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Kommentare: 247
  • #247

    outsider (Sonntag, 23 April 2017 21:59)

    wirklich?
    also, ist die münchenerstrasse doch zur beschleunigugsstrecke von motorfahrzeugen aller arten geworden oder täusche ICH mich ?
    und was würde frau und mann dagen tun,ich wüste schon was ,ist nur nicht mehr zeitgemäß .der bürger hätte das in der hand,wenn die polizei sich nicht rührt.

  • #246

    g.hagedorn (Sonntag, 23 April 2017 21:45)

    moin moin
    sind dorten vor der eisdiele wirklich allergietreibende winzplatanen verpflanzt worden? jedenfalls in der kastanienstrasse wohl. wird später mal gut ausschauen ,wenn sie gößer sind und jedes jahr fachgerecht beschnitten werden. warum wurde darüber mal nicht positiv hier im forum geschrieben? grün wirds von selbst wieder,nur siehts nicht mehr so urwaldmäßig aus ,meinetwegen kann es so werden
    ich war eher sehr überrascht als ich von meiner seereise zurück kam, in mein quartier über die pflanzaktion hier. leute es wird wieder grün ,in unserem revier.
    muß schon sagen ,haste wort gehalten august.

  • #245

    Cornelia Himme (Montag, 20 März 2017 19:35)

    HIIILFE!
    Wer hat mein silberfarbenes McBook gefunden?? Vermisse seit Sa 19.3. einen kleinen schwarzen Rucksack in dem sich mein McBook befunden hat. Habe ihn Eichenberger/Göttingerstrasse nach Taxifahrt stehen lassen... Zahle 500,00 Belohnung für die Wiederbeschaffung und werde keine weiteren Fragen stellen. Bitte ruft mich an unter 0421/69498089 - vielen herzlichen Dank sagt Cornelia Himme

  • #244

    Stefan (Dienstag, 07 März 2017)

    Das die Bebauung des Spielplatzes Corveystraße abgeblasen wurde war überfällig. Es ist jedoch nicht in Ordnung die Diskussion auf den Fußballplatz zu verlagern, denn auch hier handelt es sich um eine wertvolle Freifläche die erhalten werden muss. Wie kommt man dazu die Bezirkssportanlage zu bebauen? Wo kann man sich dann noch zwanglos zum Kicken treffen? Ich habe bis jetzt keine vernünftigen Alternativvorschläge gesehen (z.B. im nördlichen Weidedamm wo auch noch Grundstücke frei sind). Man macht es sich immer noch zu einfach.

  • #243

    Anke (Donnerstag, 16 Februar 2017)

    Baumfällung Hemmstraße vor der Eisdiele

    Die Bepflanzung mit Platanen ist eine ziemlich doofe Idee, insbesondere vor einer Eisdiele. Platanen lösen den so genannten Platanenhusten aus - das ist auf dem Findorff-Markt besonders gut zu beobachten: Sogar bei Menschen, die keine Allergien und Heuschnupfen haben, führen die feinen Haare nach kurzer Zeit zu einem Reizhusten.
    Für die Marktbeschicker/Innen, die viele Stunden auf dem Markt verbringen, ist das eine echte Qual und gesundheitlich sicherlich auch nicht unbedenklich.
    Und mit einer Platanenbepflanzung vor der Eisdiele werden wohl auch die Außen-Sitzplätze in Zukunft keinen entspannenden Aufenhalt mehr bieten.

    Zitat aus Wikipedia: ...die jungen Blätter sowie die Rinde und die jungen Zweige sowie Blütenstände sind mit wolligen Sternhaaren überdeckt. Deshalb kann das Einatmen von Haarstaub innerhalb der GESAMTEN Vegetationsperiode bei empfindlichen Personen zu einer Reizung der Bronchien führen, was auch als Platanenhusten bekannt ist.

    Warum bloß kann man nicht heimische Bäume anpflanzen?

    Viele Grüße,
    Anke

  • #242

    Jo (Montag, 13 Februar 2017 08:58)

    Echt schön wie die Einwohner Findorffs sich im um ihren Stadtteil kümmern, man merkt dass so einige Findorffer mit Herzblut dabei sind um diesen Stadteil blühen zu lassen. Danke dafür <3

  • #241

    Haushaltsauflösung Bemen (Montag, 23 Januar 2017 08:55)

    Ich liebe Findorff ! Einer der schönsten Ecken in Bremen.

  • #240

    Stefan O. Schüller (Sonntag, 15 Januar 2017 15:36)

    Tolle Ideen, kombiniert mit mit modernem Design: einfach klasse!

  • #239

    Miri (Samstag, 14 Januar 2017 06:37)

    Absolut keine Kritik von meiner Stelle. Toller Auftritt

  • #238

    Experte (Mittwoch, 11 Januar 2017 14:42)

    Petra Haslop ist klasse und hat schon vielen menschen geholfen. Gutes Interview. Danke, das ihr das gemacht habt.

  • #237

    Kommentar im Weser Kurier: Gut so! (Freitag, 30 Dezember 2016 07:54)

    #236 viele lesen die kommentare ,doch sie wollen sich nicht kritisch äußern,oder mögen ihren namen nicht preisgeben.und warum nicht?

    Tja, Günther, das wüsste ich auch gern. Hast Du eine Antwort? Alle wissen: Auch in Findorff herrscht nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen , wenn man sich umhört. Es verändert sich viel und es gibt Einiges zu verbessern. Wenn man Problemfelder im Stadtteil nicht offen benennt, können sie auch nicht angegangen werden. Man darf und sollte auch kritisieren, aber in der Argumentation daran denken: Es geht letztendlich immer um die Sache und nicht vorrangig um Personen und deren Eitel- oder Befindlichkeiten (von denen natürlich niemand frei ist). Man sollte sich auch nicht voneinander abgrenzen, sondern ehrlich und auf Augenhöhe miteinander reden. Das fällt nicht nur in Findorff manchmal allerdings schwer. Dazu eben zufällig den guten Kommentar im Weser Kurier gelesen zu den Diskussionen im Viertel. Bitte auf den roten Link klicken.

    Es ist übrigens absolut OK im Gästebuch unter einem Nickname zuschreiben, wenn man seinen Namen nicht nennen möchte, weil man Ärger oder berufliche Nachteile befürchtet, wie mir jemand auch schon einmal andeutete. Solche Androhungen gegenüber Kritik finde ich übel.

    Die Kriterien für Beiträge im Gästebuch haben wir ja ganz am Anfang dieser Seite definiert.

  • #236

    güntherhagedorn (Donnerstag, 29 Dezember 2016 23:59)

    jo mathias,der outsider(betrifft#229) hat wohl recht.viele lesen die kommentare ,doch sie wollen sich nicht kritisch äußern,oder mögen ihren namen nicht preisgeben.und warum nicht?

  • #235

    hotel grundlsee (Donnerstag, 29 Dezember 2016 09:44)

    Schöne Stadt! Liebe Grüße aus Südtirol!

  • #234

    vietnam visa hong kong (Dienstag, 20 Dezember 2016 21:01)

    Wonderful Web page Continue the very good work. Thanks a lot.

  • #233

    Svenja Kindergarten (Mittwoch, 14 Dezember 2016 13:27)

    Ich liebe Findorff!
    Bin mindestens einmal im Jahr dort, um Verwandte zu besuchen (ich selbst wohne in Hamburg) - und irgendwie fühle ich mich dort immer heimisch.
    Ich finde es toll, dass es diese Seite gibt; weiter so!

  • #232

    Mathias Rätsch (Freitag, 09 Dezember 2016 06:37)

    Hallo Outsider,

    gern nochmal erklärt: Dieses ist ein ehrenamtlich betriebenes Stadtteilportal, das nichts mit dem Weser Kurier, den wir sehr schätzen, zu tun hat. Das Gästebuch bietet die Möglichkeit, eine Verlinkung zu setzen. Das hat unter unser Kommentator in seinem Eintrag #229 gemacht, wahrscheinlich weil dem User der Artikel gefiel. Was darin sehr mutig ist kann ich nicht erkennen; schließlich ist es Aufgabe der Presse über die Bremer Politik kritisch zu berichten und selbstverständlich kann man auch in diesem Gästebuch offen seine Meinung zu Themen im Stadtteil sagen, wenn bestimmte Kriterien eingehalten werden (siehe oben).

  • #231

    outsider (Donnerstag, 08 Dezember 2016 10:37)

    #229..........und es wird weiter geschwiegen.dieser artikel ist durch die WK-redaktion frei geschaltet worden? erstaunlich und sehr mutig.besinnliches weihnachtsfest und einen lustigen rutsch ins neue jahr 2017.alles bleibe so ,und starr ruhet der see.......
    hoffe nur ,es werde stürmischer!?

  • #230

    Tim Bruch (Dienstag, 06 Dezember 2016 17:48)

    EXCALIBUR sehe ich mir auf jeden Fall an. Danke für den Tipp.

    Lg Tim

  • #229

    Hier klicken! (Mittwoch, 30 November 2016 15:35)

    Wahrheit ist die Übereinstimmung der Erkenntnis mit ihrem Gegenstand.

  • #228

    Franz Sternbald (Mittwoch, 09 November 2016 12:48)

    Wir sind die Basis einer Pyramide!
    Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines 'pyramidalen' Organismus. Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust. Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein. Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet
    Wer sich nicht von Verschwörungstheorien verwirren lassen will, dem hebt sich mit „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht! Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’. Dem überzeugten Christen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung. L.G. Sternbald

  • #227

    Martin (Sonntag, 30 Oktober 2016 09:45)

    Guten Tag.
    Ich habe eine Frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    Ich suche für kommenden Samstag einen Platz, an dem man Spiele spielen kann. Es sollte draußen sein und eine Rasenfläche vorhanden.
    Ich möchte zu meinem 31. Geburtstag mit Freunden ein paar Spiele im freien spielen und Suche dafür den geeigneten Ort in Findorff. Kann mir jemand helfen?
    Ps: Wir haben 3 Kisten Bier und einen Bollerwagen dabei, aber nehmen unseren Müll selbstverständlich wieder mit!

  • #226

    Leben in Findorff (Freitag, 28 Oktober 2016 07:05)

    Sehr geehrte Frau Tritsch,

    der historische Wanderweg durch Findorff umfasst insgesamt 25 Tafeln. Wir haben recherchiert und sehr versteckt einen Flyer als PDF gefunden, den man herunterladen kann und der wenigstens die Stationen auflistet und den Rundgang kurz beschreibt.

    http://www.buergervereine-bremen.de/flyerBVF.pdf

    Mehr Hintergrundinfos zum historischen Rundgang auch unter diesem Link:

    http://www.stadtteil-findorff.de/stadtteilbeirat-findorff/erholung/

    – ein Artikel von Anke Velten aus dem Stadtteil-Kurier vom 16.09.2010.

    Zudem haben wir ergänzend eine ganz andere Stadtteilbegehung recherchiert, die sich auf Spurensuche zur NS-Zeit in Findorff begibt. Dieser Rundgang ist sehr gut aufbereitet: Die Stationen dieser Route und die Route selbst lassen sich im Internet sehr gut nachverfolgen und ausdrucken über folgenden Link:

    www.spurensuche-bremen.de/route/rundgang-1/

    Danke für Ihre Anfrage. Ich hoffe, wir konnten Ihnen helfen und wünschen viel Spaß bei der Entdeckung unseres schönen Stadtteils.

  • #225

    regina tritsch (Donnerstag, 27 Oktober 2016 21:43)

    erst mal: ich bin nicht aus findorff, wollte aber heute kind und kinderwagen einer freundin durch findorff schieben. da bot sich der historische rundgang an. lok, kirche und markt konnte ich mir noch merken, aber dann wars vorbei. leider ist nur an der ersten tafel eine karte und ich hab auch nicht rausfinden können, ob es einen flyer gibt und wenn ja, wo ich ihn bekommen kann. nächste woche möchte ich wieder los. können sie mir weiterhelfen?
    herzlichen dank regina tritsch

  • #224

    S. Schmidt (Donnerstag, 27 Oktober 2016 16:38)

    Bildungsenatorin Dr. Bogedan im August 2016 im Interview: … Bremen ist aus pädagogischen Gründen davon überzeugt, dass im Grundschulbereich die gebundene Ganztagsschule besser geeignet ist. … An gebundenen Ganztagsgrundschulen ist die Teilnahme Pflicht. Es gibt aber zahlreiche Eltern, die die offene Ganztagsschule bevorzugen, weil hier die Teilnahme freiwillig ist, der Unterricht bis 13 Uhr stattfindet und sich danach Freizeitaktivitätsangebote anschließen. Insofern hält Bremen sowohl offene als auch gebundene Ganztagsangebote bereit….

    Zitat Artikel Weser-Kurier im Oktober 2016: ... Es ist ein Thema (gemeint sind die Hortschließungen), mit dem sich über kurz oder lang auch viele andere Horteinrichtungen der Stadt auseinandersetzen müssen. Denn dass die Hortbetreuung mit dem Ausbau des Ganztags ein Auslaufmodell sei, hatte Behördenvertreter Wolfgang Bulling bei der Septembersitzung des Findorffer Beirats bestätigt.

    Wenn man heute das und morgen das erzählt, ist es besonders skandalös, wenn man ohne überhaupt mit den Eltern zu sprechen das sehr gut funktionierende Hortangebot der freien Träger in Findorff und Bremen erstmal völlig konzeptlos zerschlagen möchte, ohne das man das man alternative Plätze und eine qualitative Ganztagsschule auch nur im Ansatz schon geschaffen hätte (wenn sie denn überhaupt jemals kommt). Unmögliche Vorgehensweise! Ich hätte nie gedacht, das ich als treue SPD-Genossin der CDU zustimmen muss. Aus dem Weserkuier: Die Bremer CDU macht der Bildungsbehörde schwere Vorwürfe wegen der fehlenden Kita-Plätze: Sie habe Gelder nicht beantragt, die Augen vor der Realität verschlossen und betreibe Aktionismus statt konkreter Maßnahmen.

    Aktionismus statt konkreter Maßnahmen. Planlos, ziellos, dreist... so ist es. Wenn man selbst offensichtlich katastrophale Behördenstrukturen hat, kann man für die Bremer Kinder auch keine guten Strukturen schaffen. Woher soll man denn wissen, wie das überhaupt geht? Auch das von Ihnen erfreulicherweise auf diesen Seiten dokumentierte Kita-Konzept der Bildungsbehörde für Findorff kann ich nur als Provokation auffassen… es ist eine echte Frechheit.

  • #223

    Findorffer (Freitag, 21 Oktober 2016 13:26)

    Wann - ist in unserer Gesellschaft eigentlich klar, dass Kinder (egal welches ALTER) unserer ALLER Zukunft sind. In Findorff spitzt es sich seit JAHREN zu. Das Problem „kleine Kinder“ ist nicht erst 2016 entstanden. Es existiert für mich seit über 20 Jahren.
    Die Kita/ Hort Plätze die HEUTE fehlen > entwickeln sich MORGEN zum Schulproblem. Die Hortplätze in die Schulen (überwiegend Grundschulen) zu verlagern ist sehr kurzsichtig, denn in spätestens 3-4 Jahren fehlen die Plätze in den Schulen. (Wenn sie nicht sogar schon jetzt fehlen)
    Früher konnten die Kinder in Findorff auf Spielplätzen, dem Sportplatz und auch auf allen Schulhöfen spielen.
    Spielen auf den Schulhöfe, sind mit der Ganztagsschule und dem immer mehr werdenden Nachmittagsunterricht nicht mehr möglich.
    Weitere Flächen die zum Spielen wegfallen – nun auch noch Bebauung auf Spiel- und Sportflächen > einfach nur schlecht. Und wer ist wieder der Dumme > die schwächsten in unserer Gesellschaft > unsere Kinder!
    Eine Idee: Die alte Waller Fleet Kirche könnte eine schöne Kita sein (Ob sie noch zur Verfügung steht?)

  • #222

    Quelle: http://www.bildung.bremen.de/sixcms/detail.php?id=162146 (Donnerstag, 20 Oktober 2016 06:44)

    Hallo Protestler,

    so formuliert man Forderungen! Da steht alles drin, das keiner sagen kann, er hätte es nicht gewusst. Bitte lesen, damit ihr wisst das der Runde Tisch in Findorff n nicht weiter stört. Kleiner Trost: Dafür hat die Senatorin auch 2 Jahre gebraucht. Passiert ist in diesen 2 Jahren wenig bis nichts, aber daran kann sie sich jetzt messen lassen:

    Maßnahmenplan zur Schaffung von mehr Kita- und Krippenplätzen (kurz- und mittelfristig)

    1. Verlagerung von Hortplätzen an Grundschulen und sofortige Nutzung der frei werdenden Räume für die Kindertagesbetreuung: mögliche Standorte wurden von SKB benannt, Absprachen mit den Trägern über die konkrete Umsetzung werden kurzfristig getroffen.

    2. Sofortige Bestandsaufnahme aller eingeleiteten, aber noch nicht vollendeten Projekte zur Schaffung von Kita- und Krippenplätzen und Entwicklung eines Masterplans zur raschen Umsetzung dieser Projekte: Die Informationen werden jeweils für den Unterausschuss „Frühkindliche Bildung“ der Deputation für Kinder und Bildung aktuell aufbereitet und nachfolgend den anderen Gremien zur Verfügung gestellt.

    3. Bestandsaufnahme aller Verwaltungs- und Entscheidungsverfahren bei Schaffung neuer Kita- und Krippenplätzen und bei Bau neuer Einrichtungen der Kindertagesbetreuung mit dem Ziel der Straffung und Vereinheitlichung: Der neu geschaffene Staatsräte-Jour fixe der Senatsressorts Kinder und Bildung, Bau, Finanzen und Senatskanzlei klärt mögliche Verfahrenserleichterungen.
    Sofortige Identifizierung geeigneter Grundstücke für den Bau neuer Kitas und Krippen in Stadtteilen mit aufholendem Entwicklungsbedarf bei der Versorgung von Kindern bis zur Einschulung - in enger Abstimmung mit Ortsämtern und Beiräten und allen Senatsressorts: Der Auftrag wurde Anfang August an Immobilien Bremen erteilt. Zu den ersten Rückmeldungen erfolgen nun die Bewertungen zur fachlichen Eignung.

    4. Kurzfristige Erhöhung der Ausbildungskapazitäten der sozialpädagogischen Fachkräfte, insbesondere auch der berufsbegleitenden Ausbildungsgänge und Steigerung der Ausbildungsplätze in Kitas (ErzieherInnen im Berufspraktikum), einhergehend mit der notwendigen Ressourcenausstattung. Die zuständigen Referate 31 und 22 der Senatorin für Kinder und Bildung erarbeiten Lösungsmöglichkeiten.

    5. Umgehende Festlegung der Bedingungen für den Bau von Kita- und Krippeneinrichtungen durch Investoren in Kooperation mit freien Trägern und KiTa Bremen auf privaten und öffentlichen Grundstücken in Stadtteilen mit aufholendem Entwicklungsbedarf bei der Versorgung von Kindern bis zur Einschulung: Vergaberechtliche Fragestellungen wurden ressortübergreifend sowie unter Einbezug eines externen Experten geklärt. Die Verfahren gehen nun in die Umsetzung.

    6. Umgehende Einsetzung und Tagung einer Kita- Steuerungsgruppe unter Leitung der Senatskanzlei mit Beteiligung der Bildungs-, Sozial-, Bau- und Finanzbehörde mit regelmäßiger Berichterstattung an das Bündnis. Diese Aufgabe übernimmt der Staatsräte-Jour fixe, zu dem die Senatskanzlei einlädt. Die inhaltliche Federführung liegt bei der Senatorin für Kinder und Bildung.

    7. Entwicklung und Vorlage eines Konzepts zur Einführung eines neuen Finanzierungs- und Steuerungssystems der Kindertagesbetreuung in Bremen bis Ende 2016 unter Einbezug des Gutscheinsystems in Hamburg sowie Konzepte anderer Kommunen. Der Arbeitsauftrag ist an die Arbeitsgruppe Finanzierung des Bündnisses ergangen. Dort sollen Ziele, Instrumente und Maßnahmen durch die Expertise der kirchlichen und freien Träger im Zusammenspiel mit dem Eigenbetrieb KiTa Bremen erarbeitet werden, um einen politischen Entscheidungsprozess vorzubereiten. Geplant ist eine vorbereitende Arbeitsgruppe mit Fachleuten, die Empfehlungen für die UAG Finanzierungssystematik und das Plenum bis Dezember 2016 vorlegt.

    8. Kurzfristiger Einsatz von Containern als Ergänzungsbauten auf Kitagrundstücken: Die Träger überprüfen hier ein mögliches Interesse und potenzielle Standorte. Immobilien Bremen rechnet mit einer kurzfristigen Umsetzung dieser Lösung bis Ende des Jahres.

    9. Zusätzliche Plätze können über die Nutzung ergänzender, ggf. ausgelagerter Räumlichkeiten geschaffen werden (sog. Dependancen): In etwa 20 Schulen könnten Klassenräume und/oder Hausmeisterwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Auch andere Räume (Bürgerhäuser, Kirchengemeinden, etc.) könnten befristet genutzt werden. Die Träger werden gebeten, eine Nutzung zu prüfen.

    10. Zusätzliche Plätze können über die Nutzung ergänzender, ggf. ausgelagerter Räumlichkeiten geschaffen werden (sog. Dependancen): In etwa 20 Schulen könnten Klassenräume und/oder Hausmeisterwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Auch andere Räume (Bürgerhäuser, Kirchengemeinden, etc.) könnten befristet genutzt werden. Die Träger werden gebeten, eine Nutzung zu prüfen.

  • #221

    19.10.2016 im Weser Report (Mittwoch, 19 Oktober 2016 18:23)

    Realitätsverlust beschreibt medizinisch gesehen den geistigen Zustand einer Person, welche nicht in der Lage ist, die Situation, in der sie sich befindet, zu begreifen. Warum auch die Bildungsbehörde Wunschvorstellung (hohe Qualitätskriterien für KITAS) und Wirklichkeit (Container als Kita-Kösung, aber leider kein Personal) nicht mehr unterscheiden können?

    Klicken Sie auf den Link.

    Und vor dieser Behörde machen Ortsamtleitung und Findorffer Bildungsausschuss als völlig unkritische Erfüllungsgehilfen opportunistisch den Kotau. Man kann nur noch fassungslos mit dem Kopf schütteln.

    Super Peinlich Das. Wo bleibt die Opposition in Findorff?

  • #220

    Das literarische Quartett (Dienstag, 18 Oktober 2016 18:51)

    Ziel des Runden Tisches ist es, eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung im Konflikt zwischen professioneller Kinderbetreuung und dem Spiel von Kindern im öffentlichen Raum zu erzielen. Interpretation gefällig?

    Ziel des Runden Tisches

    heißt: Der Runde Tisch kann Ziele definieren wie er will...

    ...aber entscheiden wird am Ende der Beirat. Da sollten wir uns Bitteschön nichts vormachen (O-Ton Moderatorin Anne Drewermann nach bisher insgesamt ca. 6 Stunden Diskussion). Und der entscheidet nach den Zielen der Bildungsbehörde. Ergebnisoffen? Auf Augenhöhe? Steht in der Zieldefinition nicht.

    ist es, eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung

    heißt: Irgendein Kompromiss, der den Protest durch Spiel auf Zeit beruhigt und bei dem alle Beteiligten und besonders die politisch Handelnden Gesicht wahren und irgendwas als politischen Erfolg verkaufen können, muss gefunden werden. Im Zweifelsfall auch die ursprüngliche Lösung einer Spielplatzbebauung, weil es im Stadtteil ja sonst keine öffentlichen Riesenflächen gibt, wie als Ergebnis am Ende des Runden Tisches völlig überraschenderweise erarbeitet wurde. O-Ton Ulrike Pala, Leiterin Orts­amt West bereits am 8. 7. 2016 in de taz: „Wir haben keine einzige städtische Freifläche, die wir anbieten können“. Wenn das so ist, was suchen wir dann?

    im Konflikt

    heißt: Der Begriff "Konflikt" wird hier bewusst im falschen Kontext eingesetzt, um Kitaplätze gegen Spielplätze auszuspielen, denn: Es gibt gar keinen Konflikt zwischen professioneller Kinderbetreuung und dem Spiel von Kindern im öffentlichen Raum. Das lässt sich durch kleinteilige Lösungen gut vereinbaren. Es gibt einen Konflikt zwischen den Zielsetzungen und vermeintlichen Qualitätskriterien von Bildungsbehörde/Behörde und den Bürgern/Initiativen, weil die Bebauung der letzten öffentlichen Sport- und Spielflächen als anscheinend einzige fundamentalistisch vertretene politische Lösung im Stadtteil in Findorff von jedem klar denkenden menschen und den über 1500 Unterzeichenern gegen eine Bebauung des Corveyspielplatzes nicht zu akzeptieren ist.

    zwischen professioneller Kinderbetreuung

    heißt: Elterngruppen und "Familien in Findorff" sind als bewährte kleinteilige Lösungen nach dem Kita Planungen der Bildungsbehörde als nicht im Stadtteil zentralisierte Gebäudelösungen Auslaufmodelle und leisten nach den von der Behörde immer wieder angeführten heutigen, sehr hohen Qualitätskriterien keine professionelle Kinderbetreuung mehr; bzw. haben auch kein aus Sicht der Bildungsbehörde heute unbedingt erforderliches Außengelände. Noch braucht man sie, aber wenn die Riesenbauten erstmal stehen, kann nur dort professionelle Kinderbetreuung geleistet werden und man bestimmt endgültig die Regeln á la KiTa Bremen als Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen.

    und dem Spiel von Kindern im öffentlichen Raum zu erzielen.

    heißt: öffentlicher Raum kann auch im Bürgerpark oder zwischen Mülltonnen sein. Heißt nicht explizit: Spielplätze- und Sportflächen sind unantastbar und müssen erhalten, bzw. wegen Unterversorgung ausgebaut werden. O-Ton Ulrike Pala, Leiterin Orts­amt West bereits am 8. 7. 2016 in der taz :„Es gibt sechs weitere größere Spielplätze im Stadtteil – und den Bürgerpark“. Das muss aus Sicht von Frau Pala an Spielflächen anscheinend reichen. In Gröplingen und Walle ist man ja auch nicht sehr verwöhnt.

    Alles klar? Haben Sie verstanden?

  • #219

    Sowas von egal (Montag, 17 Oktober 2016 19:55)

    Wieso unterstellen Sie unseren hochkompetenten, integren... tätigen Beiratsmitgliedern...

    Hüstel, hüstel, könnte DAS ironisch gemeint sein? Aber was machen SIE jetzt? Lassen die Initiativen als Verderber im schmutzigen Spiel den runden Tisch wenigstens platzen, um öffentlich zu zeigen, was er anscheinend ist: Nicht mehr als eine offensichtliche Farce?

    Fragen SIE dazu Herrn R., den SPD Spitzenkandidaten IHRES Vertrauens, der in seiner Leistungsauflistung dem Stadtteil das GLÜCK bringt, zu seinen vorschnellen, aber wenigstens ehrlichen Verkündigungen auf der parteieigenen Homepage. Fragen SIE ihn und seine Parteikollegen, was ein runder Tisch eigentlich soll, wenn bereits alles klar ist: Die Bebauung von Spiel- und Sortplätzen kommt! Fordern SIE wenigstens ein, das sich die einzelnen Beiratsmitglieder, die notfalls für vermeintliche politische Erfolgen, die keine sind, Spielplätze und Sportplätze hemmungslos bebauen wollen, sich mit Gesicht, Namen und Parteizugehörigkeit öffentlich dazu zu bekennen.

    Fragen SIE auch immer wieder nach, warum es dem Beirat seit Jahren nicht gelingt, mangels irgendwelcher eigener Ideen und Ansätze Alternativen wie z. B. den trostlosen Evergreen /Evergrey der Stadtplanung in Findorff, DIE PLANTAGE, mit neuen Ideen zu bespielen! Die Senatsbaudirektorin Professorin Dr. Iris Reuther aus Leipzig wollte dort wenigstens 2015 noch Bäume pflanzen (wirklich geniale Idee, Wunderbäume kommen allgemein auch immer sehr gut beim Wahlvolk an) und war dann aber leider wieder weg aus dem kleinen Stadtteil ohne jede Bauhaus-Architektur, den sie gar nicht so wirklich kannte. Welche Ideen aber hat eigentlich der ortsansässige Beirat und wenn er welche hat, wann und wie will er die Umsetzung endlich angehen?

    Auch wichtig: Bitte fallen SIE nicht auf dem Trick der Ortsamtleiterin rein, die mantramäßig immer davon spricht, das keine Spielfläche verloren gehen soll. Sie meint: Spielplätze können bebaut werden, wenn es irgendwo entsprechende Ausgleichsflächen gibt. DAS heißt nicht, das der Spielplatz nicht bebaut werden soll – das soll es nur öffentlich suggerieren (sprachlich wirklich CLEVER), bis das große Erwachen dann kommt. Informieren SIE sich, was und wo Ausgleichsflächen tatsächlich sind. SIE werden sich wundern!

    Und... Oh Gott: Es gibt bisher auch keine Distanzierung der Bildungsbehörde, Sport- und Spielplätze notfalls zu bebauen! Warum auch? Man bleibt dabei. Warum auch nicht? Fordern SIE aber diese notwendige Distanzierung von einer absurden Planung unerbittlich immer wieder öffentlich ein! Und lesen SIE unbedingt auch nochmal genau die vom Ortsamt ??? und/oder der wirklich schlauen Moderatorin (keine Ironie, deshalb macht sie ja den Job) formulierte Aufgabenstellung des Runden Tisches:

    Ziel ist es »eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung im Konflikt zwischen professioneller Kinderbetreuung und dem Spiel von Kindern im öffentlichen Raum zu erzielen«.

    Schon da hätte es bei den Initiativen ganz laut klingeln müssen. Eindeutig: Diese Formulierung spielt KITAS gegen SPIELPLÄTZE aus. Ansonsten lässt diese Formulierung alles offen... Ja, diese cleveren lokalen Politikvollstrecker sind nicht dumm! Sie lieben Hintertürchen! Das beginnt mit den Formulierungen. Warum haben die Initiativen nicht von Anfang an eingegriffen und selbst mit formuliert?

  • #218

    Nicht egal (Montag, 17 Oktober 2016 19:53)

    Niemand hat die Absicht eine Mauer, ach nee, eine Riesenkita auf Spielplätzen zu bauen...

    Glaubten Sie bisher wirklich das Politiker immer die Wahrheit sagen? Wird echt im Hintergrund gekungelt? Kann das wirklich sein? Sind SIE, ICH oder WIR naiv? Wissen wir das nicht alles und können oder wollen es aber nicht beweisen? Wenn SIE das können, machen SIE die Lügen, die man IHNEN entgegengebracht hat, gern öffentlich, wenn ihr Beweis Substanz hat. Es wird aber leider nur wenige Findorffer interessieren... auch auf diese Trägheit der Masse setzen die potentiellen Sport- und Spielplatzbebauer... Vergessen SIE niemals: die Paladine der Bildungsbehörde sind im gegensatz zu den Initiativen geschulte und ausgebuffte SchlaueProfiDemokraten! Die kennen die kleine Bremen- und Findorffwelt der kurzen Wege zwischen Bürger-, Kleingarten- und Sportverein.

    Fragen SIE doch unverbindlich, aber offensiv am nächsten Runden Tisch nach: Ist der Beirat für die Interessen Findorffer da (nochmal an 1600 Unterschriften erinnern, immer wieder) oder geht es bei der Corveyspielplatz Diskussion eigentlich darum die Ziele der Bildungsbehörde den Bürgern vor Ort nett im vermeintlichen pillepalle Konsens mehr oder weniger geschickt unterzujubeln?

    Fragen SIE auch: Wieso versucht man im Findorffer Bildungsausschuss permanent und immer wieder ausschließlich im voraus eilenden Gehorsam den Zielen der SPD Bildungsbehörde zu entsprechen, die dann ihre Flächen für ihr Riesenbauten-Konzept, die es als Flächen in Findorff so groß gar nicht gibt, gefälligst selbst suchen soll, wenn es keine angewandte gedankliche Flexibilität geben sollte. Wieso fordern die Initiativen dafür nicht GANZ EINFACH öffentlich einen eindeutigen Beschluss vom Beirat, das in Findorff keine Sport- und Spielplätze bebaut werden? Muss und wird er ja nicht beschließen, aber dann wissen wir, was wir an diesem tatkräftigen Beirat haben!

    Letzte Frage: Warum lässt sich dieser verschlafene Stadtteil das alles gefallen? Weil er überaltert ist und Kinderspielplätze in dieser Gesellschaft nicht so wirklich interessieren? Upps, könnte ja sein.

    Auch ich verstehe jedenfalls nicht mehr, wie man als Beirat einseitig BLINDLINGS sein kann. (oder schreibt man das angesichts der geplanten und zeitlich überholten Riesenbauten-Architektur wie in den Siebziger Jahren vielleicht BLIND LINKS ???)

    Und ich verstehe bei Ihnen nicht, warum SIE ihr klar definiertes Ziel HÄNDE WEG VOM CORVEYSPIELPLATZ nicht weiterhin massiv und auch emotional immer wieder GEMEINSAM einfordern, statt sich hier jetzt untereinander anzumachen. Mit knallharten Sätzen wie ...Christian, ich finde Dich ja gut, aber... wird das jedenfalls mit dem Protest nichts werden. Da muss man bei diesen erfahrenen und parteigeschulten HARDLINERN schon sehr eindeutig immer wieder lautstark auf allen Kanälen öffentlich POSITION beziehen und hartnäckig bleiben, was (zugegeben) sehr ermüdend und frustrierend sein kann. Da ist der schmerzfreie Beirat für seine Position bisher eindeutig hartnäckiger und geschickter vorgegangen. Glückwunsch, leider!

    Nur eines ist jetzt schon ebenso klar: Konstruktive Bürgerbeteiligung... das lieben die verwaltungstechnisch erstklassige Ortsamtsleiterin und manche Beiratsmitglieder in ihrer (teilweisen) Selbstgefälligkeit nicht wirklich. Bürgerbeteiligung ist ja auch anstrengend und nervend. Abstimmen über irgendwas und ab und zu ein paar Euros verteilen hingegen ist KLASSE! Da freuen sich ALLE!

  • #217

    Egal (Montag, 17 Oktober 2016 11:37)

    Entschuldigung, bei hochkompetent und integer musste ich wirklich lachen. Wenn der Beirat wirklich so kompetent und integer wäre hätte er lange eingesehen, dass diese Freifläche erhalten werden muss. So schadet er dem Stadtteil.
    Das schmutzige Spiel besteht darin, dass der Beirat den runden Tisch will, aber nicht bereit ist die Bebauung zurückzunehmen. Es wird sogar auf der SPD Seite damit geworben, dass eine Kita beschlossen wurde. Zudem zieht er ständig ohne Absprache neue Kaninchen aus dem Hut, will sagen es laufen unsaubere Dinge hinter den Kulissen. Und mindestens ein Beiratsmitglied hat die Unwahrheit gesagt.
    Haben Sie verstanden?

  • #216

    Nicht egal (Montag, 17 Oktober 2016 09:11)

    Moin Egal, ich habe da mal ein paar Fragen zu Ihrem seltsamen Eintrag:

    Wieso unterstellen Sie unseren hochkompetenten, integren und übrigens ehrenamtlich für Sie in Findorff tätigen Beiratsmitgliedern, sie spielen ein schmutziges Spiel? Worauf beruht ihre Aussage? Wen und was meinen sie damit konkret? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Können sie ihre Aussage belegen?

    Warum unterstellen Sie der Kommentatorin ANKE, sie hätte in diesem Spiel mitgemacht und sei der Bürgerinitiative in den Rücken gefallen?

    Meines Wissens bezieht die Kommentatorin in einem Zwischenruf auf diesem Stadtportal eine eindeutige Position gegen die Bebauung. Warum qualifizieren sie den Kommentar unten bösartig als "Geheule" ab, wo in dem Beitrag unten einfach nur das bisherige Verhalten von Beirat und Bildungsbehördenvertreter wiedergegeben wird.

    Wie bewerten Sie den runden Tisch? Welche Position haben sie? Wie möchten Sie die Bebauung von Spiel- und Sportflächen verhindern? Was ist aus ihrer Sicht dafür zu tun? Das würde mich mal interessieren. Beleidigungen und Verschwörungstheorien auf pubertären facebook Niveau helfen nicht weiter; also bitte genau darstellen, was sie meinen und wofür sie stehen. Da würde mich wirklich interessieren. Solidarität untereinander gegen die Bebauung wäre übrigens auch hilfreich.

  • #215

    Egal (Sonntag, 16 Oktober 2016 22:40)

    Anke, Du hast immer Statements pro Bebauung für Deine Elterninitiative abgegeben, hast das schmutzige Spiel des Beirates immer mit Dir machen lassen und bist damit der Bürgerinitiative immer wieder in den Rücken gefallen. Was soll also das Geheule?

  • #214

    Beschleuniger (Donnerstag, 13 Oktober 2016 20:46)

    Ihr müsst Herrn Rossow von der SPD schon vollständig zum Thema zitieren:

    MITEINANDER lernen: Kita der Corveystr. schnell bauen.

    Ganze Sätze bitte, schnell lernen. Wozu gibt es dann den Runden Tisch, wenn die CSU Bremens alles schon eingetütet hat?

    Und zur Frage von Anke:

    Gab es in den letzten Jahren irgendeine Idee oder gar ein kleines Projekt aus dem Beirat heraus, wie der notwendige Kita-Ausbau in Findorff gestaltet werden könnte?

    Antwort: NEIN

  • #213

    Rechtsanspruch auf Betreuung? (Donnerstag, 13 Oktober 2016 19:30)

    Tolle sache, aber Zitat taz:

    Nur ein bis zwei Prozent der Eltern, die trotz Anspruch leer ausgegangen sind, haben in Bremen geklagt.

    So baut man auf die Bildungsbehörde natürlich keinen großen Handlungs- und Zeitdruck auf. Das priced man im Ressort sicherlich locker ein...

    Zu den immer wieder gern seitens der BB postulierten hohen Qualitätsstandards für neue Kitas, die geplant sind, ein Zitat von Sofia Leonidakis, Sprecherin für Kinderpolitik in der Bürgerschaftsfraktion der Linken.

    „Die Container sind nach meinem bisherigen Kenntnisstand nur sehr rudimentär ausgestattet.“

    http://www.taz.de/!5335736/

    So ist das halt in Containern. Die kann man auch im Politiksprech "Mobilbauten " nennen, aber es bleiben doch doofe Container.

    Und wie sagte ihr Huchtinger Parteikollege 2014:

    „Auch wenn die Container-Lösung nicht ganz optimal ist, besser so als gar keine Plätze“

    und

    „Der Senat muss aufhören, Lösungen für alle möglichen Probleme immer nur auf dem letzten Drücker anzubieten und diese auch nur dann, wenn Betroffene sich öffentlichkeitswirksam wehren.“

    Michael Horn, Fraktionssprecher der LINKEN im Beirat Huchting. Gut erkannt.

    http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/browse/8/zurueck/archiv/artikel/neuer-uebergangshort-in-huchting-soll-an-der-delfter-strasse-eroeffnen/

    In Huchting an der Delfter Straße dienen die aufgestellten Kita Container von 2014 bis heute als Notlösung für den neuen Übergangshort. DAS sind momentan die SPD-Lösungen für die akute q u a l i t a t i v e Kinderbetreuung in Bremen. Alle anderen Planungen sind bisher politische Absichtserklärungen.

    Und wie werden diese neuen Kitas dann irgendwann finanziert und was kosten sie? SPD Senatorin Bogedan laut taz „Wir haben das Budget, das wir brauchen werden“, und weiter „Heute kann ich noch keine Summe nennen.“

    http://www.taz.de/!5335736/

    Wenn sie das Budget hat, das sie brauchen wird, warum kann sie es nicht benennen? Was soll man dazu noch sagen? Vielleicht nur noch drei Worte zur Bildungspolitik in Bremen. Ein schöner Neusprechtraum aus

    Wahn und Wirklichkeit.

  • #212

    BigBrother Teil2 (Donnerstag, 13 Oktober 2016 18:22)

    Berichterstattung Runder Tisch: Ergebnisoffen oder steht das Ergebnis bereits fest?

    Top 1: In verdichteten Stadtteilen sind kleinteilige Lösungen sind zu schaffen

    Familien in Findorff zeigt als freier Träger beispielhaft, wie kleinteilig, schneller als in zwei bis drei Jahren und vor allen kindgerecht und in unserem verdichteten Stadtteil ohne neue Kita-Gigabauten intelligent Kindergartenplätze geschaffen werden können. Danke für diesen hervorragenden Artikel im WK. Diese Vorgehensweise mit einer unserem verdichteten Stadtteil angemessenen Philosophie sollte endlich von Beirat und Bildungsbehörde angenommen werden. Wir wollen alternative Lösungen und nicht überdimensionierte und abseits in den hintersten Ecken von Findorff gelegenen Kita-Bunker auf Spielplätzen, in denn die Kinder tagsüber versteckt sind und so im Stadtteil nicht mehr vorkommen.


    Top 2: Die bisherigen Aussagen der Bildungsbehörde, man hätte alle Alternativen gründlich geprüft ist falsch. Es gibt Alternativen.

    Der Fehler in den bisherigen bisherigen Denkweisen ist: Eine Senatorin Für KINDER KINDER KINDER und Bildung sollte keine Spielplätze bebauen. Das gehört sich absolut nicht. Findorff will das nicht. Die sofortige Gründung einer Bürgerinitiative und über 1600 Unterschriften gegen eine Spielplatzbebauung sind und bleiben weiterhin ein klares Signal. Es gibt Alternativen. Es gibt bereits sehr gute Beispiele im Stadtteil. Es gibt sehr gute Leute im Stadtteil, die wissen wie es geht. Daher: Es muss jetzt endlich WIRKLICH offen und neu gedacht und geplant werden - und nicht wie bisher Bildungsbehörde und Beirat komplett einseitig und unkreativ nur und ausschließlich in Neubauten, die erst in zwei bis drei Jahren kommen würden. Wenn die Bildungsbehörde auf dieser alleinigen Lösungen beharrt, wird sie weiterhin viel Zeit verlieren, denn der Protest wird anhalten und sich verstärken. Klagen von Anwohnern in der Corveystraße drohen. Aktuelle Bewertung in den Medien bezogen auf die bisherige Vorgehensweise der Bildungsbehörde zur Schaffung von Kita-Plätzen: ein Desaster (O-Ton Radio Bremen Experte in Buten un binnen) ). Deshalb: Wir brauchen jetzt intelligentere, flexiblere, kleinteilige und schnellere Alternativen in Findorff und umzu, flexibler und schneller als die Bildungsbehörde sie mit der bisherigen, einseitig auf EINE Lösung gerichtete Vorgehensweise anscheinend erarbeiten kann. Der Gegenbeweis steht bisher aus.


    Top 3: Wir brauchen in Findorff mehr und bessere Spielplätze und keine Bebauung der vorhandenen Spielplätze.

    Die Senatorin sagt selbst: Es gibt zukünftig in Bremen mehr Kinder… das wußte sie nicht. Eben. Die Bildungssenatorin hat recht. Was ist die logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis? Mehr Kinder brauchen mehr Spielplätze. Viel mehr Spielplätze. Der Artikel stellt es gut heraus: Wir brauchen in Findorff mehr und besser ausgestattete Spielplätze und keine Bebauung der wenigen, dringend erforderlichen Spielplätzen. Die Unterversorgung liegt in Findorff bei 25 %, in Bremen bei ca. 43 %. Wir wollen mittelfristig 100% nach den vom Senat gesteckten Zielen. Einfach zu recherchieren. www.gruenes-bremen.de/spielflächen/bedrohte-spielplätze/
    Zukünftig mehr Kinder brauchen auch mehr Sportflächen. Potentielle Sportflächen sind daher ebenfalls nicht zubebauen.

  • #211

    Big Brother2015 Teil 1 (Donnerstag, 13 Oktober 2016 18:18)

    Top 4: Ein eindeutiger Beschluss des Beirats, das im Stadtteil keine Spielplätze zu bebauen sind, muss endlich verabschiedet werden.

    Tenor: Alle Fraktionen sprechen sich gegen eine Bebauung von Spielplätzen in Findorff aus und erwarten von der zuständigen Senatorin eine entsprechende Klarstellung ihrer Planungen. Der Fachausschuss kommt einstimmig überein, sich den Bürgerantrag zu eigen zu machen und in angepasster redaktioneller Formulierung an die Senatorin für Bildung und Kinder zu richten. Der Fachausschuss berät am Runden Tisch über mögliche Standorte zur schaffung beuer Kita-Plätze und wird diese zeitnah dder Senatorin zur Prüfung vorgelegen:

    • Münchener Straße 500 qm Leerstand
    • Leipziger Straße (mindestens zwei Häuser stehen leer)
    • Plantage (ja, es lohnt sich auch sich an der Plantage weiterhin die Zähne auszubeißen…)

    Die zuständige Senatorin für Bildung und Kinder wird gebeten, innerhalb eines Monats Stellung zu beziehen. Das ist, leicht angepasst, der Text mit dem der Beirat in Schwachhausen bereits 2015 klar Stellung bezogen hat. Fragen dazu: Warum passierte das in Findorff bisher nicht? Wie konnte stattdessen eine Zustimmung zur Bebauung passieren? Warum hat man sich nicht vor der Zustimmung als ein Entscheidungskriterium den Bau in der Vahr einmal (wie jetzt geschehen) VORHER angeschaut (und jetzt festgestellt: auch der ist mit 400 qm viel zu groß für Findorff)? Warum entscheidet man, ohne sich mit derartig komplexen Vorhaben bis ins Detail beschäftigt zu haben? Warum immer erst hinterher? Will man ein Image aufbauen, im Beirat agieren ahnungslose Hobbypolitiker? Sicherlich nicht! Und wo bleibt eigentlich die Selbstkritik? Wo bleiben weitere, vielfältige Ideen von ALLEN Beiratsmitgliedern (SPD, GRÜNE, CDU, linke, FDP und diese andere Partei, deren Name mir gerade nicht einfällt). Warum müssen die Findorffer/innen dem Beirat nun schon um zweiten Mal mit Unterschriftenaktionen auf die Sprünge helfen?


    Top 5: Zeit für einen Neustart mit echter Bürgerbeteiligung, Ehrlichkeit und und Transparenz

    Der Runde Tisch ist NICHT dazu da, um seitens Beirat/Ortsamt/Bildungsbehörde Bürgerbeteiligung zu suggerieren, aber letztendlich doch, um deren Ziele durchzusetzen. Der Runde Tisch ist da, um am Ende des Prozesses klare Alternativen zwecks AUSWAHL aus mehreren Lösungsangeboten zu haben, also mehrere Ideen zu entwickeln, wie für Findorff eine gute Lösung zu schaffen ist. Eine mit echter Bürgerbeteiligung entstandene Lösung kann sogar Pilotprojekt-Charakter für Lösungen in weiteren Staddtteilen haben. Der Runde Tisch ist dementsprechend ergebnisoffen. Eine Begehung des Stadtteils durch VertreterInnen von Behörde, Spielplatz- und Elterninitiativen und Beiratsvertretern ist gefordert, um auch ganz neue Lösungen im vorhandenen Bestand sind mit in den Fokus zu nehmen.


    Top 6: Das abgerissene Spielhaus muss endlich neu gebaut werden.

    Die Elterninitiativen machen seit über 30 Jahren eine hervorragende, engagierte und ehrenamtliche Arbeit auf dem Spielplatz Corveystraße. Komplett ehrenamtlich! Sie sind die Engagierten! Das sollte man endlich einmal würdigen: Sie sind weder gegenüber dem Beirat noch der Bildungsbehörde Bittsteller, sondern neben anderen (siehe Artikel) guten Menschen, die im Stadtteil Kinder betreuen, die die im Stadtteil wichtige soziale Arbeit machen. Diese Arbeit ist fortzuführen. Das abgerissene Spielhaus, um das es an dieser Stelle ursprünglich immer ging, ist - natürlich mit neuen Standards - an gleicher Stelle neu zu bauen. Aber in den von den Initiativen noch zu benennenden Dimensionen. Dann kann die hervorragende Arbeit fortgesetzt werden. Was passiert, wenn hier keine ehrenamtlich tätigen Bürger/inne vor Ort mehr sind, sieht man ja an der derzeitigen Situation auf dem Spielplatz, der ansonsten verwahrlost. Die Kinder im Stadtteil (inklusive der dazukommenden und im Stdtteil fereundlich aufzunehmenden Flüchtlingskinder in der neuen Containerstadt nebenan) brauchen diesen Spielplatz. Vollständig! Ohne Bebauung! Soziale Arbeit genau an dieser Stelle bleibt extrem wichtig. Es gibt viel zu tun. Findorff sollte sich als Vorbild beweisen.

    Leere Versprechungen nutzen niemanden. Placebo-Veranstaltungen zur Beruhigung des Protestes auch nicht. Fakten zählen: Der Beirat ist gefordert, endlich die Bebauung von Spiel- und Sportplätzen in Findorff mit Kitas auszuschließen. Per Beiratsbeschluss. Um das zu erreichen, müssen Spielplatzinitiative und Findorffer Bürger und Bürgerinen allerdings den öffentlichen Druck auf den Beirat deutlich erhöhen und verbindliche Ziele definieren und verbreiten. Im Schlafwagentempo kommt man leider nicht ans Ziel und diese erfahrenen Klüngelprofis sind einfach zu ausgebufft, anderseits aber aber ja auch leicht zu durchschauen.

    Big Brother, zurück aus Alaska. Hier auch kalt.

  • #210

    Anke (Donnerstag, 13 Oktober 2016 10:06)

    Noch ein Rückblick auf den 2. Runden Tisch (RT) zum Thema „(Keine?) Bebauung des Corveyspielplatzes“:

    Die Behörde hatte sich quasi nicht vorbereitet, es konnte von den beim ersten RT gestellten Fragen nur eine einzige Frage geklärt werden, nämlich für wie viele Kinder das geplante Kitagebäude auf den Spielplatz gebaut werden soll: Es sollen 3 Räume geschaffen werden, einer für 10 U3- Kinder und zwei für jeweils 20 Ü3-Kinder.
    Weitere konkrete Fakten zur Finanzierung der Räume durch die Elternvereine, Langfristigkeit des Pachtvertrags für die Ausgleichsflächen, genaue Quadratmeterzahl des Gebäudes usw. gab es überhaupt nicht! Auf konkrete Fragen wurden immer Sätze wie „In der Regel machen wir das so...“, „Die Standards schreiben dieses und jenes vor...“ erwidert, es wurde viel ermüdend geredet, aber leider nichts beantwortet.

    Dies ist angesichts der Dringlichkeit des Themas viel zu wenig...

    Außerdem bekam die Bildungsbehörde beim 1. RT als Hausaufgabe, ein Kita-Ausbau-Konzept für ganz Findorff vorzulegen, denn allein die Bebauung des Corveyspielplatzes kann das Kitaproblem nicht lösen, da muss schon mehr passieren! Und wie wurde diese Hausaufgabe erledigt? Ein Konzept ist es jedenfalls nicht, es wurden lediglich Bedarfszahlen recherchiert und prognostiziert, und dann kamen nur noch Fragezeichen: WOHIN sollen diese vielen Kinder bloß? Es wurde ein bisschen herumgefragt und -telefoniert und heraus kam, dass es im Prinzip keine geeigneten Flächen in Findorff für Kitabauten gibt. Außer einer: die BSA! Hier wurde neben der angebotenen Ausgleichsfläche für den Corveyspielplatz noch eine große Fläche entdeckt, dicht am Utbremer Ring gelegen und perfekt für eine größere Kita geeignet!
    Der Vorstand der SG Findorff war nicht ganz so begeistert wie Beirat und Behörde und merkte zu Recht an, dass man zwar die Situation der 1-6 jährigen Kinder mit einer Kita auf der BSA verbessern würde, dass man aber die 7-18 jährigen, die die Freiflächen der BSA ausgiebig nutzen, dabei völlig vergisst! Das BSA-Gelände ist sozusagen zum Fleddern frei gegeben um das Kita-Problem zu lösen!

    Das Dilemma der fehlenden Flächen in dicht bebauten Stadtvierteln zu lösen ist unmöglich. Hier ist also Kreativität gefordert! Aber Beirat und Behörden verbeißen sich lieber in diffamierende statements über die angeblich mangelhafte weil eh nur improvisierte Qualität der Kinderbetreuung durch Elternvereine, die ja angeblich alle nicht mehr den tollen modernen Standards genügen. Dies ist eine echte Frechheit angesichts einer gerade in Findorff seit Jahrzehnten unglaublich engagierten Elternvereinsszene! Der Ausbau kleinskaliger Kinderbetreuung wie sie von Elternvereinen angeboten wird, wäre eine relativ schnelle Antwort auf das Kitaproblem, aber dies ist anscheinend „von oben“ nicht gewünscht.

    Beirat und Behörde wünschen sich stattdessen Platz für große Kita-Einrichtungen mit einem tollen Außengelände, aber die Lage soll auch schön wohnortnah sein. Woher sollen diese Flächen kommen? Konstruktive Vorschläge, doch bitte auch vewilderte vollgemüllte Parzellengrundstücke (von denen gibt es einige entlang der Hemmstraße!) in Betracht zu ziehen, oder im Gewerbegebiet Bayernstraße nach Grundstücken zu suchen (hier gibt es ja bereits eine KiTa beim Kompetenzzentrum des Handwerks) wurden als nicht machbar abgetan (Parzellen = "Bebauung planungsrechtlich nicht möglich", diesen Satz gibt es allerdings auch für den Corveyspielplatz schriftlich, Aushebeln also nicht unmöglich! Bayernstraße oder Überseestadt = ach so weit weg von Findorff).

    Tja, so kommen wir nicht weiter! Am Ende des RT wurden dann tatsächlich die Initiativen von einem Beiratsmitglied aufgefordert, doch nun mal Verantwortung zu übernehmen. Dies ist unverschämt, denn wir arbeiten seit 7 Jahren an einem Kitabau NEBEN dem Spielplatz, dort gab es bis vor einem Jahr ein brach liegendes städtisches Grundstück. Dies ist nun bebaut und futsch!
    Unsere Pläne und Vorarbeiten wurden von der Behörde jahrelang massiv blockiert. Die vielen Initiativen für Kinderbetreuung und Spielplätze in ganz Findorff übernehmen seit Jahrzehnten Verantwortung für Kinderbelange im Stadtteil! Ehrenamtlich!

    Die wesentliche Aufgabe der gewählten Parlamente, also auch des Beirates, ist die Gestaltung von Prozessen in der Gesellschaft. Gab es in den letzten Jahren irgendeine Idee oder gar ein kleines Projekt aus dem Beirat heraus, wie der notwendige Kita-Ausbau in Findorff gestaltet werden könnte? Haben wir da was verpasst?


  • #209

    Findorfferin (Montag, 10 Oktober 2016 17:36)

    Zum Artikel: Ergebnisoffen oder steht das Ergebnis bereits fest?

    Wenn das so ist, wäre es ein Skandal. Ebenso irritierend erschien am Ende des 2. Runden Tisch übrigens die Forderung nach einer Timeline seitens der SPD Vertreterin, die den Eindruck erweckte, als wenn es jetzt plötzlich schnell gehen müsste; ohne das man ja drängen wolle. In die gleiche Richtung argumentierte auch ein Beiratsmitglied der LINKEN in Findorff. Man müsse den Druck für eine schnelle Entscheidung erhöhen, damit der Beirat endlich abstimmen kann. Worüber möchte er denn plötzlich so schnell abstimmen fragt man sich, wenn es bisher weder ausreichend differenziert Entscheidungskriterien für den Beirat noch echte Standortalternativen ZUR AUSWAHL gibt?

    Das man bisher in den letzten Jahren scheinbar alle Zeit der Welt hatte, liegt nicht an Elterninitiativen oder Spielplatzinitiative, die erstmals genau die richtigen Fragen stellen; Fragen die eigentlich in der Vergangenheit vom Beirat an die Bildungsbehörde zu stellen gewesen wären. Allerdings wünscht man sich, das die Initiativen Forderungen sichtbarer darstellen, das Heft des Handels offensiver in die Hand nehmen und nicht warten, was die Bildungsbehörde als nächstes Häppchen anbietet. Sonst wird das vermutlich jedenfalls nichts.

    Warum es plötzlich ganz schnell gehen soll, um einem nunmehr sehr konstruktiven Prozess, der gerade erst neu begonnen hat und endlich mit echter Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe stattfindet, nach kurzer Zeit wieder abzuräumen wurde natürlich nicht thematisiert. Der verbale Aufbau von plötzlichem Zeitdruck erscheint auch deshalb verwunderlich, zumal der Vertreter der LINKEN auf

    https://www.gew-hb.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kitas-spielplaetze-oder-horte/

    unter der Überschrift »Kitas, Spielplätze oder Horte?« schreibt: »Und weil die Not so groß ist, kämpft man blindlings: Kitas sollen auf Spielplätzen gebaut werden, Hortkinder sollen in die Schulen gesteckt werden, damit die Horte in Kitas umgewandelt werden können, wobei ... aus dem Auge verloren wird: Erstens, viele Horthäuser sind baulich »abgängig« und zweitens ginge unter derzeitigen Bedingungen diese Umwandlung mit einem unermesslichen Qualitätsverlust einher.«

    Gut gebrüllt Löwe, aber waren nicht bisher nicht das bisher wenig transparente Agieren der Bildungsbehörde im Zusammenspiel mit der blauäugigen Vorgehensweise des Beirats vor Einberufung des 1. Runden Tisches BLINDLINGS – übrigens definiert als »unüberlegt« und »wahllos«. Und geht Qualität nicht vor Schnelligkeit? Siehe Zitat oben.

    Wünschenswert ist es, wenn der Beirat ggf. auch Konsequenzen aus den Auftritten der Bildungsbehörde zieht und diese nochmals klar auffordert auch Alternativen zu dem bisher mehrfach eingeforderten und seitens der Bildungsbehörde vorgelegten sogenannten Kita-Konzept zu berücksichtigen – ein Konzept, das übrigens wieder keines war, sondern nur eine Bedarfsauflistung und Darstellung von teilweise nicht aktuellen Überprüfungen von Standorten. Mit anschaulich visualisierten Entscheidungskriterien hat dieses sogenannte Kita-Konzept nichts zu tun. Kein Wunder, hat man sich doch im Ressort intern auf überdimensionierte Neubauten und großflächige Standorte festgelegt. Nicht nur in Findorff ist man damit auf Widerstand gestoßen und sucht jetzt Großflächen, die es in den verdichteten Stadtteilen einfach nicht gibt. DAS genau erklärt die Zwickmühle der Behörde, auch ganz andere Lösungen neu zu denken: Es wird nicht passieren.

    Wird seitens der Behörde weiterhin kein stadtteilgerechtes Gesamtkonzept vorgelegt, ist in letzter Konsequenz vom Beirat zu fordern, wenigstens einen Beschluss zu verabschieden, der in Findorff die geplante Bebauung von Spiel-und Sportplätzen kategorisch ausschließt (wie in Schwachhausen längst geschehen). Wer das als Beiratsmitglied nicht möchte, soll seine Position öffentlich vertreten, damit wir Bürger wissen, wen man wählt oder eben auch nicht. Nur den Finger in einer Abstimmung zu heben, ohne sich zuvor mit der Komplexität von planerischen und baulichen Prozessen ausführlich und im Detail beschäftigt zu haben, kann jeder – wie bereits einmal BLINDLINGS geschehen. Die Standortsuche für die überdimensionierten Neubauten auf großen Flächen bleibt dann eben alleinige Aufgabe der Bildungsbehörde, die man nur unterstützen sollte, wenn neu gedacht und kommuniziert wird.

    Auch das gern genannte Kriterium der hohen Qualitätsansprüche, die man zu erfüllen habe, ist angesichts von der geplanten Notunterbringung von Kindern in Containern (politischer Neusprech: Mobilbauten… guter Witz; es bleiben Container ohne Qualitätsansprüche) ein wenig pragmatisches Kriterium, das zu überdenken ist.

    http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Mit-Containern-aus-der-Kita-Krise-_arid,1429952.html

  • #208

    outsider (Samstag, 08 Oktober 2016 13:21)

    toll und danke interessierter.
    he ,du bürger, du brauchst das doch nicht erfahren,was da los war,war ja nur pillepalle.damit du nachts ruhig schlafen kannst .es reicht ,wenn nur die insider darüber informiert sind.claro?
    ihr verstehen?

  • #207

    Ein Interessierter (Donnerstag, 06 Oktober 2016 17:09)

    Toll HEUTE (06.10.2016) der erste sichtbare Polizeieinsatz am Flüchtlingsheim Corveystrasse.
    Zwischen 15&16 Uhr hat ein Polizeieinsatz, mit einem Mannschaftswagen, auf dem Gelände des Wohnheimes stattgefunden.

    Zum Glück ist schlechtes Wetter und es gab nur ein paar Kinder auf dem Spielplatz (ich hoffe in Begleitung) Zugang zum Sportplatz (vom Heim aus) war durch Polizei versperrt.
    Der Sicherheitsdienst war auch Vorort. Mal sehen wie lange noch tagsüber!

  • #206

    Findorfferin (Dienstag, 27 September 2016 14:37)

    Toll, sehe gerade des Ortsamt hat den Termin jetzt zwei Tage vorher reingeschrieben. Das ist viel zu spät, aber immerhin, man bemüht sich. Auf www.findorff.de steht beim Stadtteilbeirat Findorff weiterhin nix, dafür der Termin vom 21. doppelt (das muss dann auch nicht sein, einmal würde reichen, wir sind ja nicht doof) und der Termin vom 29.9 Bau dahinter irgendwie, das man den gar nicht entdeckt. Peinlich, passt aber ins Bild.

  • #205

    Findorfferin (Dienstag, 27 September 2016 14:30)

    Gut das wenigstens hier der Termin und Ort für den Runden Tisch Teil 2 zu der skandalösen geplanten Spielplatzbebauung in Findorff bekannt gemacht wird. Ich kann auf den von Steuergeldern und Globalmitteln teuer bezahlten Seiten www.findorff.de und http://www.ortsamtwest.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen24.c.2728.de
    leider keine Terminbekanntgabe finden. Anscheinend stören die Bürger nur und in das Alte Pumpwerk kommen besonders ältere Menschen auch nicht so einfach. Aber vielleicht ist das ja gewollt, das keiner kommen soll, wer weiß? Bürgerbeteiligung ist im verschlafenen Stadtteil irgendwie ein Fremdwort. Nochmal: Ich bin berufstätig und muss das wissen, um planen zu können. Wollte das Ortsamt nicht die Kommunikation übernehmen? Freundliche Frage an die Leitung: Klappt das nicht so richtig? Kitaplanung in Findorff st doch ein Thema, das gerade uns junge Familien angeht.

  • #204

    Frage (Dienstag, 13 September 2016 21:58)

    Sie schreiben:

    Weitere Termine der öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats und der Fachausschüsse sowie die Tagesordnungen der aktuell anstehenden Sitzungen finden Sie stets frühzeitig und aktuell auf den Seiten des Stadtteilbeirats Findorff und des Ortsamtes West. mehr...

    Ich kann die Veranstaltung zur Kita Situation am 21.9. auf findorff.de nicht finden, bzw. beim Ortsamt steht bisher nur eine unvollständige Zeile ohne Adresse, aber Uhrzeit ist da mit 19:00 Uhr angegeben. Bei Ihnen steht aber Beginn 18:00 Uhr. Was stimmt denn nun? Ich bin berufstätig und muss das wissen, um planen zu können. Wollte das Ortsamt nicht die Kommunikation übernehmen? Klappt das nicht so richtig? Kitaplanung in Findorff st doch ein Thema, das gerade uns junge Familien angeht.

  • #203

    Kinderreporter Video (Dienstag, 23 August 2016 22:03)

    Kindermund tut Wahrheit kund: bisher einer der besten Beiträge der Kinder zur geplanten Verunstaltung von Spiel- und Sportplätzen in Findorff. Die Borniertheit und die bis heute totale Abwesenheit von kreativem Denken einiger Personen im Findorffer Beirat wird als Gegensatz dazu besonders krass deutlich. So ein Monsterbau wie von Frau Bogedan geplant war in den 70er Jahren schon total doof, aber einige Vertreter sind da wohl gedanklich stehen geblieben. Aber auch das Video-Interview mit der Frau von FIFF macht klar, das es gute Alternativen gibt. Man muss sich wirklich manchmal sehr wundern.

  • #202

    onandoffshore (Montag, 22 August 2016 17:33)

    ......oh ,gibts keine meinung mehr oder weniger ? alle glücklich und zufrieden ,dascha
    doll ! so geit dat aber nich wieter! ?

  • #201

    WK K28.07.2016: Mehr Hundespielwiesen in Bremen: Mehr Platz für Hunde (Montag, 01 August 2016 09:22)

    Der Artikel wurde von einem Leser wie folgt kommentiert:

    Wie TOLL ist es jetzt, seitens der Umweltbehörde zu erfahren, das sich die Beirate gegenüber der Umweltbehörde sogar für HUNDESPIELWIESEN Flächen, die es in vielen Stadtteilen gar nicht gibt, wünschen dürfen... dieses Flächenwunschprogramm kannten wir bisher gar nicht und jetzt wünschen wir uns auch KINDERSPIELWIESEN und natürlich den Ankauf von privaten Flächen für die geplanten neue KITABAUTEN mit reichlich SPIELRÄUMEN im Außenbereich...

    Man muss eine Passage aus dem Artikel

    http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Mehr-Platz-fuer-Hunde-_arid,1425125.html#null

    nur kurz umschreiben, um die irren Widersprüche der Verkündungen der verschiedenen Bremer Behörden zu beiden Themen HUNDESPIELWIESEN und Bebauung von Spielplätzen für neue KITABUNKER offensichtlich zu machen. Los gehts:

    „Spielplätze zu bebauen, ist nicht kindgerecht“, sagt die Senatorin für Kinder und Bildung. In Bremen gebe es strenge Zielsetzungen (siehe Leitbild für eine bespielbare Stadt und Kernaussagen des Bauleitplans für den Erhalt von Spiel- und Freizeitflächen in den vedichteten Stadtteilen), deshalb brauche Bremen dringend bei einer Untervorsorgung mit Spielflächen von durchschnittlich über 50 % (in Findorff sogar 75%) viel mehr Spiel- und Sportflächen für Kinder. Sie meint: „In jedem Stadtteil sollte es so viel mehr Spielflächen Fläche geben.“

    Die Flächen müssten so groß sein, dass sich die Kinder austoben können. „Ich wünsche mir, dass die Unterstützung in den Stadtteilen und Beiräten für meine wahnwitzigen Bebauungspläne von Spielplätzen mit sozialistisch zentralistisch geplanten KITA Bunkern á la Siebziger Jahre aufhört. Ich bin nochmal in mich gegangen, habe über meine WAHRE Aufgabe als Bildungssenatorin reflektiert und schließe eine Bebauung von Spielflächen mit Kitas in ganz Bremen kategorisch aus. Es muss andere Lösungen geben“

    Nun sollen die Beiräte wieder eine zentrale Rolle einnehmen. Sie sollen nicht nur die Standorte vorschlagen, sondern auch festlegen, wie kleinteilige Lösungen statt gigantische Kitabauten aussiehen: Nach dem Baukastenprinzip sollen sich die Stadtteile ihre Wünsche zusammenstellen und so den Preis - für den Ankauf von PRIVATFLÄCHEN oder die Nutzung von Gebäuden im Bestand für die Umsetzung von Kitabauten in kindgerechten Größen - mitbestimmen.

    Wir realisieren das dann in zwei Jahren individuell und stadtteilbezogen und schaffen so die fehlenden Kindergartenplätze, die bspw. der Beirat Schwachhausen und die Elterninitiativen seit über vier Jahren angemahnt haben – und wenig schön finde ich auch, das uns diese Problematik nach der letzten Wahl von der Sozialbehörde hinterlassen wurde, so das wir ewig gebraucht haben, um das Thema anzugehen und wir jetzt mit unseren absolut inakzeptablen Plänen und einer nach wie vor völlig intransparenten Kommunikationspolitik in der Öffentlichkeit ziemlich blöd dastehen. Aber sind wir nicht auch selbst Schuld, wenn empörte Bremer Eltern Bürgerinitiativen gegen unsere Politik gründen?

    Ja, diese leider (fiktionalen) Äußerungen aus der Bildungsbehörde wir sehr gern zum im Weser Kurier lesen.

  • #200

    outsider (Freitag, 29 Juli 2016 23:23)

    sorry,........auf weiter kommentare will ich NICHT mehr antworten ......soll es heißen.war ein tipfehler,kann doch mal passsieren ,oder?

  • #199

    outsider (Freitag, 29 Juli 2016 20:03)

    he jessica oder wie du heißt....
    hab leider nicht immer zeit sofort zu antworten ,zeit ist kostbar ständig am comput zu sitzen,doch jessica deine reaktion hatte ich erwartet ,biste doch an den haken gegangen.der griff in den schritt des führungsfeminats hatte ja das echo gezeigt.
    über deine ausdrucksweise kann ich nur lachen ,echt schwach .kaum wurde eine wichtige feminine leitperson negativ angesprochen ,springt mich eine genossin oder bekannte mit belehrungen an,geht garnicht mehr,kannste ruhig weitertreiben ,geht mir so am buckel runter,werde weiterhin mich mit dem beirat befassen und nicht nur im findorff,so zeit dafür vorhanden,claro.......außerdem ,leider hab ich keine kohle genug. und,auf weitere kommentare will ich mehr antworten.du verstehn?

  • #198

    Jessica (Dienstag, 26 Juli 2016 11:17)

    Mann muss hier nicht über Beirat und parteiabhängige Ortsamtsleiterin jammern, die als Funktionsträhgerin nur ihren Job macht. Die Anwohner sollen lieber mal schnell in die Puschen kommen, guten Anwalt suchen und Klage gegn die Bebauung drohen. Googelt mal kita anwohner klagen. Machen andere auch. Muss man aber Eier ind er Hose und Kohle auf dem Konto haben. Immer hier herumheulen bringt sowieso gar nix.


 

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