerungspflaster, Möglichkeiten zum Regensammeln für Starkregen und Raum für Bäume, die für ein gutes Klima sorgen und im Sommer Schatten spenden. Zum »Dank« an alle Beteiligten und AnwohnerInnen fand am 2. Oktober eine große Bauabschlussparty statt – mit Imbiss und Getränken sowie Kaffee und Kuchen. mehr...

Erfolgreicher Aktionstag für eine grüne Münchener Straße


»Platzda«: mit Spaß und kreativen Aktionen

Die neue Münchener Straße soll Vorbild für neue Straßen in Bremen sein: Sie wird klimaangepasst gebaut und Fußgänger und Radfahrer bekommen künftig mehr Platz. Neue Bäume werden zudem die Aufenthaltsqualität und das Stadtklima verbessern. Doch für ein echtes Modellprojekt fehlt es an Grün und echter Aufenthaltsqualität: Die großen und grauen Pflasterflächen sind wenig einladend und alles andere als »klimagerecht«. Der Aktionstag »Platzda« hat gezeigt, dass es auch ganz anders gehen kann. Viele Anwohner und haben den »neuen« Platz mit kreativen Aktionen, Blumen, Pflanzkübeln und Sitzmöbeln für alle schöner gemacht. Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Artikel im Weser Kurier und hier mehr...

Verkehrssicherheit


Tempo 30 für Hemmstraße

Tempo 30 auf der ganzer Länge der Hemmstraße
Tempo 30 auf der ganzer Länge der Hemmstraße

In Kürze soll Tempo 30 auf ganzer Länge der Hemmstraße bis zum Weidedamm 3 gelten - das hat das zuständige Amt für Straßen- und Verkehr (ASV) jetzt mitgeteilt und entspricht mit dieser Entscheidung einer Forderung des Stadtteilbeirats. Damit wird die Tempo 30 Zone von der Eickedorfer Straße bis zur Innsbrucker Straße großzügig ausgeweitet. Der Beirat muss den Plänen noch formal zustimmen. Die Entscheidung stärkt vor allem die Verkehrssicherheit, besonders für Fußgänger, die die Straße queren. Viele Geschäfte und auch zwei Seniorenheime befinden sich in diesem Abschnitt der Hemmstraße. Bisher galt Tempo 30 lediglich auf rund der Hälfte der Strecke auf der Hemmstraße zwischen Bahnunterssführung Kastanienstraße und Eickedorfer Straße. In Bremen sollen weitere Straßen mit Tempo 30 belegt werden – unter insgesamt 24 Vorschlägen sind  auch drei Hauptstraßen in Findorff: Der Utbremer Ring, die Admiralstraße und die Theodor-Heuss-Allee. mehr...

Kopfsteinpflaster adé


Ruckelfrei: mit Rad vom Bürgerpark in die Stadt

Erlösung für Radfahrer: Das letzte Stück der mit altem Kopfsteinplaster belegten Fahrbahn der Findorffallee zwischen Eickedorfer Straße und Neukirchstraße, Höhe Torfhafen, ist jetzt saniert und asphaltiert worden. Natürlich ist das eine wirklich spürbare Verbesserung.
Jedoch ohne Weitblick für die nächsten Jahre dimensioniert: warum sind die Radverkehrsflächen so klein ausgelegt? Und warum musste unbedingt eine Quasi-Zweispurigkeit für den Autoverkehr verbleiben? Meist stauen sich die Radfahrer also hier in einer Reihe....



Car Sharing in Findorff


neue CarSharing-Stationen

Drei neuen Stationen kommen bis zum Sommer.
Neue Station Münchener Straße

Die ersten drei neuen Car-Sharing Stationen, die Bremen dieses Jahr plant, entstehen in Findorff. Ein sogenanntes »mobil.pünktchen« wurde in der Münchener Straße eingerichtet, weitere folgen in den nächsten Wochen. LiF freut sich über die dringend nötige Entlastung für den knappen Parkraum, die die »Teilautos« bewirken. CarSharing trägt zur Verminderung des Parkdrucks bei: Jedes CarSharing Auto ersetzt bis zu elf private PKW, was im Umfeld für eine Entlastung des Straßenraums sorgt. Findorff wird nach dem Viertel der zweite Stadtteil, in dem die CarSharing Stationen als sogenannte »Mobilpünktchen« deutlich ausgebaut werden. In Findorff sollen in 2015 vier neue CarSharing Stationen eingerichtet werden. Damit verdoppelt sich das Angebot im Stadtteil um 15 weitere Teilautos. mehr...

 

 

Radverkehr


Fahrradstraßen für Findorff

Die Ausgsburger Straße soll keine Fahrradstraße werden, doch der Radweg ist zugeparkt.
Die Ausgsburger Straße soll keine Fahrradstraße werden, doch der Radweg ist zugeparkt.

In Bremen sollen vermehrt Fahrradstraßen ausgewiesen werden - doch in Findorff nicht. Eine umfangreiche Vorschlagsiste des Beirates für Fahrradstraßen wurde seitens der Behörde jetzt abgelehnt: Zu teuer, zu aufwendig, nicht genehmigungsfähig.

Beispiel Augsburger Straße: Im Teilstück zwischen Münchener und Regensburger Straße parken PKW die Radweg zu, die Wege sind generell nicht mehr benutztbar, da im sehr schlechten Zustand. Dennoch will die Behörde keinen Vorrang für Fahrradverkehr auf der Fahrbahn genehmigen, da durch parkende Autos die Straße zu schmal sein.. Weiteres Beispiel Neukirchstraße... mehr...

Admiralstraße


Neue Findorffer Achse ist die Admiralstraße

Die Admiralstraße als zentrale Verbindung zwischen Bürgerweide und Hemmstraße ist umfangreich neu strukturiert und saniert worden. Eigenständige Geh- und Radwege, ein Parkstreifen und frisches Grün sind entstanden – neu gepflanzte Bäume tragen nun zur städtebaulichen Aufwertung bei. Mehr im Weser-Kurier. Mit dem Umbau der Admiralstraße wurde ein langjähriger Wunsch der anliegenden Geschäftsleute und FindorfferInnen endlich umgesetzt. Im Zuge der Aufwertung ist eine neue Findorffer Achse entstanden, die bereits zu Nachfolgeinvestitionen geführt hat. Am Eingang der Admiralstraße entstand ein Hotel und ein neues Wohnhaus. mehr...